Prior Rhabanus Petri (r.) im Gespräch mit (v.l.n.r.) Annette Reithmeier-Schmitt, Hans-Georg Orthlauf-Blooß und Pater Rochus Wiedemann (c) bss Stefan Müller

„Filmsonntag ist eine der Perlen des Jakobsbergs“

Prior Rhabanus Petri (r.) im Gespräch mit (v.l.n.r.) Annette Reithmeier-Schmitt, Hans-Georg Orthlauf-Blooß und Pater Rochus Wiedemann
Do 17. Jan 2019
Hans-Georg Orthlauf-Blooß

Prior Rhabanus Petri bekräftigt Kooperation mit Bildungswerk und Betriebsseelsorge

Zu einem Erstgespräch kamen die Macher des Jakobsberger Filmsonntags Annette Reithmeier-Schmitt, Pater Rochus Wiedemann und Hans-Georg Orthlauf-Blooß mit dem neuen Prior des Klosters, Pater Rhabanus Petri zusammen. Der Prior bekräftigte die Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk und der Katholischen Arbeitnehmer/innen- und Betriebsseelsorge. Die Zusammenarbeit habe sich bewährt. „Die Filmsonntage sind ein wertvolles Angebot und eine der Perlen des Jakobsbergs“, sagte Prior Rhabanus. 

Über das Medium Film werde die Auseinandersetzung mit persönlich-existentiellen wie auch gesellschaftsrelevanten Fragen angeregt. Dabei solle im anschließenden Austausch besonders auch die Wichtigkeit christlicher Wertorientierungen angesprochen werden. „Die Filmsonntage bieten die Chance in Bewegung zu kommen und aufeinander zuzugehen.“ So sah es der Prior als Vorteil an, dass sich Jüngere und Ältere gleichermaßen für die Filme interessieren. Dies trage zu einem größeren Verständnis der Generationen untereinander bei. Das regelmäßige Filmangebot sei eine wichtige Bereicherung. So sei der Jakobsberg auch mit diesem Angebot ein „Andersort“.

Seit 2010 werden im Jahr 6 - 7 Filme verschiedenster Filmgenre gezeigt. Zwischen 20 und 50 Filmenthusiasten finden regelmäßig den Weg zu diesem ungewöhnlichen Kinoangebot, bei dem es weder Popcorn noch Cola, dafür Spundekäs und Brezelchen, Saft oder alternativ auf eigene Kosten ein Glas Wein gibt. Nach dem Film wird ein Imbiss aus der Klosterküche angeboten und wer möchte, kann seine eigenen Ansichten und Erfahrungen in der folgenden vertiefenden Gesprächsrunde einbringen. Die Filme werden jeweils um 18.30 Uhr im Bonifatiussaal im Kloster Jakobsberg gezeigt. Der Eintritt beträgt inklusive Saft/Wasser/Imbiss 9 Euro, ermäßigt 7 Euro.

Am 27. Januar beginnt die nächste Filmstaffel mit dem Film Der Staat gegen Fritz Bauer. Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gerichtzu stellen. 

==> Zur Website Jakobsberger Filmsonntag

==> Flyer mit dem Filmangebot