"EinSatz für AufBruch"

Unterwegs in eine neue Zeit, eine neue Welt,....

einSatz 2019 kl (c) TKJHZ
einSatz 2019 kl
Do 14. Mär 2019
Peter Weickenmeier
ES 19-03 (c) TKJHZ
ES 19-03

"Tja, AufBruch, keine Idee, kein Plan, kein Weg überhaupt... ", so eröffnete das Vorbereitungsteam den Gottesdienst am Samstagabend in der ehemailgen Kapelle zum Kloster St. Gabriel in Hainstadt. "Wohin und/oder was brechen wir zusammen auf?", war die Frage, die laut ausgesprochen wurde. Nein, eine allgemein und für jeden der sicher neugierigen Besucher gültige Antwort wurde darauf nicht gegeben. Was dem Team aber in eindrucksvoller Weise gelang, war die Fragestellung in allen Facetten zu beleuchten und Möglichkeiten einer Antwort zu geben.

So stand am Anfang die visuelle Beschreibung des Zustandes vieler Menschen, in denen es kocht und brodelt, die in ihren Welten gefangen sind, sich nicht bewegen können und keinen Ausweg sehen. Auch die Klänge des Flügels konnten sich nich erheben, sie waren "zugedeckt". Es folget die szenische Darstellung des Gleichnisses aus der Bibel (Markus 7, 31-34:) von der Heilung des Taubstummen durch Jesus mit dem Wort "Effata", das heißt öffne Dich. Für den Beeinträchtigten der AufBruch in eine neue Lebensphase mit neuen Erkenntnissen und neuen Horizonten. Der Weg dorthin und mögliche Ziele wurden dann in vielfältiger Weise beschrieben und die Mühe des AufBruchs als lohnenswert vermittelt. Das spiegelte sich auch und insbesondere in den ausgesuchten, zum Teil selbst komponierten und getexteten Liedern wieder. 

Wenn einer aufbricht und geht, ....

Unterwegs in eine neue Welt,

Der Himmel geht über allen auf....

lauten die Eingangszeilen. Eindrucksvoll auch das von Martin Bergmann verfasste Gebet:

Du Mut machender Gott 

Wenn ich auf der Stelle trete  

nicht mehr weiß, wo hinten und vorne ist 

dann schenke du mir Orientierung

Wenn ich gefangen bin

in mir -  in meinen Begrenzungen

dann hilf du mir auszubrechen 

Wenn es in mir brodelt

und mich fast zerreißt

dann zeige du mir den Weg, mich zu öffnen 

Denn mein Name ist eingeschrieben in deine Hand

ich darf vertrauen

darauf dass du immer wieder mit mir aufbrichst

und mich in Liebe beschützt

auf allen, auch unbekannten Wegen

                                                               Martin Bergmann 

Dem Vorbereitungsteam gelang es damit zumindest, die Bedeutung der eingangs gestellten Frage zu beleuchten, Mut zu machen, nach Antworten zu suchen, Hilfestellungen wie Glaube und Vertrauen aufzuzeigen und den Blick auf den Horizont zu richten.

Ganz herzlichen Dank dafür.

Der nächste Gottesdienst dieser Reihe wird sein am

Samstag, den 15.06.2019, 19.00 Uhr

und sich mit dem Thema "Nix-wie-fort" auseinandersetzen.

 

 

ES 19-03 (c) TKJHZ
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