Schmuckband Kreuzgang

Voller Erfolg der Marcellinis

Begeisternde Aufführung von "Noah unterm Regenbogen"

Noah (c) Pfarrei
Noah
Datum:
Mo. 5. Dez. 2022
Von:
Heinz Seipel

Die Stühle reichten nicht aus. In allen Ecken des Jakobsaals standen die Besucherinnen und
Besucher, die sich aufgemacht hatten, um das Kindermusical Noah unterm Regenbogen der Marcellinis zu sehen, zu hören und zu erleben.


Als es um Punkt 16 Uhr leise wurde, zogen die 16 Sänger singend durch den Saal auf die Bühne ein und fragten: Was ist los Noah, was ist los? Da berichtete Noah, dass Gott zu ihm gesprochen hatte. Eine große Flut werde kommen, doch Noah solle ihm vertrauen und ein großes Boot bauen. Und dann bauten die Sängerinnen und Sänger aus dutzenden bemalten Kisten ein großes Boot. Die Arche entstand und sogleich zogen die Tiere ein. Sobald diese an Bord waren, kam die große Flut. Die Kinder sagen davon, wie vorsichtig man an Bord untereinander sein musste. Einsichtig, umsichtig, einer gibt auf den anderen Acht, damit alle überleben können. Vogel fliege los und künde an, ob das Wasser ist verschwunden - ganz gefühlvoll erklang dieses schöne Lied als der Rabe und die Taube durch den Jakobsaal flogen. Und tatsächlich kam die Taube mit einem Olivenzweig zurück. Sie hatten es geschafft. Ein großer bunter Regenbogen erschien - die Verbindung zwischen Gott und der Welt: Damit ihr´s alle wisst, dass Gott uns nicht vergisst!


Tosender, nicht endender Applaus erklang im Saal für den Chor inklusive der eigenen Solisten (Elisa Kling, Lotta Koppmann, Emilia Haas, Maurice und Christoph Scholz) und für die Musiker (Annika Münch, Paolo Siddi und Felix Ponizy). Coronabedingt mussten die jungen Sängerinnen und Sänger lange pausieren, den geplanten Auftritt absagen. Doch alles Warten und Üben der insgesamt 13 Lieder hatte sich gelohnt.


Die Pfarrei kann stolz sein, solch eine große Zahl junger Talente zu haben. Felix Ponizy
lobte die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Eltern, Großeltern und Kindern. Alle halfen bei den Vorbereitungen mit. Hervorgehoben wurden Doris Roth (Kostüm), Klaus Haas (Bühne), Thorsten Kling (Ton/Licht) und in besonderer Position Moni Kling, die für das Bühnenbild, das Schauspiel und als Sprecherin verantwortlich war. Als Felix Ponizy seinem Kinderchor den ganzen Proviant schenkte, war die wilde Bande restlos glücklich und zufrieden, und das war der Regionalkantor und Dirigent von ganzem Herzen auch.
Im neuen Jahr soll das Kindermusical im Pastoralraum Mainbogen nochmals aufgeführt
werden. Wer es jetzt verpasst hat, bekommt dann nochmal eine Chance.

Silke Göbel