"Das grüne Land mit Waterkant"

Seniorenfreizeit 2019

Unter diesem Titel brachen 40 Urlauber zur diesjährigen Seniorenfreizeit nach Mecklenburg-Vorpommern auf. Ohne Stau erreichte der Bus nach 10-stündiger Fahrt das Hotel in Neubrandenburg, das für die nächsten 5 Tage Ausgangspunkt für interessante Ausflüge war. Nach dem Bezug der Zimmer und einem stärkenden Abendessen hatten sich alle schnell von den Strapazen der Fahrt erholt. Frisch und ausgeruht startete die Gruppe am nächsten Morgen zu einer Schlössertour durch Mecklenburg. Von einem örtlichen Reiseleiter begleitet, konnten wir einige der über 1000 Schlösser in Mecklenburg bewundern. Ein Rundgang durch das Dorf Basedow mit Besuch der kleinen Pfarrkirche rundete den Vormittag ab. Der "Alte Schafstall" mit Bauernmarkt bildete einen schönen Rahmen für die Mittagsrast. Burg Schlitz und die Schlösser Schorssow  und Ulrichshusen waren die Stationen am Nachmittag. Wobei eine Kaffepause mit leckeren Torten und Kuchen in edlem, barockem Ambiente den richtigen Abschluss der Schlössertour bildete.

Am nächsten Morgen stand die alte Hansestadt Rostock auf dem Programm. Ein Stadtrundgang mit Besuch der Universität, dem Marktplatz, dem Rathaus und der imposanten Marienkirche mit der bekannten astronomischen Uhr gaben einen guten Überblick über die Backsteingotik im Norden. Die Schifffahrt von Rostock nach Warnemünde ließ uns etwas von der großen weiten Welt erahnen. Denn dort begegneten uns große Fähren und imposante Kreuzfahrtschiffe, die Tausende Urlauber mit auf die Reise nehmen.

Nach einem anstrengenden Tag in Rostock und Warnemünde war der nächste Ausflugstag etwas gemütlicher. Waren an der Müritz stand auf dem Programm. Neben dem alltäglichen Morgengebet im Bus, feierten wir einen Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche Heilig Kreuz. Zwei Mitglieder des Pfarrgemeinderates erzählten uns von der Lebendigkeit der Diasporagemeine, aber auch von der Gründung einer größeren Pfarrei im nächsten Jahr. Dann wird die Pfarrei bei 5000 Katholiken eine Ausdehnung von ca. 100 Kilometern haben. Trotzdem schauten die Pfarrgemeinderäte hoffnungsvoll in die Zukunft. Nach dem Gottesdienst brachen zwei Gruppen zur Stadtführung durch Waren auf, bevor dann die wohlverdiente Mittagspause und ein gemütlicher Spaziergang am Hafen Erholung bot. Auf Wunsch einiger Teilnehmer stand dann noch die Besichtigung der Marienkirche in Neubrandenburg auf dem Programm. Der Bau in Backsteingotik errichtet dient heute als Konzertsaal. Der Turm bietet einen weiten Blick über Stadt und Land.

Am Freitag war ein Besuch in Güstrow und Wismar geplant. Die Barlachstadt Güstrow mit dem Renaissance-Schloss und dem Dom machte viele aus der Gruppe neugierig. Der Schwebende von Ernst Barlach im Dom war ein Höhepunkt dieser Führung. Der Besuch in der alten Hansestadt Wismar erfreute uns durch schöne Fassaden, mächtige Backsteingotik und ein wunderschönes Stadtbild. Der Blick von der Aussichtsplattform der Georgikirche zum Hafen und über die Stadt war ein schönes Schlussbild dieser Reise. Nach der Rückkehr ins Hotel und einem leckeren Abendessen hieß es schon wieder Koffer packen. Schon früh am nächsten Morgen machten wir uns auf den Rückweg, denn der „Ritt“ nach Mainz war weit. Gott sei Dank kamen wir ohne Stau und größere Verzögerungen wieder in Mainz an, aber nicht ohne die Tradition dieser Fahrten zu pflegen, bei der letzten Rast mit einem typischen Likör aus Mecklenburg auf eine gelungene Reise anzustoßen.

Herzlichen Dank Frau Heidi Ludwig für alle Mühe mit der Vorbereitung und der Durchführung der Reise. Jetzt sind alle gespannt, wohin die Reise im nächsten Jahr führen wird.

Manfred Simon

 

Das grüne Land mit Waterkant in Bildern

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Erinnerungen an Bolsternang 2018

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