Schmuckband Kreuzgang
Zela

EIN ZELTLAGER IM STURZ DURCH RAUM UND ZEIT

Zela
Mi 8. Jan 2020
Joshua Kunisch

Eine Show. 67 Kandidaten. Acht Teams. Sie alle sind bereit zum Sturz durch Raum und Zeit. Was die 67 Kinder erwartet, die sich vom 22. Juli bis 01. August auf eine Teilnahme bei der „besten und phänomenalsten Show der Welt“ einlassen, wissen sie nicht. Nur so viel sei schon gesagt: Dieses Zeltlager wird verrückter, bunter, schriller, heißer und weihnachtlicher als je zuvor.

Das Studio für die beste Show der Welt ist ein bayrischer Zeltplatz in Rotschreuth-Gehülz nahe Kronach. Die Kinder, die es geschafft haben, sich einen Platz in der nach zwei Wochen restlos ausverkauften Show zu sichern, werden hier die nächsten zehn Tage durch das Jahr und um die Welt reisen. Showmaster Cedi P. Gottschalk und sein Gruppenleiterteam haben einen Reiseplan für die Show-Kandidaten vorbereitet, der es in sich hat: Vom chinesischen Neujahrsfest über den Karneval in Rio geht es zum Ostereiersuchen in den heimischen Wald. Nach dem Tanz in den Mai weiter zur Wanderung am längsten Tag des Jahres ins Schwimmbad und dann zum Zuckerfest in den Orient, gefolgt von Thanksgiving in den Staaten und einem Weihnachtsmarkt mitten im Sommer endet das Jahr mit dem Silvesterfest.
Aber jetzt schön der Reihe nach: Die Show-Kandidaten merken schon bei ihrer Ankunft im Studio, dass die Uhren hier etwas anders zu ticken scheinen. Mit Wunderkerzen und Sektgläsern in den Händen, gekleidet in glänzende Party-Outfits werden sie von den Gruppenleitern in Empfang genommen. Nach einem guten Mittagessen werden die Schlafunterkünfte im Studio bezogen – zwar keine Fünf-Sterne-Luxushotels, aber dafür Zelte unter einem makellosen Sternenhimmel mit kuschelig-warmen Schlafsäcken und wohligem Grillen-Zirpen bei Nacht.
Als die Erkundung der Studioumgebung und das Kennenlernen der anderen Show-Kandidaten abgehakt ist, geht es am ersten Abend auch direkt zur Sache: Showmaster Cedi P. Gottschalk teilt die Showteilnehmer in Kandidatenteams ein, die an den folgenden Tagen gegeneinander antreten werden – ohne zu wissen, welcher Zeitsprung am nächsten Tag auf sie wartet.

In den kommenden Tagen reisen die Kandidaten zum Osterfest ins heimische Deutschland, wo sie den Osterhasen mit viel Teamwork aus seinem Gefängnis befreien mussten, um am Abend ausgelassen in den Mai tanzen zu können und so den folgenden Feiertag ganz entspannt in den Zeltgruppen zu verbringen. Am längsten Tag des Jahres gibt es dann nur ein Ziel: Die Marathon-Wanderung über Stock und Stein – und mit bis zu 17 % Steigung – bewältigen, um sich dann die wohlverdiente Abkühlung im Schwimmbad abzuholen.
So erholt reisen die Show-Teilnehmer weiter in den Orient, wo sie ein Zuckerfest wie aus 1001 Nacht feiern. Natürlich mit Bauchtänzern, Schlangen-Beschwörern und Basar-Händlern, die Tee, Schmuck oder Wahrsagerei anboten. Nach diesem berauschenden Fest geht es für die Kandidaten auf die andere Seite der Erdkugel, nämlich nach Amerika.

Gemeinsam mit Pfarrer Kost feiert das Zeltlager Thanksgiving und übt sich an diesem Tag ganz bewusst in der Dankbarkeit für die kleinen und großen Geschenke dieser Zeltlagerzeit und des Alltags daheim. Für den nächsten Tag muss zwar nicht weit gereist werden, aber Halloween hat es trotzdem in sich: Dem Showmaster hatten reihenweise Teilnehmer für die große Halloween-Sondersendung abgesagt und Cedi P. Gottschalk ist einmal mehr auf die Hilfe seiner Kandidaten angewiesen. Gott sei Dank gelingt es ihnen rechtzeitig, den Osterhasen und den Weihnachtsmann zu einem Berufstausch zu überreden, die Weihnachtswichtel mit eigenen Geschenken zu besänftigen, das Gespenst und den Geist zu überzeugen, dass die beiden wirklich gruselig-furchteinflößend sind und schlussendlich sogar den chinesischen Kaiser zur Teilnahme an der Show zu überreden.
Der Showmaster kann also entspannt aufatmen und die Kandidaten am Abend eine klasse Show genießen. Am nächsten Tag kehrt plötzlich eine Atmosphäre auf dem Studiogelände ein, wie sie das ZELÄ noch nicht erlebt hatte: Auf einmal liegt ein Plätzchenduft in der Luft und von überall schwirren Weihnachtslieder über den Platz. Abends gibt es dann sogar einen richtigen Weihnachtsmarkt mit Lagerfeuer, Punsch, frisch gebackenen Waffeln und einem Krippenspiel in der hochgelobten ZELÄ-Edition.
Damit neigt sich das Jahr der verrückten Zeitsprünge langsam jedoch dem Ende zu und es ist somit nicht nur an der Zeit, für den Wettstreit der letzten beiden Kandidaten-Teams, die sich an den Vortagen erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen konnten, sondern auch an der Zeit, mit einem bunten und fulminanten Silvesterabend Abschied zu nehmen, bevor am nächsten Tag die Zelte abgebrochen werden und sich wohl alle wünschen, dass die Zeit bis zum nächsten ZELÄ doch so schnell vergehen möge, wie dieses verrückte Zeitsprung-Zela-Jahr.
Nach diesem wunderbaren Lager wollen wir es jedoch nicht versäumen, uns herzlich bei all denjenigen zu bedanken, die dieses Lager überhaupt erst möglich gemacht haben.
Ein herzliches Dankeschön deshalb an unsere fabelhafte Küchencrew: Anja, Uwe, Michael, Claudia, Blocki und Julia. Ihr habt uns bei unserem Sturz durch Raum und Zeit immer mit kulinarischen Highlights versorgt, damit alle Show-Teilnehmer die nötige Energie hatten, sich in die nächste Runde zu begeben. Dafür ein riesengroßes Dankeschön!

Lieben Dank an Kamil von der Fahrschule K&K, der uns auch dieses Jahr wieder zuverlässig alles Material mit dem LKW auf den Zeltplatz und auch wieder sicher nach Hause gebracht hat.
Dass unser Material gut in Schuss und reichlich vorhanden ist, haben wir dem Bauhaus Hanau zu verdanken: Hier konnten wir uns vor dem Lager wieder mit allen nötigen Utensilien vom Karabinerhaken bis zum Spaltkeil eindecken. Eine riesengroße Unterstützung!
Ein weiteres Dankeschön gilt dem Autohaus Winter, das uns auch in diesem Jahr wieder ein Fahrzeug zum Befördern von Gruppenleitern, für Fahrten ins Krankenhaus und zum Einkaufen mit unserer Küchencrew zur Verfügung gestellt hat.
Ein Dankeschön gilt ebenso dem Autohaus Best, das uns schon seit vielen Jahren zuverlässig mit einem Fahrzeug für Einkäufe, Krankenhausfahrten und Gruppenleitertransporte unterstützt.
Wir planen schon eifrig am Lager für nächstes Jahr. Du solltest dir jetzt auf jeden Fall schon einmal die vierte und fünfte Ferienwoche (27.07.-06.08.2020) rot im Kalender eintragen, denn wir wissen ja: „Ein Jahr ist nicht so lang, lasst das Lagerfeuer an.“

Für die ZELÄ-Zeitreisen-Crew
Joshua Kunisch

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