Das Bischöfliche Ordinariat

Bischöfliches Ordinariat Mainz (c) Bistum Mainz

Das Bischöfliche Ordinariat ist die Verwaltungsbehörde des Bistums. Die einzelnen Arbeitsbereiche des Ordinariats bestehen aus zehn Dezernaten, neben dem Ordinariat gibt es das diözesane Gericht (Offizialat). Die Leiter der Dezernate und der Offizial konferieren jede Woche mit der Bistumsleitung, beraten und entscheiden dabei über Angelegenheiten des Bistums. Das Bischöfliche Ordinariat des Bischofs von Mainz hat seinen Sitz in der Mainzer Altstadt.

 

Leitung und Verwaltung des Bistums Mainz

Seit 28. August 2017 ist Peter Kohlgraf Bischof von Mainz. Er hat Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz zum Generalvikar ernannt.

Das Amt des Domdekans hat Prälat Heinz Heckwolf inne. Verwaltet wird das Bistum Mainz durch das Bischöfliche Ordinariat in Mainz. Die einzelnen Arbeitsbereiche des Ordinariats unterteilen sich in zehn Dezernate sowie das kirchliche Gericht, das Offizialat

Die Leiter der Dezernate kommen jede Woche in der sogenannten Dezernentenkonferenz zusammen. Sie beraten und entscheiden dabei über die wichtigeren Angelegenheiten des Bistums.

Einen wichtigen Teil der Leitungsarbeit liegt bei den Räten und Gremien auf unterschiedlichen Ebenen des Bistums. Dazu gehören die Konferenz der Dekane, der Diözesane Pastoralrat, die Diözesanversammlung, der Katholikenrat und der Priesterrat.
Auf lokaler Ebene werden Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräte tätig und auf regionaler Ebene die Dekanatsräte und -versammlungen.

 

Das Bistum gewährleistet ...

das Leben und den Dienst in der Kirche in Verkündung, Gottesdienst und Diakonie. Die Aufgaben des Priester-, Lehr- und Hirtenamtes werden im Bistum in teilkirchlicher Eigenständigkeit und in Bindung an die Gesamtkirche erfüllt.

Daraus ergeben sich folgende Einzelaufgaben: die zur Durchführung der Pastoral notwendige Gesetzgebung; langfristige Zielplanung, Entwicklung und Koordinierung pastoraler, pädagogischer und sozial-caritativer Dienste; allgemeinverbindliche Anordnungen zur Durchführung der Pastoral- und Bildungspläne, der Haushalts-, Stellen- und Raumpläne; die Bereitstellung der finanziellen Mittel, der Bauten und entsprechenden Einrichtungen zur Verwirklichung der aufgestellten Pläne; die Gewinnung und die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter wie auch die ständige Sorge für ihre Spiritualität.

Das Bistum trägt Mitverantwortung für die Erfüllung überdiözesaner und weltkirchlicher Aufgaben. Weiterhin nimmt es die Aufgaben subsidiär wahr, die die Struktureinheiten der mittleren Ebene personal- und sachbedingt überfordern. Das Bistum pflegt die Beziehungen innerhalb der Kirche wie nach außen, z.B. die Kontakte mit der römischen Kurie und dem Apostolischen Nuntius in Deutschland, mit der Deutschen Bischofskonferenz, regionalen Bischofskonferenzen und anderen Bistümern, mit Ordensgemeinschaften und katholischen Verbänden; mit den anderen Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie mit staatlichen Stellen und allen Institutionen von gesellschaftlicher und politischer Bedeutung (z.B. Parteien, Gewerkschaften, Massenmedien).

vgl.: „Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland“  (1976) Seite: 702/703