Aus Anlass des Internationalen Frauentages erinnert die Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin Dr. Petra Urban an die Dichterin Mascha Kaléko, die mit ihren poetischen Alltagsimpressionen, ihrer leichtfüßigen „Gebrauchspoesie“ voller Heiterkeit und Selbstironie, berühmt wurde.
Trotz großer Erfolge im Berlin der zwanziger Jahre musste sie als Jüdin aus Deutschland fliehen und litt zeitlebens unter dem Gefühl der Heimatlosigkeit. Ihre Gedichte erzählen von großer Liebe und großem Glück, aber auch von chronischer Sehnsucht und erdrückender Einsamkeit. Nach dem Vortrag, bei dem ausgesuchte Gedichte und Biografisches zu einer klangvollen Einheit verschmelzen, soll das Gehörte um die Lieblingsgedichte aus dem Publikum erweitert werden.
Die Verse können selbst vorgetragen oder an die Referentin delegiert werden.
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