Pilgern auf dem Butterweg

Pilgern liegt im Trend und das schon seit Jahren. Auf dem Jakobsweg bekamen 2019 über 300 000 Pilger*innen ihr Pilgerdiplom.

Doch es muss nicht immer Santiago de Compostela sein, Warum nicht die Heimat neu kennenlernen, einen Weg nutzen, der schon vorhanden ist, und ihn mit Geistlichen Impulsen versehen?

Der Butterweg verbindet Annerod und Gießen. Hier brachten die Bäuerinnen und Bauern früherer Jahrzehnte ihre Butter und andere Produkte zum Markt nach Gießen. Umgekehrt nutzten die Gießener den Butterweg zum Sonntagsspaziergang nach Annerod, um „im Mühlchen“ einzukehren und Getränke und den guten Streuselkuchen zu genießen.

Der neue / alte etwa 7 km lange Pilgerweg führt von der Kirche in Annerod auf dem Butterweg über das Europaviertel, die Andreasgemeinde im Eichendorffring und die Anneröder Siedlung zur Kapelle auf dem Gelände der Vitosklinik und von dort zur Thomas-Morus-Kirche in der Grünberger Straße.

Folgen Sie einfach den gelben Symbolen und gewinnen Sie neue Einblicke!

Eindrücke vom Butterweg

Digitale Stationen

Auf dem Weg begleiten Sie spirituelle Angebote. Impulse, Gebete und Musik laden zur Inneren Einkehr und Meditation ein. Zusätzlich erfahren Sie Informationen über den Butterweg und die verschiedenen Orte.

Die Angebote können in digitaler Form über die Homepage oder mittels Q-R-Code abgerufen werden.

Smartphone mit Kopfhörer (c) Förderverein St. Thomas Morus e.V.

Alles, was Sie dafür benötigen ist ein internetfähiges Smartphone mit Kopfhörern.

  • Pilgern liegt im Trend. Doch warum nehme ich diesen Weg auf mich? Was ist mein "innerer Weg"? Wo liegt meine Sehnsucht?

    Impuls: Pfarrerin Anne Schneider (Ev. Kirche Annerod)

    Musik: Fidel von Block, Markus Wach

  • Die Evangelische Kirche Annerod ist eine neugotische Saalkirche aus dem Jahr 1879/80.

    Impuls: Pfrn. Anne Schneider (Annerod)

    Musik: Kamanche, Markus Wach

  • Warum heißt der Butterweg eigentlich Butterweg? Welche Traditionen verbergen sich dahinter?

    Text: Gisela Beling, Vorsitzende des Anneröder Heimatvereins

  • Gebet des Kirchenlehrers Bernhard von Clairvaux (1090-1152)

    Gebet: Pfarrerin Anne Schneider (Ev. Kirche Annerod)

    Musik: Türkische Tambur, Markus Wach

  • Irgendwo versteckt am Wegesrand im Wald zwischen Europaviertel und Annerod entspringt eine Quelle. Wer findet sie?

    Impuls: Pfarrerin Anne Schneider (Ev. Kirche Annerod)

    Musik: Kopuz, Markus Wach

  • "Butter bei die Fische!"

    Impuls: Pfarrerin Wiebke Eßbach (Ev. Andreaskirche)

    Musik: Persischer Tambur, Markus Wach

  • "Sehet den Menschen!" Die Heil- und Pflegeanstalt in der Licher Straße hat eine dunkle Vergangenheit. Davon zeugt das Mahnmal neben der Kapelle. Gott hat den Anderen zu seinem Ebenbild gemacht (Bonhoeffer)

    Impuls: Pfrn. Sabine Eichler und Trudbert Ziegler (Psychiatrieseelsorge)

  • "Seht, sie sind Gottes Geschenk für die Welt!"

    Text: Pfrn. Sabine Eichler und Trudbert Ziegler (Psychiatrieseelsorge)

    Musik: Rebab, Markus Wach

  • Thomas More steht als Heiliger für die Freiheit des Gewissens und dem Triumph der Moral über die Macht. Aber auch ein Heiliger kann scheitern. Entscheidend ist der Mut und das Vertrauen in die Vernunft. Beides ruft Gottes helfende Gnade auf den Plan.

    Impuls: Pfarrer Matthias Schmid (St. Thomas Morus)

    Musik: Dotar, Markus Wach

Streckenverlauf

Von Annerod aus läuft der Weg entlang am Heimatmuseum und Friedhof durch den Wald vorbei am Europaviertel richtung Anneröder Siedlung. Nach einem Schlenker über die Andreaskirche folgt man dem Fasanenweg über die Licher Straße und betritt das Gelände der Vitos Klinik von der ehemaligen Leichenhalle aus richtung Vitos-Kapelle. Beim Haupteingang Licher Straße verlässt man dieses und läuft richtung Bahnübergang. Dahinter geht es über Friedensstraße, Kugelberg, am Uni-Sport-Gelände und das Neubaugebiet an der Bergkaserne zum Lärchenwäldchen zum Ziel der St. Thomas Morus Kirche.