Hier finden Sie  Ansprachen, Gebete und
Anregungen während der Corona-Krise

Wirhelfen@st-martin-finthen.de

Als Kirchengemeinde wollen wir insbesondere den älteren und risikobehafteten Menschen helfen, durch die Krise zu kommen. Das geht beispielsweise mit einem Einkaufsdienst, der von der Ortsverwaltung organisiert wird. Wer bereit ist, für besonders gefährdete Mitmenschen Besorgungen zu machen, darf sich gerne bei der Ortsverwaltung in Finthen (Mail: ortsverwaltung.finthen@stadt.mainz.de, Tel: 475413) oder auch über die o. a. Mailadresse bei uns melden: wir leiten Ihre Nachrichten dann entsprechend weiter.
Wir brauchen aber auch gemeindeintern Ihre Hilfe. Viele ältere Menschen haben kein Internet. Wir wollen daher einen wöchentlichen Versand ins Leben rufen, mit dem diese Menschen die neuesten Informationen, neue Impulse und Gebet und damit verbunden vor allem ein freundliches Wort bekommen. Sie sollen auch in diesen Zeiten wissen, dass wir an sie denken und sie nicht abgekoppelt sind. Hierzu brauchen wir aber Menschen, die diese wöchentlichen Mitteilungen jenen Menschen in die Briefkästen werfen. Wer hierzu seine Hilfe anbieten möchte, darf sich auch gern mit der Mailadresse Wirhelfen@st-martin-finthen.de oder ans Pfarrbro oder Pfarrer Geiß, Tel. 40262 wenden. Wir organisieren dann alles Weitere!
Ebenso bitten wir: Wenn Sie von Menschen wissen, die gerne solche Informationen bekommen möchten und denen das gut tut, melden Sie sich bitte ebenfalls bei uns. Wir brauchen Ihre und Eure Hilfe, damit wir hier entsprechend gut handeln können.

Gottesdienste in St. Martin während der weiter bestehenden Corona-Krise

Liebe Schwestern und Brüder,

wie bereits angekündigt wird es nun wieder möglich gemacht, Gottesdienste mit einer eingeschränkten Öffentlichkeit zu feiern.

Trotzdem werden zunächst bei uns in der Gemeinde noch keine öffentlichen Gottesdienste angeboten. Lesen Sie dazu meine Mitteilung, die Sie als PDF-Datei hier anklicken können.

Pfr. Thorsten Geiß

Unbenannt-1 Kopie (c) Pfarrei St. Martin, Finthen

GEBET WÄHREND DES GLOCKENGELÄUTS

Glocke (c) J. Grossehelweg, Mainz

Gott,
die Glocken rufen uns zum Gebet, durch sie wissen wir,
dass wir miteinander verbunden sind.
Und so bringen wir uns vor dich mit unsere Gedanken und Gefühlen,
unsere Sorgen, Ängsten und Hoffnungen,
unserem Dank und unserer Klage.
Wir beten für alle Menschen, die krank sind, ob zuhause
oder im Krankenhaus oder Pflegeheim, ob in Deutschland,
Italien, Spanien Amerika oder anderen Ländern.
Wir beten für alle Menschen, die in Sorge leben, krank zu werden,
weil sie nicht mehr richtig versorgt werden können.
Wir beten für die Menschen, die Angst um ihre Würde haben,
weil sie als zu alt für die Gesellschaft gelten könnten.
Wir beten für die Menschen, die fürchten, unwissentlich
und versehentlich andere Menschen anzustecken.
Wir beten für alle Menschen, die gerade ihren Dienst tun,
als Pfleger und Krankenschwestern, und Ärztinnen und
Ärzte, als Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter.
Wir beten für die Lehrerinnen und Lehrer, für die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Märkten und Läden,
für die Reinigungskräfte, für die, die für Menschen einkaufen
sowie für alle, die zur Versorgung anderer arbeiten und helfen.
Wir beten für die Menschen, denen die Perspektive abhanden kommt;
für die, die selbstständig sind und große Angst
um den Verlust ihrer Existenz haben.
Wir beten für die, die nicht wissen, wie lange sie noch Arbeit haben und
daher die Arbeitslosigkeit fürchten. Wir beten für alle, die keine Ruhe in sich haben
und von schweren Gedanken oder Zweifeln geplagt sind.
Wir beten für alle Menschen, die obdachlos sind, bei uns und überall in der Welt.
Wir beten für die Opfer von Krieg und Gewalt.
In einem Moment der Stille denken wir an unsere Familien und Freunde,
an alle Menschen, die uns am Herz liegen.
Herr, unsere Zeit steht in deinen Händen, lass uns ruhig sein in dir.