Unser Weg nach Ostern

Impuls 5. Sonntag der Osterzeit

Impuls 5.Sonntag der Osterzeit (c) Pfarrgruppe Langen-Egelsbach-Erhausen
Impuls 5.Sonntag der Osterzeit
Datum:
Sa. 1. Mai 2021
Von:
Pfr. Ulrich Neff / cd
Worte kann man nicht wiegen.
Worte kann mach nicht sehen.
Worte kann man nicht angreifen.
Und doch haben sie Gewicht,
wirken auf den eigenen Blick,
die eigene Perspektive und ermutigen zum Tun.

Herr, du bist mein Leben, Herr, Du bist mein Weg. 
Du bist meine Wahrheit, die mich leben lässt. 
Du rufst mich beim Namen, sprichst zu mir Dein Wort, 
und ich gehe Deinen Weg, so lange Du es willst. 
Mit Dir hab ich keine Angst, gib Du mir die Hand 
und ich bitte, bleib doch bei mir. 

Jesus unser Bruder, Du bist unser Herr.
Ewig wie der Vater, doch auch Mensch wie wir. 
Dein Weg führte durch den Tod in ein neues Leben. 
Mit dem Vater und den Deinen bist Du nun vereint. 
Einmal kommst Du wieder, das sagt uns Dein Wort, 
um uns allen Dein Reich zu geben. 

Du bist meine Freiheit, Du bist meine Kraft. 
Du schenkst mir den Frieden, Du schenkst mir den Mut. 
Nichts in diesem Leben trennt mich mehr von Dir, 
denn ich weiß, dass Deine Hand mich immer führen wird. 
Du nimmst alle Schuld von mir und verwirfst mich nie, 
lässt mich immer ganz neu beginnen. 

Vater unsres Lebens, wir vertrauen Dir. 
Jesus, unser Retter, glauben wolln wir Dir. 
Du Geist der Liebe, atme Du in uns. 
Schenke Du die Einheit, die wir suchen in der Welt. 
Und auf vielen Wegen führe uns ans Ziel, 
mache uns zu Boten der Liebe. 

            (Gotteslob 456)

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ich bin der wahre Weinstock
und mein Vater ist der Winzer.
Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt,
schneidet er ab
und jede Rebe, die Frucht bringt,
reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.
Ihr seid schon rein kraft des Wortes,
das ich zu euch gesagt habe.
Bleibt in mir
und ich bleibe in euch.
Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann,
sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt,
so auch ihr,
wenn ihr nicht in mir bleibt.
Ich bin der Weinstock,
ihr seid die Reben.
Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe,
der bringt reiche Frucht;
denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
Wer nicht in mir bleibt,
wird wie die Rebe weggeworfen
und er verdorrt.
Man sammelt die Reben,
wirft sie ins Feuer
und sie verbrennen.
Wenn ihr in mir bleibt
und meine Worte in euch bleiben,
dann bittet um alles, was ihr wollt:
Ihr werdet es erhalten.
Mein Vater wird dadurch verherrlicht,
dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.

 

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