Pastoraler Weg - Neue Zuschnitte im Dekanat - Wie geht es weiter?

Dekanat Rodgau läutet nächste Phase auf dem Pastoralen Weg ein

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Datum:
Sa. 24. Okt. 2020
Von:
Michael Picard

Pfarreien wurden um Stellungnahme gebeten

Das Dekanat Rodgau hat die nächste Phase des Pastoralen Wegs eingeläutet und im Rahmen einer Dekanatsversammlung am 9. September 2020 drei Optionen vorgestellt, wie Zuschnitte der „neuen“ Pfarreien im Dekanat Rodgau aussehen könnten. Die drei Optionen wurden bereits auf einer Tagung der Hauptamtlichen im März (also noch vor dem Lockdown) diskutiert.
Die Teilnehmer/innen der Dekanatsversammlung nahmen den Auftrag mit, in ihren jeweiligen Pfarrgemeinden im Rahmen von Pfarrgemeinderats- und Verwaltungsratssitzungen die Optionen zu diskutieren, gegebenenfalls weitere Optionen aufzuzeigen und abschließend in Form eines „Rankings“ ein Votum für die Priorisierung der Optionen abzugeben.

Welche Optionen gibt es?

  • Option 1: Das Dekanat wird zukünftig aus zwei Pfarreien Es wird in der Mitte in Nord und Süd geteilt.
  • Pfarrei 1 besteht aus den Kommunen Mühlheim, Obertshausen, Heusenstamm
  • Pfarrei 2 besteht aus den Kommunen Rodgau und Rödermark

 

  • Option 2: Das Dekanat öffnet sich über die derzeitigen Grenzen. Es werden drei Pfarreien gegründet.
  • Pfarrei 1 besteht aus den Kommunen Mühlheim und Obertshausen
  • Pfarrei 2 besteht aus den Kommunen Heusenstamm und Dietzenbach (derzeit nicht Teil des Dekanats) und Rödermark
  • Pfarrei 3 besteht aus der Kommune Rodgau

 

  • Option 3: Das Dekanat wird aus drei Pfarreien bestehen, die derzeitig auch schon Teil des Dekanats sind.
  • Pfarrei 1 besteht aus den Kommunen Mühlheim und Obertshausen
  • Pfarrei 2 besteht aus der Kommune Heusenstamm, der derzeitigen Pfarrei Jügesheim und der Pfarrgruppe Hainhausen/Weiskirchen
  • Pfarrei 3 besteht aus der Kommune Rödermark und der derzeitigen Pfarrei Nieder-Roden

 

Für das Dekanat mit derzeit 14 Pfarreien ist seitens des Bistums vorgesehen, dass insgesamt maximal drei neue Pfarreien entstehen.

 

Wie hat sich unsere Pfarrgemeinde St. Josef entschieden?

In einer gemeinsamen Versammlung unseres Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrates unter Einbeziehung weiterer Teilnehmer/innen, die bereits in Arbeitsgruppen den „Pastoralen Weg“ für unsere Pfarrgemeinde mitgestalten, haben wir die vorgeschlagenen Optionen diskutiert und Pro und Contra abgewogen. Der Vorschlag einer zusätzlichen Option wurde nicht umgesetzt.

Das abschließende Voting hat mit 52% der Stimmen Option 1, also die Bildung von insgesamt 2 neuen Pfarreien gewählt. Option 2 hat 31% und Option 3 hat 17% der Stimmen erhalten, wobei betont wurde, dass aus unserer Sicht schwer zu entscheiden ist, welche der beiden Optionen besser wäre, da sich für die Gemeinde St. Josef Hausen kein Unterschied ergibt. Vielmehr bleibt festzustellen, dass uns die Entscheidung für insgesamt 2 oder 3 neue Pfarreien ausgesprochen schwergefallen ist.

Hauptgründe für die Bildung von 2 Pfarreien sind die relativ gleichmäßige Aufteilung der Pfarreien und eine längerfristige Ausrichtung im Hinblick auf die zu erwartende sinkende Katholikenzahl (Prognose -17% bis 2030) im Dekanat Rodgau. Zudem sehen wir eine große Chance darin, dass die Menschen unserer Gemeinden mehr zusammenwachsen können.

Nachteile sind sicherlich die zu erwartenden weiteren Wege. Jedoch sind wir zuversichtlich, dass durch eine bessere Vernetzung und neue Ideen Kräfte gebündelt werden und eine gute Zusammenarbeit möglich sein wird. 

 

Unsere Stellungnahme werden wir bis zum 15.11.2020 beim Dekanatsvorstand einreichen, damit das Dekanatsprojektteam die Ergebnisse zusammenstellen kann. Sollte die Option 2 in die nähere Auswahl kommen ist mit dem Dekanat Dreieich ein Austausch notwendig, denn Dietzenbach liegt im Dekanat Dreieich. In einer weiteren Dekanatsversammlung Anfang 2021 werden die Ergebnisse dann vorgestellt.

Ihr Pfarrgemeinderat