Im September 1919 wurde von den Mainzer „Schwestern der göttlichen Vorsehung“ die „katholische Kleinkindschule“ in einer umgebauten Scheune in der Grabengasse gegründet. Mit einer großen und bunten Feier wurde nun das 100-jährige Jubiläum begangen. Mit dabei waren die Kita-Kinder mit ihren Familien, Mitarbeitende sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft.
Diözesancaritasdirektorin Nicola Adick zeigt sich beeindruckt von der lebendigen Gemeinschaft im Kinderhaus. Damit auch in Zukunft solch gute Arbeit in den Kitas garantiert werden könne, seien adäquate politische Rahmenbedingungen nötig, macht sie mit Blick auf das KiTa-Zukunftsgesetz in Rheinland-Pfalz deutlich. Trotz positiver Ansätze seien hier Nachbesserungen nötig. So erfordere die Betreuung von Kindern in Kitas gut ausgebildetes, motiviertes Personal und gute Arbeitsbedingungen. Die Personalbemessung müsse sich an wissenschaftlichen Standards orientieren. Auch seien erhebliche Mehrkosten zu erwarten. Hier dürften die Kostenträger bei der Finanzierung nicht allein gelassen werden.