Stand von ver.di und Kirche für Fernfahrer (c) BSS

Die Gefahr des toten Winkels auf der Straße

Stand von ver.di und Kirche für Fernfahrer
Datum:
Sa. 30. Okt. 2021
Von:
Michael Ohlemüller

Betriebsseelsorge kooperiert mit „ver.di Kraftfahrerkreis Südhessen“

Auf die Gefahr des toten Winkels im Straßenverkehr wies eine Aktion des „ver.di  Kraftfahrerkreises Südhessen“ im Oktober 2021 hin. Auf dem Beauner Platz in Bensheim konnten Interessierte im Führerhaus zweier großer Lkw den sogenannten „toten Winkel“ einsehen und damit zusammenhängende Gefahren für Radfahrer oder Fußgänger erkennen. 

Betriebsseelsorger Michael Ohlemüller und Fernfahrerseelsorger Michael Hommer informierten an einem Stand über ihr Projekt „Kirche für Fernfahrer“. Das Thema zeige, so Ohlemüller, wie verantwortungsvoll der Beruf des Kraftfahrers sei. Wenn Kraftfahrzeuge, besonders Lkw oder Busse, an Kreuzungen auf Radfahrende oder Fußgänger treffen, zähle dies zu den gefährlichsten Situationen im Straßenverkehr – vor allem beim Rechtsabbiegen.

Eigene Christophorus-Medaille prägen (c) BSS
Eigene Christophorus-Medaille prägen

Mit zwei Lkws und einem Fahrradsimulator wurde der Blick aus dem Führerhaus veranschaulicht, um darauf aufmerksam zu machen, wie die Sicht des Fahrers im toten Winkel auf das Geschehen gemindert wird. „Es ist wichtig, dass alle  Straßenverkehrsteilnehmer über eine solche mögliche Situation aufgeklärt werden. Viele Unfälle, besonders mit Zweiradfahrern, können mithilfe konstanter Aufklärung verhindert werden,“ erklärt der Gründer des „ver.di Kraftfahrerkreises Südhessen“, Franco Filippone. In seinem beruflichen Alltag als Kraftfahrer ist er täglich mit den gefährlichen Situationen des toten Winkels im Straßenverkehr konfrontiert.

Am Stand der Betriebsseelsorge konnten sich Besucher ihre persönliche Christophorus-Medaille für das Armaturenbrett prägen.