Die Würfel sind gefallen - neue Pfarreizuschnitte

Votum-Pfarreizuschnitt (c) Dekanat Rodgau
Votum-Pfarreizuschnitt
Datum:
Sa. 17. Juli 2021
Von:
Michael Picard

Die Würfel sind gefallen


Katholisches Dekanat Rodgau votiert zu den zukünftigen Pfarrei-Strukturen


Nach fast einjähriger Beratungszeit ist nun die Entscheidung gefallen. Die 58 Delegierten im Katholischen Dekanat Rodgau haben an der Dekanatsversammlung am 08. Juli 2021 in Mühlheim-Lämmerspiel über die zukünftigen Pfarreizuschnitte votiert. Im Rahmen des Pastoralen Wegs im Bistum Mainz wird das Dekanat Bischof Kohlgraf eine Drei-Pfarreien-Lösung für die weiteren Strukturen vorlegen.

Die neuen Pfarreien setzen sich aus den derzeitigen sechszehn Pfarreien in den Kommunen Mühlheim, Obertshausen, Heusenstamm, Rodgau und Rödermark zusammen. Hinzu kommt noch die Pfarrei St. Martin in Dietzenbach, die bisher zum Dekanat Dreieich gehörte.


Nach dem Votum der Dekanatsversammlung sollen die neuen Pfarreien wie folgt gebildet werden:

Pfarrei 1 umfasst die bisherigen Pfarreien in Mühlheim und Obertshausen.

In der Pfarrei 2 sollen die Pfarreien aus Heusenstamm und Dietzenbach zusammengeführt werden.

Pfarrei 3 setzt sich aus den Pfarreien aus Rodgau und Rödermark zusammen.

„Unsere Beratungen haben fast ein Jahr angedauert. Wir hatten vier Optionen vorgeschlagen. Im Laufe des Prozesses ist sogar noch eine weitere Option dazu gekommen“, erklärt Angela Ruhr, Vorsitzende der Dekanatsversammlung, den Prozess. Dekan Willi Gerd Kost ergänzt: „Eigentlich wollten wir bereits im Frühjahr abstimmen. Aber es hat sich gezeigt, dass noch viele unterschiedliche Gespräche notwendig waren, um nun ein Votum abgeben zu können.“
Die Dekanatsversammlung, die sich aus hauptamtlich und ehrenamtlich Tätigen in den Pfarreien zusammensetzt, hat sich erstmals wieder in Präsenz getroffen. In einem mehrstufigen Votierungsverfahren sind nach und nach die Möglichkeiten herausgefallen, die die wenigsten Stimmen erhielten. So kam es am Ende zu einer Stichwahl, in der die oben genannte Option gewonnen hat. „Es ist sicher nicht für alle die Traum-Lösung. Aber wir hoffen und vertrauen, dass sich alle Beteiligten mit der Entscheidung anfreunden werden“, wünscht sich Dekan Kost.
Das Dekanat hat nun die Aufgabe, bis Advent ein Pastoralkonzept zu entwickeln. Die Bistumsleitung unter Bischof Peter Kohlgraf berät die Konzepte für alle Dekanate und wird im Frühjahr die zweite Phase im Pastoralen Weg beginnen. Dann werden die zukünftigen Pfarreien zu Pastoralräumen zusammen gelegt. Hier wird die Neugründung der Pfarrei vorbereitet, die bis spätestens 2030 erfolgen wird.


Weitere Informationen: https://bistummainz.de/dekanat/rodgau/aktuell/pastoraler-weg/


Angela Ruhr, Vorsitzender der Dekanatsversammlung im Dekanat Rodgau