Schmuckband Kreuzgang

Firmung am 30.10.2022

Begrüßung einmal anders:

Begrüßung (c) K.H. Daniel
Begrüßung
Datum:
Fr. 4. Nov. 2022
Von:
Karlheinz Daniel

Nicht wie sonst zu Gottesdienstbeginn üblich begrüßte Pfarrer Fuchs die Kirchenbesucher, sondern am Mikrofon standen souverän 2 Firmlinge. Zu ihrer Firmung hießen sie ihre Eltern, Paten und die ganze Pfarrgemeinde willkommen. Sie bezeichneten die Taufe, die Erstkommunion und die Firmung als das Hineinwachsen in die Gemeinschaft der katholischen Kirche. Jede Gesellschaft und jede Religion nimmt den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden wahr und feiert diesen Übergang. Mit dem Wunsch uns firmen zu lassen, bringen wir öffentlich und freiwillig zum Ausdruck, dass wir zur Gemeinschaft der Kirche gehören möchten. Mit der Firmung setzen wir unsere Unterschrift unter die Taufe. Eine Unterschrift bedeutet Konsequenzen, ja eine Unterschrift bindet. Wenn wir uns firmen lassen, tragen wir den Wunsch in uns, in unserem Leben nicht von allen guten Geistern verlassen zu werden. An ihre Paten gerichtet, sagten sie: Ihr seid gefragt als Mensch, als Begleiter, als Christ und nicht nur als Sponsor des Firmtages. Vom Paten sollen wir uns angenommen fühlen, als einem, der hinter uns steht. Dieses „hinter einem stehen“ ist ein Sinnbild des Patenamtes, nicht nur für heute, sondern für das weitere Leben.

Domkapitular Forster predigte sehr persönlich und authentisch

Kirche gut besetzt-1 (c) K.H. Daniel
Kirche gut besetzt-1

In seiner Predigt, mit Beispielen aus seinem eigenen Leben, ging Klaus Forster noch einmal auf die Firmung und ihre besonderen Zeichen ein.

Firmlinge hatten sich auf diesen Tag gut vorbereitet

Firmlinge Paten leicht nervös vor Gottesdienst (c) K.H. Daniel
Firmlinge Paten leicht nervös vor Gottesdienst

Unter Anleitung von Pfarrer Hermann Fuchs und der Betreuung von Gisela Weller und Sabine Müller-Rollmann haben sich die Buben und Mädchen regelmäßig zu Besprechungen und themenbezogenen Veranstaltungen in der Vorbereitungszeit getroffen. Bereits am Palmsonntag haben sie Palmzweige für die Gottesdienstmitwirkung gebunden, Plakate gestaltet und sich in der Kirche persönlich vorgestellt. Gemeinsam haben sie Kerzen geformt und verschönert und in der Firmgruppe zur Stärkung der Gruppensolidarität einen Bauernhof besucht. Es wurden Beichtgespräche geführt, eigene Fürbitten formuliert und in Friedensgebeten vorgetragen.

Die Messfeier zelebrierte zusammen mit Pfarrer Hermann Fuchs der Mainzer Domkapitular Klaus Forster, er spendete auch das Sakrament der Firmung.

Ein Firmling dankte am Ende des Gottesdienstes allen Eltern für die Unterstützung bei der Firmvorbereitung und im Leben überhaupt.

Es war ein feierlicher, erhebender Gottesdienst, der allen Firmlingen hoffentlich lange in guter Erinnerung bleibt und sie entsprechend in ihrem Glauben stärkt.

Musikalische Gestaltung

Musikgruppe-1 (c) K.H. Daniel
Musikgruppe-1

Die schöne musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm die Musikgruppe um Nina Kläber mit ausgewählten modernen Liedern.