Schmuckband Kreuzgang

#DasMachenWirGemeinsam

Am 14. Februar ist nicht nur Valentinstag, sondern auch der Caritassonntag im Bistum Mainz. Wir werden die Jahreskampagne #DasMachenWirGemeinsam - eine Initiative für wohnungslose Menschen, vorstellen. Ganz praktisch sammeln wir Winterkleidung, Schlafsäcke, Drogerieartikel und Spenden.

CaritasJahreskampagne2021 DasMachenWirGemeinsam - Gruppe Pop up - Sozialpastoral (c) Deutscher Caritasverband
CaritasJahreskampagne2021 DasMachenWirGemeinsam - Gruppe Pop up - Sozialpastoral
Datum:
Fr. 12. Feb. 2021
Von:
Stefan Barton

 

https://www.youtube.com/watch?v=W84Jg36gCuY

Film zur Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes - "Das machen wir gemeinsam"

Jeder von uns hat mindestens eine kleine Kulturtasche im Schrank. Leider konnten wir Sie im letzten Jahr kaum nutzten und wissen auch noch nicht, wann wir wieder gemeinsam mit Ihr unterwegs sein können. Allerdings könnte zumindest unsere Kulturtasche wieder auf Reisen gehen um als Seelenwärmer ein bisschen Freude zu schenken. Die Idee ist, eine
individuelle kleine Tasche für Menschen zu packen, die wohnungslos sind. Wohnungslose Menschen haben es besonders schwer in dieser Zeit. Es ist Winter und die Coronapandemie beherrscht uns weltweit. Gerade im Lockdown haben viele wohnungslose Menschen keinen Rückzugsort und trotz einiger Einrichtungen mit Waschplätzen ist ihr Zugang zur sanitären Versorgung oft nur eingeschränkt möglich. Aufgrund von Vorerkrankungen zählen die meisten zur Hochrisikogruppe und rund 25 % sind älter als 50 Jahre. Natürlich gibt es Notunterkünfte, doch ist es dort schwer,
die Ansteckungsgefahr zu minimieren. So dass viele lieber in Zelten im Wald und/oder Schlafsäcken auf der „Straße“ schlafen. Erschwerend kommt hinzu, dass für viele Wohnungslose die Einnahmequellen wegfallen: Kleingeld, das in Fußgängerzonen erbettelt wird, Pfandflaschen oder der Erlös aus dem Verkauf von Obdachlosenzeitungen – all das
bleibt erst einmal aus.
Anhand der Beispiele können Sie sehen, dass der Kreativität nur die Grenze der Tasche gesetzt ist. Die Absicht ist, etwas zu teilen, was einem finanziell „nicht weh tut“. Wichtig ist, dass alles ungeöffnet ist und besonders bei den Lebensmitteln und Cremes
das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten ist.

Sie können die Seelenwärmer berührungslos ab sofort bis zum 21.2.2021 an folgenden Orten abgeben:

Im Pfarrbüro St. Martin, Offenbacher Str. 5 · 63128 Dietzenbach
nur zu folgenden Zeiten: täglich 9.30 – 15.00 Uhr Tel. 06074/3659


In der Kirche St. Stephan – Am Wilhelmshof 15 – 17 , 63303 Dreieich
Ansprechpartner vor Ort: Susanne Mohr, Tel. 06103 / 8022574 gemeindereferentin-mohr@kath-dreieich.de

Im Foyer der Kirche Zum hl. Kreuz, Pappelweg 29, 63263 Neu-Isenburg

Im Foyer des Pfarrbüros St. Christoph, Dreiherrnsteinplatz 2, 63263 Neu-Isenburg
Ansprechpartner vor Ort: Alexander Albert, Tel.: 06102 / 597650 alexander.albert@t-online.de

Vor dem Caritasbüro, Berliner Allee 39, 63225 Langen nur zu folgenden Zeiten:
Montags und dienstags zwischen 10 und 15 Uhr
Ansprechpartner vor Ort: Nadine Hillabrand,
Tel. 069/2000433 Nadine.Hillabrand@cv-offenbach.de

 

Es dankt Ihnen das Team der Pop-up Kirche:
Doris Liebenthal, Karl Surges, Bernd Steffens, Carolin Jendricke , Alexander Albert , Nadine Hillabrand

„Gruppe Pop up Kirche – immer in Bewegung“

hat sich im Jahr 2020 gegründet. Sie besteht aus evangelischen und katholischen haupt- und ehrenamtlichen Christen im Dekanat Dreieich, die gemeinsam Glauben teilen und für Menschen da sein wollen. Ziel ist es, im Alltag der Menschen aufzutauchen und Akzente zu setzen, Denkanstöße zu geben, zum Austausch und Handeln einzuladen. Kirche an anderen Orten erleben lassen, Spaß an der Gemeinschaft und offen sein für Neues und Altes - für Begegnung mit dem Anderen. Die Gruppe trifft sich in regelmäßigen Abständen und lebt von Ihrer Flexibilität. Sich einbringen wenn es Zeit und Kraft zulassen, sich rausziehen und nur begleitend da sein wenn nicht. Und dies überträgt sich auch auf die
Projekte. Die Gruppe versteht sich als ökumenischer Zusammenschluss in der Sozialpastoral und ist offen für Interessenten.