Das neue Evangelium

Kinoabend zu Hause

DNE_A5 (c) Port au Prince Pictures 2020
DNE_A5
Datum:
Mi. 10. Feb. 2021
Von:
Andrea Keber

Holen Sie sich in Corona-Zeiten das Kino nach Hause!

Wie funktioniert das? Über die Mailadresse h.gilbert@st-franziskus.net können Sie ein "Kinoticket" für 7,99 € erwerben. Btte überweisen Sie die Kosten auf folgendes Konto:

Pfarrei St. Franziskus von Asissi |DE 80 3706 0193 4007 2601 60.

Sie erhalten dann einen Link, mit dem Sie sich innerhalb von 24 Stunden den Film ansehen können. Zu einem Online-Austausch- und Diskussionsabend über den Film laden wir ein am Donnerstag, 11. März 2021 um 20.00 Uhr.

Um was geht es in dem Film "Das neue Evangelium"!

Was würde Jesus im 21. Jahrhundert predigen? Wer wären seine Jünger? Regisseur Milo Rau (DAS KONGO TRIBUNAL) kehrt in der süditalienischen Stadt Matera zu den Ursprüngen des Evangeliums zurück und inszeniert es als Passionsspiel einer Gesellschaft, die geprägt ist von Unrecht und Ungleichheit. Gemeinsam mit dem Politaktivisten Yvan Sagnet, der Jesus verkörpert, erschafft Rau eine zutiefst biblische Geschichte. Nach Jesus‘ Vorbild kehrt Yvan als „Menschenfischer“ in das größte der Flüchtlingslager bei Matera zurück. Unter den dort Gestrandeten findet er seine „Jünger“. Verzweifelte, die über das Mittelmeer nach Europa gekommen sind, um auf den Tomatenfeldern Süditaliens versklavt zu werden und dort unter unmenschlichen Bedingungen in regelrechten Ghettos hausen – allein in Italien sind das mehr als 500.000 Menschen. Gemeinsam mit ansässigen Kleinbäuerinnen und -bauern begründen sie die „Revolte der Würde“ („The Revolt of Dignity“), eine politische Kampagne, die für die Rechte von Migrantinnen und Migranten kämpft.