Schmuckband Kreuzgang

Die Wirtschaftsstandorte Mainz und Frankfurt im Mittelalter muss leider ausfallen.

Die Veranstaltungsreihe findet nicht statt.

Termin: Dienstag, 26.05.20 - 19:00
Historische Vortragsreihe fällt aus.
Haus am Dom Mainz
Liebfrauenplatz 8
55116 Mainz

Die Kooperation mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz, Studium Generale der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Historisches Museum Frankfurt und Stadthistorisches Museum Mainz muss leider ausfallen.

Weltstädtisch präsentiert man sich gerne in Frankfurt am Main, der Stadt der Börse, der Messen und der Banken: „Mainhattan“, wie manche sagen. Eher Bodenständiges zählt in der Landeshauptstadt Mainz: Bischofssitz, Fastnachtshochburg und Stadt der Medien. Galt Mainz im Hochmittelalter noch als europäische Metropole, Metropolis Germaniae, wurde sie bis zur Zeit des Johannes Gutenberg zu einer mittelgroßen kurfürstlichen Residenzstadt. Frankfurt entwickelte sich hingegen von der Königspfalz zur Reichs- und Messestadt sowie zur Krönungsstadt der römisch-deutschen Könige und Kaiser.
Die interdisziplinär ausgerichtete Vortragsreihe des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz (IGL) beleuchtet die unterschiedliche Entwicklung beider Städte im Mittelalter. In vergleichender Perspektive geht es dabei auch um zahlreiche Aspekte der Symbiose, der Wechselbeziehungen und Verflechtungen zwischen beiden Städten. Damit werden Phänomene behandelt, die auch für aktuelle Diskussionen um raumordnende und identitätsbildende Prozesse in der fragmentierten Region an Rhein und Main von Interesse sein können.

Bitte beachten Sie die nachfolgenden Termine:

Dienstag. 9. Juni 2020
Die Kunstzentren Mainz und Frankfurt im Mittelalter
Prof. Dr. Matthias Müller, Mainz

Dienstag, 16. Juni 2020
Spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Familiennamen in Mainz und Frankfurt
Dr. Rudolf Steffens, Mainz