Hausgottesdienste

Liebe Schwestern und Brüder,

herzlich lade ich Sie zur Mitfeier der Hauskirche ein.

Ich hoffe, Sie sind wohl auf. Der Sonntag lädt uns ein, der Seele und dem Leib Ruhe zu gönnen.

Dazu wird auch das Wetter uns morgen sonnige Stunden schenken und uns in die Natur locken. 😊

 

„Wie mich der Vater geliebt hat, so habe ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!“ (Johannesevangelium 15,9)

Mit diesen Worten beginnt Jesus seinen Abschied von seinen Jüngern.

Die Liebe ist Quelle zu grenzenlosen Vertrauen, zu innigster Verbindung.

Sie bleibt unverwundbar und ewig. Denn Gott ist Liebe!

 

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Zeit – und laden Sie ein, über die Liebe  nachzusinnen.

Vergessen sie nicht: Sie sind ein Gott geliebter und erlöster Mensch!

 

Etwas Besinnliches von Monika Dittmann:

Liebe – das meint aushalten und durchhalten.

Liebe – das bedeutet Erbarmen und Güte

Liebe – das klingt wie ein Traum.

Gott hat den Traum geträumt – mit uns Menschen und für unser Leben.

Gott hat den Traum wahr gemacht – in Jesus Christus.

Liebe – das meint nun:

Nachfolge auf seinem Weg … auch, wenn es ein Leidensweg ist

… auch, wenn es uns an unsere Grenzen bringt

Monika Dittmann

 

Auch möchte ich an dieser Stelle allen Müttern von Herzen zum Muttertag gratulieren –

und ihnen danken für die Liebe, die sie täglich den ihnen Anvertrauten verschenken.

 

Das macht Mütter zu Zeuginnen der Liebe Gottes!

 

Bleiben Sie gesund und behütet! 😊

 

Liebe Grüße aus dem Pfarrhaus Nauheim,

Ihr Pfarrer Christof Mulach

 

 

 

Gebet in Zeiten der Corona-Pandemie

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.

Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.

Bitte tröste jene, die jetzt trauern.

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.

Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.

Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.

Wir beten für alle, die in Panik sind. Alle, die von Angst überwältigt sind.

Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.

Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen,

sich einsam fühlen, niemanden umarmen können.

Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.

Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen,

dass Normalität wieder einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.

Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist,

dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.

Dass Du allein ewig bist,

dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.

Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.

Wir vertrauen Dir. Danke! Amen.

Johannes Hartl, Gebetshaus Augsburg

(c) CC0 1.0 - Public Domain (von unsplash.com)

Tägliches Abendgebet für Familien mit Kindern

Gebet: Lieber Gott, hier sind wir zu hause. Hier verbringen wir unsere Zeit. Schlafen und Wachsein hat seine Zeit. Essen und Trinken hat seine Zeit. Spielen und Helfen hat seine Zeit. Auch das Beten hat seine Zeit. Darum sind wir jetzt hier. Alles hat seine Zeit und alles braucht seine Zeit. Hilf uns, mit unserer Zeit richtig umzugehen.
Amen.

Lied: Gotteslob Nr. 365 Mein Hoffnung und meine Freude

Wir wollen uns jetzt etwas Zeit nehmen, auf Gott zu horchen, der in der Stille unseres Herzens mit uns sprechen will. Hören wir still in uns hinein und schließen wir dabei die Augen. Wir legen uns ganz gemütlich und ruhig hin. Alle suchen sich eine gute Position. Zu Beginn der Stille schlage ich den Gong, und zum Ende der stillen Zeit schlage ich den Gong ein zweites Mal.

Gongschlag. Stille für ca. 2 Minuten. Gongschlag

(Anstelle des Gongs kann auch ein Klingel oder ein Glas oder ähnliches genommen werden)

 

Fürbitten:

Gott, du hast immer Zeit für uns. Tag und Nacht bist du für uns da. Du möchtest alles mit uns teilen:
Unsere Freude, unsere Traurigkeit und unseren Schmerz, aber auch gute Zeiten voller Liebe und Freundschaft. Sagen wir Gott jetzt, was wir auf dem Herzen haben.

(Jeder äußert reihum seine Bitte an Gott. Die übrigen Mitglieder der Familie antworten:)
Wir bitten dich, erhöre uns.

Hilf uns, dass wir diese schwere Zeit, in der wir nur ganz wenig das Haus verlassen dürfen, gut bestehen. Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn.
Amen.

Vater unser…

 

Segen:

Die Eltern segnen ihre Kinder und die Kinder segnen ihre Eltern.
(z.B. „Gott segne und beschütze dich“ oder ein Kreuz auf die Stirn zeichnen)

betende-haende-01 (c) a