Ein starkes Zeichen für die Frauen in Mainz!

Übergabe von 130.000 Unterschriften an Kardinal Marx

Übergabe von 131215 Unterschriften an die Deutsche Bischofskonferenz (c) Angelika Stehle für kfd
Übergabe von 131215 Unterschriften an die Deutsche Bischofskonferenz
Mi 4. Mär 2020
Gisela Franzel

Es ist ein starkes Zeichen in Mainz:

Mehr als 130.000 Frauen und Männer haben sich mit ihrer Unterschrift der Forderung nach einer geschlechtergerechten Kirche angeschlossen. Diese haben kfd und der KDFB  gemeinsam am Montag, 2. März 2020 in Mainz zum Auftakt der Frühjahrs-Vollversammlung der in Mainz an Kardinal Marx überreicht.

"Wir sind begeistert vom Erfolg dieser Aktion. Uns war bewusst, dass vielen Frauen (und auch Männern) der Wunsch nach einer Erneuerung der Kirche unter den Nägeln brennt. Er bestärkt uns in unserem Tun, und jetzt werden wir erst recht nicht lockerlassen. Vielen Dank an alle, die so tatkräftig mitgesammelt haben", freut sich kfd-Bundesvorsitzende Mechthild Heil.

"Die Frauen sind echt eine Macht in der Kirche und die spielen wir jetzt auch aus", sagte Heil bereits vor der offiziellen Unterschriftenübergabe am 2. März 2020 in Mainz bei einem Pressegespräch reformorientierter Gruppen, Initiativen und Verbände.

Aus dem Diözesanverband Mainz waren zahlreiche kfd-Frauen angereist und hatten mit ihrer großen kfd-Fahne Präsenz gezeigt. Auch die Gruppe Maria 2.0 aus Nieder-Olm hatte die Aktion unterstützt.

Im Gespräch mit Bischof Kohlgraf, der zuvor schon den Kontakt mit den Frauen auf dem Domplatz gesucht hatte, wurde deutlich, dass es um konkrete Schritte gehen muss. Die Frauen warten auf glaubwürdige Zeichen der Veränderungen in Sinne einer geschlechtergerechten Kirche. Ein solches Zeichen könnte die Predigterlaubnis für Frauen sein, so argumentierte die  Theologisch-Geistliche Begleitern des kfd-Bundesverbandes Ulrike Göken-Huismann im Gespräch mit Bischof Kohlgraf.