After-Work-Gespräche 2019 (c) zgv

Wenn Worte nicht mehr reichen

After-Work-Gespräche 2019
Fr, 8. Mär 2019
Hans-Georg Orthlauf-Blooß

AFTER-WORK-GESPRÄCHE 2019 mit Analysen und Lösungsansätzen

Der Umgangston in unserer Gesellschaft wird immer rücksichtloser. Beleidigungen, Beschimpfungen, Ignorieren von Regeln und manchmal auch massive Drohungen oder gar Gewalt nehmen zu. Diese Erfahrungen machen viele Menschen in ihrem Berufsalltag aber auch im Ehrenamt.

Mit der Veranstaltungsreihe AFTER-WORK-GESPRÄCHE (17.30-19.30 Uhr) setzten sich der DGB und die Kirchen aus verschiedenen Blickwinkeln mit dieser Problemstellung auseinander. An drei Abenden werden verschiedene Aspekte beleuchtet.  Expertenmeinungen werden durch den Erfahrungsaustausch mit den Gästen ergänzt. Positive Beispiele aus der Praxis zeigen Handlungsmöglichkeiten auf und runden die Gespräche ab.

Wenn Worte nicht mehr reichen (c) zgv-Henry Schmitt/Stock
Wenn Worte nicht mehr reichen

Den Auftakt bildet am 21. März das Thema Gewalt im beruflichen und ehrenamtlichen Kontext. Im Mittelpunkt steht der Austausch zu Gewalt-Erfahrungen in verschiedenen Bereichen. So wird Sebastian Hamann, Mitglied im EVG Landesvorstand von seinen Erfahrungen als Zugbegleiter berichten. Benn Praße, Fanbeauftragter beim 1. FSV Mainz 05 zeigt die Bemühungen um einen sicheren Spielbetrieb und Ulli Bohland, Feuerwehrmann und ver.di-Vertrauensmann berichtet über Aggressionen und Pöbeleien gegen Rettungs- und Sicherheitskräfte.  ==> Weitere Informationen und Anmeldung

Am 28. März geht der Gefängnisseelsorger Hubert Frank auf den Umgang mit Aggressionen ein. Dieses destruktive Verhalten hat viele Gesichter. Beleidigungen, Beschimpfungen, ignorieren von Regeln und manchmal auch massive Drohungen. Wie können wir deeskalieren? Wie gehen wir mit der eigenen Wut im Bauch um? Denn Aggression ist auch eine positive Lebensenergie, die wir brauchen, um unser Leben zu gestalten. ==> Weitere Informationen und Anmeldung

Den Abschluss der Reihe bildet am 2. April das Thema Wertschätzende Kommunikation.  Der Trainer und Berater Marco Jelic geht auf das Geheimnis von Kommunikation, Emotion und Resonanz ein und Polizeihauptkommissarin Stefanie Loth zeigt, wie lageangepasste Kommunikation funktioniert.  ==> Weitere Informationen und Anmeldung  

Die öffentlichen Veranstaltungen, die sich an Arbeitnehmervertreter und Interessierte richten, beginnen jeweils um 17.30 Uhr und enden um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung gebeten an  bss-anmeldung@bistum-mainz.de oder Tel.: 06131 253 864.

Die AFTER-WORK GESPRÄCHE finden nunmehr im fünften Jahr statt. Kooperationspartner sind der Deutschen Gewerkschaftsbund Rheinhessen-Nahe, die Katholische Arbeitnehmer/innen- und Betriebsseelsorge Rheinhessen und das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

  • 21. März 2019: Gewalt im beruflichen und ehrenamtlichen Kontext
    Ort: Julius-Lehlbach-Haus, DGB Rheinhessen-Nahe, Kaiserstraße 26-30, 55116 Mainz
  • 28. März 2019: Umgang mit Aggressionen
    Ort: Jugendhaus Don Bosco, Am Fort Gonsenheim 54, 55122 Mainz
  • 2. April 2019: Wertschätzende Kommunikation
    Ort: Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung, Albert-Schweitzer-Str. 113-115, 55128 Mainz