Schmuckband Kreuzgang

Zur Geschichte und Trägerschaft des St. Josephshauses

Der politisch und sozial engagierte Mainzer Bischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler (1811-1877) wandte sich bereits im ausgehenden 19. Jh. den Themen Armut und Not zu. Nach seiner Amtseinführung zum Bischof 1850 warb Ketteler in seinen sog. Hirtenbriefen um Spenden für seine sozialen Projekte. So auch in den 1850er Jahren, um viele Tausend Gulden und Taler für den Kauf einer „Oekonomie“ (heute Liegenschaft) aufzubringen.

Im September 1962 erwarb Bischof Ketteler ein ehemaliges Jagdschloss von der Gemeinde Klein-Zimmern mit dazugehörenden 24 Morgen (eine alte Maßeinheit) Ackerbaufläche. Zunächst wurde das Jagdschloss umgebaut und zeitgleich der Ketteler-Bau (nicht zu verwechseln mit dem Kettelerhaus in Dieburg) neu errichtet. Bischof Kettelers Bestreben war es, in Groß-Zimmern ein Pendant für Knaben zum bereits seit 1865 bestehenden St.-Marien-Waisenhaus für arme Mädchen (bis 1941 in Neustadt/Odw.) zu schaffen. So, wie das St. Marien-Waisenhaus für Mädchen nach der Mutter Gottes benannt wurde, sollte nun der Name für „die Knabenanstalt“ auf den heiligen Joseph zurückgehen. Am 25. Oktober 1864 wurde die „St. Josephs-Knabenanstalt“ von Bischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler eröffnet.

Aus dem früher burgähnlichen Anwesen mit einem landwirtschaftlichen Betrieb wurde ein Heim für Waisen, also Kinder ohne Eltern, um die sich damals niemand kümmerte. Es gab in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts noch keine rechtlich gesicherten staatlichen Jugendbehörden und keine staatliche Fürsorge. Waisenkinder mussten damals in der Regel mit ungelernter Arbeit ihr Brot verdienen und besuchten oft weder eine Schule noch hatten sie die Möglichkeit einer Berufsausbildung. Das St. Josephshaus ermöglichte beides. Es war von Anfang an eine Einrichtung, die schulische und berufliche Ausbildung anbot und in Form von heimeigener Schule und handwerklicher Ausbildung auch in der Einrichtung selbst bereitstellte.

Der Sozialbischof, wie Ketteler auch genannt wurde, setzte sich parallel für die Errichtung von Priesterseminaren ein, um den Nachwuchs für Priesterämter auszubilden. So wurde im Jahre 1869 mit dem damaligen „Bischof-Ketteler-Haus“ in Dieburg ein reines Jungeninternat eröffnet. Bischof Ketteler legte großen Wert darauf, dass Jungen aller sozialen Schichten Zugang zu Bildung und zum Priesteramt erhielten. Es diente ab den 1970er Jahren bis zu seiner Schließung im Jahr 2000 als Exerzitienhaus des Bistum Mainz. Der Träger des St. Josephshauses kaufte 2012 das Konvikt, ließ es aufwendig sanieren und beherbergt im seit 2013 genannten "Kettelerhaus" drei Wohngruppen, eine Tagesgruppe, einen Verselbstständigungsbereich sowie den zweiten Standort der Bischof-Ketteler-Schule.

Das St. Josephshaus erfüllt seine anfängliche Bestimmung - mit einer Unterbrechung während des Zweiten Weltkrieges - bis heute als sozialpädagogische Einrichtung mit Schule und Berufsausbildung. Die auf Bischof Ketteler und die katholische Sozialbewegung des 19. Jahrhunderts zurückgehende Verpflichtung, sich für benachteiligte junge Menschen in der Gesellschaft zu engagieren, ist für das St. Josephshaus bis heute bindend.

In den vergangenen Jahren hat sich die Einrichtung zu einem modernen Jugendhilfezentrum mit stationären, teilstationären und ambulanten Angeboten entwickelt. Wir arbeiten nach einem systemisch orientierten, personalen pädagogischen Ansatz.

 

Weitere Einzelheiten können der folgenden Chronik entnommen werden:

1862
Kauf des früheren Jagdschlosses in Klein-Zimmern durch das Mainzer Bistum für 16.578 Gulden, die zum großen Teil aus Spendengeldern stammten.

1864
Am 25. Oktober eröffnet der Sozialbischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler die „St. Josephs-Knabenanstalt“ für Jungen aus der handarbeitenden Bevölkerung, deren Eltern verstorben oder zur Ernährung und zur Ausbildung der Kinder nicht mehr in der Lage sind. Durch Schul- und Berufsausbildung sollen diese Jungs einmal in der Lage sein, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, um ihre Familie aus dem sozialen Elend herauszuführen. Es gibt zu dem Zeitpunkt 2 Schlafräume, die Wohnung des Geistlichen, Esszimmer, Pförtnerzimmer, Schulsaal, Baderaum, Krankenzimmer, Lehrerzimmer, Obstkeller und Fremdenzimmer. Der Bischof überträgt die Leitung des Hauses an Pfarrer Franz Belz, dem ersten Rektor. Die eigens gegründete Josefsbruderschaft (7 Brüder) stellt die diensthabenden Lehrer, Erzieher und Berufsausbilder.

1866
Es erfolgt eine Erweiterung des Hauses durch Erwerb eines nachbarschaftlichen Hofguts (für 9.200 Gulden). Ende des Jahres sind bereits 50 Jungen hier untergebracht, die in Werkstätten wie einer Schneiderei, Schreinerei, Schusterei, Schlosserei, Weberei, Gärtnerei, Bäckerei, Küche und Landwirtschaft beschäftigt und ausgebildet werden.

1867
Valentin Gelzhäuser wird neuer Rektor des Hauses und zugleich Pfarrer in Klein-Zimmern, er bleibt fast 33 Jahre im Amt.

1869   
Am 11. November 1869 wird das „Bischof-Ketteler-Haus“ in Dieburg als Schülerkonvikt (Internat) von Wilhelm Emmanuel von Ketteler eingeweiht. Das Haus erfährt wegen der hohen Nachfrage an Schülern bereits drei Jahre später eine bauliche Erweiterung.

1876   
Das Konvikt muss aufgrund schwieriger politischer Umstände vorrübergehend schließen und bleibt für die folgenden 13 Jahre geschlossen.

1877
Im Todesjahr Bischof Kettelers leben 90 männliche Jugendliche im St. Josephshaus, die in der eigenen Schule unterrichtet und in Lehrwerkstätten ausgebildet werden. Ketteler unterstützte das Haus Zeit seines Lebens mit Privatgeldern, Spendenaufrufen und dem Erlös der jährlichen Kollekte am Weißen Sonntag.

1883
Mit Verleihung der Kooperationsrechte durch das hessische Innenministerium wird das Haus zu einer juristischen Person. Die dort festgeschriebene Aufgabe, „Knaben, welche der elterlichen Pflege entbehren, oder verwahrloste Knaben zu erziehen und zu unterrichten“ markiert zugleich auch den allmählichen Übergang von einem Internat für Waisenkinder hin zu einem Heim der Fürsorgeerziehung.

1887
In den neu verfassten Statuten überträgt der Mainzer Bischof die äußere Leitung des Hauses einer dreiköpfigen Kommission, deren Mitglieder auf jeweils drei Jahre benannt werden („bischöfliche Verwaltung“).

1889
Nachdem das Konvikt in den vergangenen 13 Jahren ungenutzt bleiben musste, eröffnet es in diesem Jahr wieder seine Pforten für Schüler.


1896
Erneut steigen die Aufnahmezahlen infolge einer gesetzlichen Regelung zur Zwangserziehung und machen einen Neubau notwendig.  So erfolgte in diesem Jahre die Einweihung der St. Josephskapelle und des nach Papst Leo XIII. benannten Leo-Baus (das heutige Verwaltungsgebäude mit der Kirche auf dem Campus in Klein-Zimmern). Im gesamten Haus sind um die Jahrhundertwende etwa 130 männliche Jugendliche untergebracht, wobei die veränderte Klientel die Erzieher zunehmend vor große Herausforderungen stellt.

1899
Pfarrer Georg Jakob Brückner übernimmt das Amt des Rektors. Um der stetig wachsenden Zahl der Bewohner gerecht zu werden, kommen ab 1902 auch französische Marienbrüder als Erzieher ins St. Josephshaus, die allerdings schon vor Beginn des 1.Weltkrieges wieder abzogen.

1903
Im ersten Amtsjahr des Rektors Johann Baptist Schlegel vernichtet ein Brand die Wirtschaftsgebäude. Im daraufhin neu errichteten Werkstattgebäude werden nach und nach wieder Lehrwerkstätten eingerichtet. Die vielfältigen Baumaßnahmen dieser Zeit werden hauptsächlich über Kredite finanziert.

1905
Die Errichtung einer Klempnerei und einer Fabrik für Blechbehälter, in der bald 60 Jungen Maschinenarbeit verrichten müssen, entwickelt sich zu einem ökonomischen und pädagogischen Fehlschlag, es wird gar vor einer „Sozialdemokratisierung“ der Jungen gewarnt.

1913
Der neue Leiter des Hauses, Pfarrer Anton Bardo Jung, nimmt die Herausforderung der Fürsorgeerziehung an und führt die große Hausgemeinschaft über 26 Jahre hinweg im Geist des italienischen Ordensgründers und Jugendfürsorgers Don Bosco, bevor ihn die Nationalsozialisten 1939 aus dem Amt jagten. Im St. Josephshaus leben 1913 bereits 190 Kinder und Jugendliche, die von über 60 Erziehern und Ausbildern betreut werden.

1926
Einweihung des nach dem niederländischen Jesuiten Petrus Canisius benannten Canisius-Baus, in dem sich heute die Bischof-Ketteler-Schule befindet. Zudem werden auch Werkstätten und Landwirtschaft nochmals erweitert.

1938
Die Nationalsozialisten schließen das Konvikt in Dieburg ein zweites Mal. Bis zum Kriegsende diente es als Reservelazarett, einem Krankenhaus für verwundete Soldaten.

1939
Am 10. Juni beschlagnahmt die Nationalsozialistische Partei Deutschlands (NSDAP; Parteiführer Adolf Hitler) das gesamte Anwesen. Seit der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933 geht die Zahl der hier lebenden Jungen kontinuierlich zurück (im Oktober 1938 sind es statt 200 nur noch 27). Das Erziehungsheim wird mit Beginn des Krieges 1939 als Gefangenenlazarett genutzt, in dem Polen, Russen, Franzosen, Senegalesen, Marokkaner, Engländer, Jugoslawen und Italiener untergebracht werden.

1941
Die SS (Schutzstaffel unter der Leitung Heinrich Himmlers) übernimmt das Haus, entfernt alle religiösen Symbole und Gestände und lässt sie z.T. vernichten. Mindestens 435 russische Kriegsgefangene sterben während ihrer Gefangenschaft und werden auf dem „russischen Soldatenfriedhof“ in Klein-Zimmern beigesetzt. Heute werden die Gräber von der hauseigenen Gärtnerei gepflegt.

1945
Am 8. Mai 1945 endet der Zweite Weltkrieg. Nach dem Einmarsch amerikanischer Soldaten erhält das Bistum Mainz 9 Tage später das St. Josephshaus – in einem völlig verwahrlosten Zustand – in Besitz zurück. Als Rektor wurde Pfarrvikar Nikolaus Nikolay eingesetzt.

1946
Bereits ein Jahr nach Kriegsende leben schon wieder 160 Jungen sowie 30 Kriegsveteranen und Kriegsflüchtlinge im Haus, das sie nach und nach instand setzen.

1948
Nach der Währungsreform werden die Gebäude im Inneren völlig umgestaltet. Aus den großen, hohen Schlafsälen werden kleinere Wohneinheiten geschaffen. Auch die Schule nimmt ihre Arbeit wieder auf.

1948
Drei Jahre nach Kriegsende nimmt auch das Konvikt seine Arbeit wieder auf und erhält fortan zu Ehren Alfred Delps den Namen „Alfred-Delp-Schülerheim“. Der Namensgeber lebte von 1922 bis 1926 im Konvikt. Als Jesuitenpater war er in einer Widerstandsbewegung (Kreisauer Kreis, eine bürgerliche Widerstandsgruppe) gegen die Nationalsozialisten aktiv, weshalb er 1945 von den Nazis kurz vor Kriegsende in Berlin hingerichtet wurde.

1952
Ein Brand zerstört den gesamten Dachstuhl des Leo-Baus (heutiges Verwaltungsgebäude). Spenden aus der Bevölkerung helfen beim Wiederaufbau.

1954
Im St. Josephshaus leben in 8 Gruppen je 20 bis 25 Jungen, die mit einem Erzieher oder einer Erzieherin zusammenwohnen. Das Erziehungspersonal rekrutiert sich 1954 nach wie vor aus den Josephsbrüdern sowie aus den Barmherzigen Schwestern vom Franziskanerorden. Viele der Jungen wurden im Haus als Schreiner, Schlosser, Schuhmacher oder Gärtner ausgebildet, viele standen auch außerhalb in einem Lehrverhältnis.

1963
Pfarrer Heinrich Pauly wurde Direktor des Hauses.

1975
Aufgrund der mit der Zeit veränderten Bildungslandschaft (Gymnasien waren inzwischen fast überall erreichbar) verlor das Bischöfliche Konvikt Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre zunehmend an Bedeutung, weshalb 1975 der Betrieb als Schulstätte eingestellt wird. Wenig später nutzt das Bistum Mainz das Konvikt als Exerzitienhaus.

1977
Vorwürfe der Kindesmisshandlung in Heim und Schule machen 1977 eine größere Öffentlichkeit auf das St. Josephshaus aufmerksam. Mit dem Psychologen Eckard Knab gibt es einen Wechsel in der Leitung, Pfarrer Heinrich Pauly muss gehen.

1983
Motopädagogik, die Erziehung über Bewegung, hat in den 80er Jahren einen hohen Stellenwert im St. Josephshaus. Die Akrobatikgruppe tritt sogar bei Großveranstaltungen wie Hessentag oder Sommerfest im Kanzleramt auf.

1986
Einweihung der um- und neugebauten Werkstattgebäude für Schreinerei, Schlosserei, Malerei, Gärtnerei und Hauswirtschaft. Die Umbaukosten beliefen sich auf 2 Mio. DM. In diesen Jahren beginnen auch die Ausdifferenzierung und Dezentralisierung der Jugendhilfeangebote im St. Josephshaus. Neben den Wohngruppen wurden die ersten Familiengruppen eröffnet, später kamen Inobhutnahme, Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Tagesgruppe, Betreutes Wohnen und ambulante Einzelfallhilfen hinzu. Auch die Aufnahme von Mädchen in die bis dahin reine Jungeneinrichtung startete in dieser Zeit.

1994
Hinweise auf neue Fälle von Kindesmisshandlung führten im Verlauf des Jahres erneut zur Beurlaubung der Leitung. Die Nachfolge trat im Januar 1995 der Pädagoge Gerald Weidner an. Die ersten Jahre seiner Leitung standen überwiegend im Zeichen von Krisenbewältigung und Reorganisation des Hauses.

1997
Die Bischof-Ketteler-Schule als integraler Bestandteil des St. Josephshauses öffnet ihr Unterrichtsangebot einschließlich Werkstattunterricht und Ganztagsförderung für externe Erziehungshilfeschüler aus der Region.

2000
Das Konvikt wurde endgültig geschlossen.

2001
In der gesamten Einrichtung beginnt die Qualitätsentwicklung pädagogischer Prozesse und es folgt eine verstärkte Qualifizierung der pädagogischen Mitarbeiter für systemisches Arbeiten. Zugleich beginnen umfangreiche Renovierungsarbeiten an den Gebäuden und Freiflächen, die bis zum 150-jährigen Gründungsjubiläum in 2014 abgeschlossen sein werden.

2005
Das St. Josephshaus wird Gründungsmitglied der „AG 78“, einer Arbeitsgemeinschaft der freien und öffentlichen Träger der Jugendhilfe im Landkreis Darmstadt-Dieburg, die sich die gemeinsame Qualitätsentwicklung zur wichtigsten Aufgabe gemacht hat.

2007
Übernahme der Familienhilfe vom Caritasverband Darmstadt.

2011
Der Träger des St. Josephshauses kauft das Konvikt und lässt es aufwendig sanieren.

2012
Gründung des Jugendhilfeverbundes „Theresien Kinder- und Jugendhilfezentrum und St. Josephshaus e.V.“. Die geschäftsführende Heimleitung für das St. Josephshaus übernimmt Herr Markus Pelz.

2013
Das 2000 geschlossene und seit über 10 Jahren leerstehende Konvikt in Dieburg wird als weiterer pädagogischer Wirkungsort des St. Josephshauses mit zunächst einer Wohngruppe im September eröffnet. In den nachfolgenden Monaten werden noch zwei weitere Wohngruppen eröffnet, darunter eine Wohngruppe für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge sowie im Dezember eine Tagesgruppe. Die Tagesgruppe ist im Gesamtkonzept von Schule und Jugendhilfe zu sehen. Im mittleren Gebäudeteil des Kettelerhauses befindet sich der zweite Standort der Bischof-Ketteler-Schule mit den Klassenstufen 7-10. Hier haben die Jugendlichen die Möglichkeit, ihren Hauptschul- oder Realschulabschluss zu absolvieren.

2015
Ab dem Jahr 2015 eröffnet das St. Josephshaus Kleinkinder-Wohngruppen für Kinder im Alter von 4-14 Jahren. Ende August bezieht das St. Josephshaus nach einer kurzen Umbauphase Räume in einem Teil des nicht mehr im Betrieb befindlichen St. Rochus Krankenhauses in Dieburg. Im ehemalign Verwaltungs-, Schwestern- und Ärztewohnheim wird Wohnraum in Form von vier Wohngruppen mit 40 Wohnplätzen geschaffen, um nach Deutschland geflüchtete minderjährigen Ausländer*innen aufzunehmen.

2019
Die Geschäftsführung des Jugendhilfeverbunds „Theresien Kinder- und Jugendhilfezentrum und St. Josephshaus e.V.“ wird um eine weitere Person erweitert. Herr Thomas Domnick wird Teil der Geschäftsführung und ist in beiden Jugendhilfeeinrichtungen präsent.

2020
Ende August werden absprachegemäß die Wohngruppen im ehemaligen St. Rochus Krankenhaus in Dieburg geschlossen. Die verbliebenen jungen Menschen ziehen in andere Wohngruppen des St. Josephshauses. Zehn von ihnen, die bereits volljährig sind, ziehen in betreute Wohneinheiten in Dieburg.