Schmuckband Kreuzgang

Warum wir läuten

Augustinus Glocke / Borgentreich (c) Michael Bogedain Pfarrbriefservice
Augustinus Glocke / Borgentreich
Mo 4. Mai 2020
Gabriele Pflugmann

Mehrfach am Tag läuten die Glocken unserer Kirchen. Das Angelusläuten ist in der katholischen Kirche das morgendliche, mittägliche und abendliche Läuten der Kirchenglocken, bei dem von den Gläubigen an dem Ort, an dem sie gerade sind, der „Engel des Herrn“ gebetet wird. Das Angelusgebet ist ein kurzes Gebet, um sich Gottes zu erinnern, der uns erschaffen und erlöst hat. Es bezieht Maria, die Gottesmutter, mit ein.

Warum wir läuten

Mehrfach am Tag läuten die Glocken unserer Kirchen. Das Angelusläuten ist in der katholischen Kirche das morgendliche, mittägliche und abendliche Läuten der Kirchenglocken, bei dem von den Gläubigen an dem Ort, an dem sie gerade sind, der „Engel des Herrn“ gebetet wird. Das Angelusgebet ist ein kurzes Gebet, um sich Gottes zu erinnern, der uns erschaffen und erlöst hat. Es bezieht Maria, die Gottesmutter, mit ein.

Das Morgenläuten erinnert an die Auferstehung, das Mittagsläuten an das Kreuzesleiden und das Abendläuten an die Menschwerdung Christi.

Außerdem läuten wir vor unseren Gottesdiensten. Die Glocken laden die Gläubigen dann ein, sich in der Kirche zu versammeln, das Wort Gottes zu hören und Gott in Liedern und Gebeten zu loben, zu bitten, zu ehren.

 

Wann wir nicht läuten

Zwischen dem Gloria im Gründonnerstagsgottesdienst und dem Gloria in der Osternacht schweigen in den katholischen Pfarreien aus Trauer die Glocken. „Sie fliegen nach Rom“ lautet eine volkstümliche Bezeichnung, die die Verbindung zur Weltkirche und zum Papst in Rom ausdrückt.

Als Ersatz werden in einigen ländlichen Regionen Ratschen und Klappern aus Holz eingesetzt, um die Gläubigen an die Zeiten für Gebet und Gottesdienst zu erinnern. Kinder gehen mit diesen Instrumenten durch die Straßen; dies wird Ratschen oder auch Kläppern genannt.

 

Petra Bastian