Lauda Sion - Orgelvesper

Datum:
Termin: Mittwoch, 02.06.21 - 10:00

Pfr. Hans-Joachim Wahl, Texte

Michael Gilles, gregorianische Verse

 

Orgel:
Thomas Drescher, Mainz

Ablauf

Liturgische Eröffnung

 

J. S. Bach

(1685 – 1750)                                 

Fantasia super „Komm heiliger Geist, Herre Gott“ (BWV 651)

Komm, Heiliger Geist, Herre Gott ist ein Kirchenlied für Pfingsten. Die erste Strophe stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist eine Übersetzung der Antiphon für Pfingsten „Veni Sancte Spiritus, reple tuorum corda fidelium“.

Johann Sebastian Bach schrieb zwei Choralvorspiele, die er in seine Sammlung von Achtzehn Chorälen aufnahm: Fantasia super Komm, Heiliger Geist, canto fermo in Pedale, BWV 651, und Komm, Heiliger Geist, alio modo a 2 Clav. e Pedale, BWV 652.

Biblische Lesung

 

Johann Gottfried Walther

(1684-1748)

Partita über „Jesu, meine Freude“

Die Partite Sopra "Jesu meine Freude" besteht aus 10 Variationen des bekannten Chors dieses Namens. Sie wurde 1713 von Johann Gottfried Walther geschrieben, einem Cousin von Johann Sebastian Bach. Bereits zu Lebzeiten war Walther ein angesehener Komponist, Organist und Musikwissenschaftler, obwohl er nie großen Ruhm erlangte.

                                       

 

César Franck

(1822-1890)                                    

Andantino g-Moll        

C. F. kam zum Studium ans Konservatorium nach Paris, Nach einigen Jahren als Organist, Chororganist und Kapellmeister entstanden zwischen 1856 und 1864 seine ersten großen Orgel Kompositionen. César Franck wird als der Begründer des französisch-symphonischen Orgelstils angesehen.

Textbetrachtung

 

Samuel Scheidt

(1587-1654)

Magnificat Noni Toni (aus: „Tabulatura Nova“)

1624 verfasste Scheidt seine Tabulatura nova. Diese Sammlung von Werken für Clavierinstrumente (Orgel, Cembalo, Clavichord) stellt den ersten Tastenmusik-Druck in Deutschland dar, bei dem die Partitur Notation (Kombination aus Fünflinien-Systemen) Anwendung fand.

                

 

César Franck                           

Cantabile H-Dur

Segen

 

Sigfrid Karg-Elert

(1877-1933)

„Lauda Sion“ - Juble Gottes Volk (aus: „Cathedral Windows“ op. 106)

Sigfrid Karg-Elert war ein deutscher Komponist, Musiktheoretiker, Musikpädagoge, Pianist, Organist und Harmoniumspieler.

Mit den Cathedral Windows op. 106 und mit Triptych op. 141 werden Werke aus der späten Schaffenszeit in Neuausgaben zugänglich. Schon aus den Werktiteln lassen sich Assoziationen zu der farbenreichen Klangsprache Karg-Elerts wecken, die in den Cathedral Windows zwischen diatonischer white-note-Musik und reicher Chromatik changiert.

 

 

 

Thomas Drescher

Thomas Drescher (c) Thomas Drescher
Thomas Drescher

Drescher kam 1991 als Leiter der Kirchenmusikschule des Bischöflichen Instituts für Kirchenmusik nach Mainz; 1995 wurde er von Bischof Karl Lehmann zum Leiter des Instituts ernannt.

Thomas Drescher wurde am 15. Januar 1955 in Heidelberg geboren. Er studierte zunächst von 1974 bis 1978 in Mannheim Schulmusik für das Lehramt an Gymnasien, dem sich ein Studium der Kirchenmusik mit A-Examen in Freiburg im Breisgau anschloss (1978 bis 1982). Von 1983 bis 1991 war Drescher als Regional- bzw. Bezirkskantor in Tauberbischofsheim (Erzdiözese Freiburg) tätig: Hier wirkte er in vier Dekanaten auch als Ausbilder für C-Kirchenmusiker und war als Orgelsachverständiger tätig. Am 30. Oktober 1991 wurde er in sein Amt als Leiter des Bischöflichen Instituts für Kirchenmusik in Mainz eingeführt.

Im November 1991 wurde er an das Institut für Kirchenmusik des Bistums Mainz berufen und war von 1995 bis 2018 dessen Leiter (Diözesankirchenmusikdirektor). Seine Hauptaufgaben waren dabei – zusammen mit neun Regionalkantoren – die Aus- und Fortbildung der nebenberuflichen Kirchenmusiker im Bistum Mainz sowie die Betreuung der laufenden Orgelbaumaßnahmen und Glockenprojekte. Seit 2004 wirkte er maßgeblich bei der Erarbeitung des Gesangbuchs GOTTESLOB mit, das 2013 erschien.

„Die fast drei Jahrzehnte waren für das Bistum ein Gewinn und eine gute, prägende Zeit. Ihre Arbeit wird noch über Jahrzehnte nachwirken“, sagte der Mainzer Bischof Kohlgraf zur Verabschiedung von Thomas Drescher in den Ruhestand.

Informationen zur Anmeldung

In der Bonifatiuskirche haben wir zur Zeit Platz für 60 Personen, diese Plätze werden ausschließlich über die Online-Anmeldung vergeben. Bitte sehen Sie von einem Spontanbesuch ab. Wir dürfen (laut Richtlinie) nur ANGEMELDETEN PERSONEN den Zugang gewähren.

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