Romfahrt der Messdiener

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Sa 28. Jul 2018
Folasade Seibold, Ministrantin VC

Am 28. Juli war es soweit. Es war der Tag, auf den wir Ministranten gewartet haben. Insgesamt 23 Kinder/Jugendliche und 8 Gruppenleiter brachen nach Rom auf. Wir stiegen in Offenbach in einen Sonderzug, der uns direkt nach Rom brachte. Mit fast 1500 Ministranten aus dem Bistum Mainz pilgerten wir in die Heilige Stadt hinein. Die Zugfahrt hat ungefähr 22 Stunden lang gedauert.  Wir bekamen sogar Verstärkung von Pfarrer Jung und vom Herrn Ganzwohl aus der Nikolaus-Kirche. 

Als wir ankamen, haben wir die Sehenswürdigkeiten schon erblickt, sogar auch verschiedene Kirchen. Gemeinsam mit den Ministranten aus dem Bistum Mainz, unserem Weihbischof Udo Bentz und Bischof Peter Kohlgraf feierten wir einen Eröffnungsgottesdienst in St. Maria in Aracoeli, schließlich wurden wir alle zum Eis essen eingeladen vom Weihbischof Bentz. Es waren überall Ministranten aus verschiedenen Gemeinden zu sehen und jeder hatte das Mottolied ,,Suche Frieden mit Herz und Verstand’’ in der Metrobahn, auf der Straße oder in der Kirche gesungen. Daraus wuchs eine große Gemeinschaft. Das Highlight dieser Romwallfahrt war die Papstaudienz. Am Petersplatz versammelten sich ca. 80.000 Ministranten und davon waren 60.000 Ministranten aus Deutschland. Zusammen erwarteten wir unseren Papst Franziskus und feierten gemeinsam einen Gottesdienst. Es wurden auch in verschiedenen Sprachen Fragen an den Papst gestellt und übersetzt. 
 
Es war eine schöne Zeit gewesen. Wir hatten auch alleine die Möglichkeit, die Stadt zu erkunden, z.B. den Petersplatz, das Kapitol, das Kolosseum, das Pantheon, die Kirche Sankt Paul und vieles mehr.  Wir möchten uns im Namen der Ministranten herzlich bei ihnen für die Spendenbeiträge bedanken, die uns diese Romfahrt ermöglicht haben. Darüber hinaus behalten wir die Romfahrt für immer in Erinnerung und wir freuen uns auf die nächste Romfahrt in 4 Jahren! In diesem Sinne möchten wir euch Kinder und Jugendliche sagen, dass die Pflicht eines Ministranten nicht gezwungen wird, sondern es ist ein freiwilliger Dienst. Mit der Ministrantengruppe bauen wir eine stärkende und stützende Gemeinschaft auf, in der wir Spaß, Freude haben und zusammen an Gott beten können. Wir würden uns freuen, wenn neue Ministranten kommen würden, aber es soll aus freiwilliger Sicht sein.     
Folasade Seibold, Ministrantin VC