Werkzeugkasten für sozial-emotionale Förderung

Umfangreiche Fortbildung mit Zertifikat abgeschlossen

ETEP-Zertifikat erfolgreich bestanden (c) SJH
ETEP-Zertifikat erfolgreich bestanden
Datum:
Do. 14. Juli 2022
Von:
Silke Graf

Eine der wichtigsten Aufgaben in unseren Einrichtungen ist es, eine gesunde sozial-emotionale Entwicklung und verantwortliches Verhalten der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Das Konzept Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP) unterstützt dabei – und 14 unserer Pädagoginnen und Pädagogen aus der Bischof-Ketteler-Schule, der Jugendhilfe in Schule und aus der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule haben jetzt eine umfangreiche Fortbildung erfolgreich mit der ETEP-Zertifizierung abgeschlossen.

Durchgeführt wurde der Kurs „inhouse“ von den beiden zertifizierten ETEP-Trainerinnen Christiane Eich und Ulrike Leifels, die im Hauptberuf Pädagoginnen an der Bischof-Ketteler-Schule in Dieburg sind. „ETEP ist ein international bewährtes Konzept.“, so Christiane Eich. „Es eignet sich besonders für die Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen und hilft, deren sozial-emotionalen Bedürfnissen in spezifischer Weise zu begegnen.“

Ansatzpunkt der ETEP ist es, jedes noch so ungewöhnliche oder auffällige Verhalten des Kindes oder Jugendlichen zu verstehen und einzuordnen. Diagnostisches Material wie der Entwicklungsdiagnose-Bogen unterstützt dabei, den Entwicklungsstand einzuschätzen und Förderziele zu definieren. Um die gesunde Verhaltensentwicklung der Kinder und Jugendlichen zu fördern, stehen für die pädagogische Arbeit unterschiedliche Interventionsstrategien zur Verfügung.

In der – durch Corona verzögerten – Fortbildung wurden in verschiedenen Modulen die Funktionsmechanismen theoretisch vermittelt und vor allem in der Praxis angewendet und geübt. „Diese Strategien sind weitere, spezifische Werkzeuge in unserem pädagogischen Werkzeugkasten.“ betont Ulrike Leifels.