Esel meets Kita

Vier Esel zu Besuch in der Kita Herz-Jesu in Mainz

tierischer Besuch in der Kita
tierischer Besuch in der Kita
Do 18. Jul 2019
Ulrike Reichert

Manch einer rieb sich verwundert die Augen, als plötzlich vier Esel friedlich auf der Wiese vor der Herz Jesu Kirche grasten. Viele Menschen auf der Hauptstraße blieben stehen und staunten über die Langohren. Aber wo kamen die Tiere her? Ein Projekt der Kita brachte die Tiere, mit ihrer Begleitung Bernd Seifried und seiner Frau, in die Kindertagesstätte Herz Jesu. Das Ehepaar geht in Ingelheim neue Wege in der tiergestützten Therapie mit Kindern und Jugendlichen. Sie bieten auch Besuche mit ihren Eseln in Kitas an, um Kindern diese  besonderen Tiere nahezubringen. Mit einem großen Hänger kamen die Esel am Morgen des 10.05. im Vorhof der Kirche an und waren sehr aufgeregt, als sie den Anhänger verlassen durften. Bald schon grasten sie auf der Wiese, die mit einem Steckzaun abgegrenzt wurde und reckten neugierig die Ohren, als die ersten Kinder  kamen. In kleinen Gruppen besuchten alle Kinder die vier Esel, streichelten sie, striegelten sie mit Bürsten und kamen ihnen so nahe wie ein jeder es mochte. Alle waren sehr aufgeregt  und sonst sehr lebhafte Kinder wurden angesteckt von der Ruhe und Gelassenheit der Tiere. Von zu Hause hatten die Kinder Möhren mitgebracht, die in der Vorbereitung  gemeinsam kleingeschnitten wurden und dann verfüttert wurden. Schon Wochen vorher beschäftigten wir uns in der Kita mit dem Thema Esel. Schauten Bücher an, überlegten und betrachteten uns  was Esel fressen, besprachen die Eigenheiten der Tiere und wie sie schon seit Jahrtausenden den Menschen als Arbeits- oder Lastentier unterstützen. Selbst in der Bibel spielen Esel an Weihnachten und Palmsonntag eine wichtige Rolle. Es wurde viel gebastelt, geklebt, gemalt auch Esel aus Salzteig wurden hergestellt. Die Spiele und Lieder „ Ein kleines graues Eselchen“  und „ der Kuckuck und der Esel“ begleiteten uns. Alle Kinder waren begeistert davon den  Tieren hautnah begegnen zu können.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Ehepaar Seifried für ihre einfühlsame Begleitung und den Eltern für die Futterspenden.