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Das Hila 2024

Hila 2024
Datum:
17. Mai 2024
Von:
Tamara Schreck

Das Hila steht Kopf.

Das ist das Thema unseres diesjährigen Himmelfahrtslagers gewesen.
Mit strahlendem Lächeln startete das HiLa für uns am Mittwoch, dem 08.05.

Angefangen mit einer spannenden Story Einführung, endete der Erste Tag mit einem düsteren Nachtgeländespiel: Kurz nach ihrem Umzug in eine Neubausiedlung (Zeltplatz), hatten die Kinder einen Alptraum, aus dem es zu entkommen galt.
Die Kinder wurden jeden Tag von verschiedenen Emotionen begleitet :
Angst, Aufregung, Kummer, Freude, Ekel und Wut.

Am darauffolgenden Tag lernten die Kinder bei Workshops neue Hobbies kennen und dekorierten ihre neue Wohnung. Dabei begleitete sie die Freude. Am Nachmittag wurden in Stationsspielen Hausarbeiten verrichtet und für etwaige Überfälle geübt, denn die Polizeiwache in der Neubausiedlung war noch nichtgebaut. Verständlicherweise begleiteten diese Programmpunkte Wut, Ekel und Angst. Überfordert und voller Kummer über den Umzug entschieden sich die Kinder am gleichen Abend noch, von Zuhause abzuhauen und ihr altes Zuhause aufzusuchen. Dieser Entschluss mündete in einer Nachtwanderung, die von Bingbong initiiert wurde - dem imaginären Freund der Kinder.

Weit schafften sie es allerdings nicht und mussten in dem als Scheune umgestalteten Zeltplatz die Nacht verbringen. Am Freitag morgen war die Stimmung dennoch super. Ein Leben frei von Hausarbeiten - ist das nicht was? Und so begaben sich die Kinder als Gruppen in Begleitung von Gruppenleitern auf eine Wanderung um diesen freien Tag voll auszukosten. Am Abend gab es eine Lagerfeuerrunde mit viel Gesang und Stockbrot. Ganz unerwartet erschienen kurz vorm Schlafengehen rote Nordlichter am Himmel - ein aufregendes Spektakel.

Das sollte aber nicht die einzige Aufregung der Nacht bleiben: Landstreicher und Wildschweine (Gruppenleiter aus dem Zeltlager in Hausen) überfielen unser Lager und mussten von den Kindern eingefangen werden.

Aus dieser Erfahrung nach Befragung ihrer Gefühle beschlossen die Kinder am nächsten Morgen, mit dem Bus zurück in die Neubausiedlung zu fahren. Denn ein Leben in der Obhut der Eltern hat doch den Vorzug der Sicherheit und Geborgenheit, der alle Ärgernisse überwiegt. Die Busreise (abgewandeltes Pferderennen) verlief gut. Zuhause angekommen wurden die Kinder herzlich begrüßt. Es gab eine Lebensfeier zum Thema Gefühle und einen bunten Abend mit vielen tollen Beiträgen.

Das ganze Lager begleiteten die guten Kochkünste unserer Küche. Jeden Tag gab es pünktlich leckeres Essen - meist sogar mit Nachtisch und tollen Kuchenspenden.

In diesem Rahmen kann man sich nur wohlfühlen und Spaß haben. Jegliches Heimweh und jeder Kummer wurden im Anbetracht des nächsten spannenden Programmpunkts und der wunderbaren Gemeinschaft schnell vergessen.

Wir sagen Danke und freuen uns aufs nächste Jahr.