Schmuckband Kreuzgang

Friedenslicht-Aktion 2021

 "Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“

(c) DPSG
Datum:
Mo. 3. Jan. 2022
Von:
Daniel Braun
Ein Netz verbindet und fängt jede*n auf. Wir als Pfadfinder*innen möchten ein Friedensnetz spinnen, das alle Menschen guten Willens verbindet. Frieden gilt es zu teilen, dafür brauchen wir Menschen und eine Gemeinschaft. „Wir knüpfen aufeinander zu, wir knüpfen aneinander an, wir knüpfen miteinander, Shalom, ein Friedensnetz.“ Der Refrain des Liedes „Friedensnetz“ greift die Gedanken eines tragenden Netzes auf. Ein Friedensnetz bewirkt Gemeinschaft und Zusammenhalt. Jede*r ist ein Teil des Netzes und wird gebraucht, um es stabil zu halten und es zu vergrößern. 

Auch wir, die Pfadfinder des DPSG Stamm Greifenklau Schwabenheim, haben uns wieder gerne wie in den Vorjahren traditionell darum gekümmert und bemüht, dass das Friedenslicht von Bethlehem schließlich seinen Weg bis in unsere Pfarrei Schwabenheim findet, um als Flamme auch dort weiterzubrennen und zu leuchten.
So fand wie immer am Sonntag des dritten Advents (diesmal am 12.12.2021) die Aussendungsfeier statt. Zum zweiten Mal unter Pandemie-Bedingungen, also eher in kleineren Feiern statt wie sonst immer im großen Dom zu Mainz.
Also auch wieder im Freien – diesmal auf dem Vorplatz der sehr schönen katholischen Kirche St. Petrus und Canisius in Mainz-Gonsenheim. Pro Bezirk durften drei bis fünf Delegierte an der Feier teilnehmen und kamen so in den Genuss, das Licht in Empfang zu nehmen. Diesmal wurde die kleine Feier von Diözesankurat Pfr. Daniel Kretsch gehalten – ehrenwerte Unterstützung erhielt er durch unseren Weihbischof Dr. Udo Bentz. Das war eine schöne Überraschung und hat uns sehr gefreut.
Wir, das waren Elfriede Reiser, Paul und Julian Krug sowie meine Wenigkeit Karoline Thomas-Forcina (Kuratin der Pfadfinder des Stamm Greifenklau). Wir haben dann im Anschluss auf dem Heimweg das Licht schon zu ein paar "Freunden und Gönnern“ gebracht, um dann um 17 Uhr eine gemeinsame kleine Andacht in der katholischen Kirche St. Johannes Evangelist in Großwinternheim zu feiern, um das Friedenslicht diesmal sehr gebührend zu empfangen.
Gestaltet wurde die Andacht von Dr. Marita Mentel – herzlichen Dank an dieser Stelle. Musikalische Unterstützung erhielt sie durch Rita Kolb (Gesang), ihren Sohn Thomas Mentel an der Orgel und Karoline Thomas-Forcina am Saxophon. Auch Dankeschön an den Küster Josip Zöller für seine Unterstützung – sein Sohn Marijan wiederum trug als stolzer Vertreter der Pfadfinder die Fürbitten vor.
Die Besucher der Andacht haben das Licht dann mitgenommen und in die Familien und die Welt verteilt und so das „Netz des Friedens“ wie geplant weitergeknüpft und ausgeweitet. Die Fotos zeigen die eindrucksvolle Atmosphäre, die geschaffen wurde, indem keine elektronischen Lichter, sondern nur Kerzen zur Beleuchtung verwendet wurden. Einzigartig schön war das – wir freuen uns schon jetzt auf das Friedenslicht 2022, bei dem wir etwas in dieser Form sehr gerne wiederholen wollen.
Das Licht von Betlehem brennt seitdem in allen Kirchen der Pfarrei und kann dort immer noch mit einer Kerze abgeholt werden.
 
Text: Karoline Thomas-Forcina
Fotos: Josip Zöller und DPSG

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