Pfr. Tobias Geeb als Leiter des Pastoralraums Mainz-Süd ernannt - Pastoralraum vom Bischof errichtet

„Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn.“ Mit diesen Worten aus Psalm 27 hat am 10. Januar diesen Jahres unser Bischof Peter Kohlgraf, die 46 neuen Pastoralräume vorgestellt, in denen Gemeinden zusammengefasst werden. Dazu hat er auch die zukünftigen Leitenden Pfarrer genannt.

Pfarrer Tobias Geeb (c) Tobias Geeb
Pfarrer Tobias Geeb
Datum:
Mi. 9. Feb. 2022
Von:
Pfr. Peter Sievers - Originalartikel von M. Rudolf-Ceglarski, Mz-Hechtsheim

Gerne gebe ich den Gruß von Pfr. Tobias Geeb zu seiner Benennung als Leitender Pfarrer des Pastoralraums "Mainz-Süd" wieder. Dieser Raum umfasst seit 28.4.2022 die Gemeinden Weisenau, Laubenheim, Hechtsheim und Ebersheim. Die Gemeinden begeben sich auf den Weg, bis spätestens 2030 eine gemeinsame Pfarrei zu werden, ohne die Lebendigkeit vor Ort zu verlieren.   -

Um Missverständnisse zu vermeiden: Bis zur Gründung der neuen Pfarrei bleiben aber die jetzigen Pfarrer und Pfarrvikare im Dienst: Pfarrer Nagel/Pfr. Sievers für Weisenau/Laubenheim, Pfr. Geeb für Hechtsheim/Ebersheim.

Hier der Text der Homepage der Pfarrei Hechtsheim, St. Pankratius mit Dank für die Genehmigung zur Veröffentlichung: 

 

Für den neuen Pastoralraum Mainz-Süd mit den katholischen Pfarreien Hechtheim und Ebersheim, Weisenau und Laubenheim wurde ich als Leitender Pfarrer gefragt und benannt. Ich danke für das Vertrauen der Bistumsleitung. Ich danke allen, die mich zur Ernennung beglückwünschen, auch aus dem Pastoralteam von Weisenau und Laubenheim. Ich freue mich über die Freude, die Sie zum Ausdruck bringen. Ich bin auch deshalb froh, weil ich gerne in unserer Pfarrgruppe Hechtsheim und Ebersheim bleiben wollte, wo ich seit gut drei Jahren leben darf. Ich bin gerne als Pfarrer bei Ihnen. Jetzt kommt eine Zusammenarbeit mit der Pfarrgruppe Weisenau und Laubenheim dazu. Insgesamt sind wir dann genau 15.189 Katholikinnen und Katholiken. Ich nehme die Aufgabe an, die ich nicht angestrebt habe. Ich bin bereit, uns auf den Weg zu einer Pfarrei zu begleiten. Ich will nach meinen Kräften und Fähigkeiten, im Ruf meines Bischofs die Stimme Jesu hören, der der Gute Hirte ist. Und ich will mich selbst vom Guten Hirten leiten lassen, der uns nicht aufgibt. Ich brauche auch den Platz auf seinen Schultern. Ich möchte, soweit es geht, Seelsorger bleiben. Die Pfarrteams der beiden Pfarrgruppen und die zuständigen Pfarrer bleiben zunächst erhalten, arbeiten aber künftig vernetzter zusammen.  Unser Bischof schreibt dazu:

 „Um aus einzelnen Gemeinden und anderen Kirchorten zu einer Pfarrei zusammenzuwachsen, ist es notwendig, in Offenheit aufeinander zuzugehen, aufeinander zu hören und Konflikte in Wertschätzung und Respekt auszutragen. Es ist notwendig zuzulassen, dass es nicht nur (m)einen Weg gibt, sondern auch andere ihre Berechtigung haben. Entscheidend ist, nicht aus dem Auge zu verlieren, dass es nicht um mich oder um uns geht, sondern um die Menschen und das Reich Gottes. Geben Sie Ihr Bestes, um an Ihrer Stelle in diesem Sinne zu wirken.“

Der Pastorale Weg stellt uns alle vor Veränderungen. Aber es ist kein Weg ohne den Hirten, der Christus ist. „Hab festen Mut“ ist darum ein gutes Wort, denn in allem Wandel brauchen wir diesen Mut, der stabil ist. Es geht für uns zwar darum, größer zu denken und beweglich zu sein. In aller Veränderung dürfen aber die eine gemeinsame Hoffnung nicht aufgeben-ja und ich meine sogar, wir müssen wir sie wieder zusammen entdecken- die Hoffnung, die der Herr ist. „…und hoffe auf den Herrn.“

Ich empfehle mich Ihrem Gebet!

In Verbundenheit

Ihr/Euer Pfarrer Tobias Geeb