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Abfindungen und Kirchensteuer

Aufhebungsvertrag
Datum:
Fr. 7. Jan. 2022
Von:
Hans-Georg Orthlauf-Blooß

Teilerlass der Kirchensteuer auf Abfindungszahlungen

Wer seinen Job verliert, kann häufig eine Ausgleichszahlung heraushandeln. Diese sogenannten Abfindungen müssen allerdings von den Unternehmen nicht gezahlt werden. Oft werden dem Arbeitnehmer dennoch Abfindungen angeboten, wenn das Unternehmen dadurch Gerichtsverfahren vermeiden kann. Diese Zahlungen sind dann wie ein Arbeitslohn zu versteuern, d.h. es fallen Einkommenssteuer und Kirchensteuer an.

Diese Zahlungen sind dann wie ein Arbeitslohn zu versteuern, d.h. es fallen Einkommenssteuer und Kirchensteuer an. Durch die Verteilung auf mehrere Jahre (durch die sogenannte Fünftelreglung) ermäßigt sich die Steuer bereits. Auf Antrag kann zudem die Kirchensteuer um die Hälfte reduziert werden. Je nach den persönlichen Gegebenheiten kann es dadurch zu einer fast vollständigen Rückerstattung der Kirchensteuer auf die Abfindungszahlung kommen. Darüber informiert ein Faltblatt, das bei der Betriebsseelsorge erhältlich ist.

Zum Download des Faltblatts