Gottesdienste in der Lebenshilfe

IMG_6187 (c) Andrea Keber
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Do 30. Jan 2020
Andrea Keber

Sonntagabend gegen 18.30 Uhr – es ist neblig und ungemütlich draußen. Und gleichzeitig das perfekte Wetter, um sich auf der Couch in eine warme Decke zu hüllen, einen Tee zu kochen und das Wochenende gemütlich ausklingen zu lassen. Wäre da nicht der Gottesdienst in der Lebenshilfe, den Claudia Jobst und ich einmal monatlich im Wechsel dort feiern. Also heißt es sich aufzurappeln, alles zusammen zu packen und sich auf den Weg ins Wohnheim zu machen.

Schnell füllt sich der Raum mit Bewohner*innen und einigen Eltern, die uns freudig begrüßen. Uns, das heißt Claudia Jobst oder mich – und unsere Musikgruppe, die bei allen Gottesdiensten dabei ist und ohne die die Feier überhaupt nicht denkbar wäre. DANKE dafür!

Heute geht es inhaltlich um die Berufung der ersten Jünger Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes.

Die Auslegung des Evangeliums wird mir von Tanja vorweggenommen, die feststellt, dass es aber doch viel mehr sein müssten. Als Zeichen legen daher alle symbolisch einen Fisch auf das Fischernetz und machen damit deutlich, dass wir alle aufgerufen sind, Jesus und seiner frohmachenden und lebendigen Botschaft zu folgen.

Die Atmosphäre in den Gottesdiensten ist stimmig und dicht. Es tut gut, gemeinsam zu singen, zu beten – und zu lachen.  Und dann geht der Gottesdienst mit einem Segenslied zu Ende und ich frage mich, um wie viel ärmer ich wäre, wenn ich auf der Couch liegen bleiben würde. DANKE an euch – Ihr seid ein Geschenk