Schmuckband Kreuzgang

Pfarreien werden um Stellungnahme gebeten:

Pfarreiverbund Rödermark St. Nazarius in Ober Roden und St. Gallus in Urberach läuten die nächste Phase auf dem Pastoralen Weg ein

Datum:
Mo 26. Okt 2020
Von:
Andrea Witzel

Am 9. September 2020 war es so weit: Das Dekanat Rodgau hat die nächste Phase des Pastoralen Wegs eingeläutet. Die Gremien der Rödermarker katholischen Kirchengemeinden St. Nazarius Ober-Roden und St. Gallus Urberach haben die Vorschläge zum Pastoralen Weg im Dekanat Rodgau diskutiert. Es ging vorrangig um die Diskussion, wie der durch Bischof Dr. Kohlgraf angestoßen Reformprozess des Pastoralen Weges in der Diözese Mainz, im Dekanat Rodgau umgesetzt wird.

 

Bischof Dr. Peter Kohlgraf formulierte es so.“ Es gilt immer wieder, den Blick für das Wesentliche im Leben und im Glauben zu schärfen. Diesen Blick brauchen wir auch in unserem kirchlichen Alltag. Wir stellen uns grundlegenden Fragen neu: Was brauchen die Menschen heute von der Kirche? Wie gelingt es uns, die Botschaft des Evangeliums mit den vielen Menschen, besonders auch mit denen, die nicht zu unseren „Kernkreisen“ gehören, ins Gespräch zu bringen? Welche Motivation leitet uns, heute die Kirche Jesu Christi sein zu wollen? Worin besteht heute unser Auftrag und wie werden wir ihm gerecht? Auf der Vergewisserung über solchen Fragen können wir auch die ebenfalls notwendigen Strukturüberlegungen sinnvoll anheben.

 

Glauben teilen

Es geht um den Glauben als gemeinsame Basis zu teilen, genauso aber auch die Ressourcen und die Verantwortung in der Kirche zu teilen, um als Kirche zu bestehen in der heutigen Zeit. Die Katholiken der Gemeinden und der neuen Kirchorte sollen in diesem Prozess integriert werden.

 

 

In einer Dekanatsversammlung wurden drei Optionen für die Bildung neuer Pfarreien vorgestellt, die auf einer Tagung der Hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, bereits im März, noch vor dem Lockdown, diskutiert wurden. In einem dafür gebildeten Dekanatsprojektteam, bestehend aus Hauptamtlichen und engagierten Christen, wurden diese Vorschläge besprochen und werden nun in den kirchlichen Gruppierungen und Pfarreien diskutiert. Künftig sollen es 2 oder 3 größere Pfarreien geben.

 

Option 1

Option 1 (c) B. Bechtloff
Option 1

Das Dekanat wird zukünftig aus zwei größeren Pfarreien bestehen. Es wird in der Mitte in Nord und Süd geteilt

Pfarrei 1 besteht aus den Kommunen Mühlheim, Obertshausen, Heusenstamm

Pfarrei 2 besteht aus den Kommunen Rodgau und Rödermark

 

 

Option 2

Option 2 (c) T. Bechtloff
Option 2

Das Dekanat öffnet sich über die derzeitigen Dekanatsgrenzen. Es werden drei Pfarreien gegründet

Pfarrei 1 besteht aus den Kommunen Mühlheim und Obertshausen

Pfarrei 2 besteht aus den Kommunen Heusenstamm und Dietzenbach (derzeit nicht Teil des Dekanats) und Rödermark

Pfarrei 3 besteht aus der Kommune Rodgau

Option 3

Option 3 (c) T. Bechtloff
Option 3

Das Dekanat wird aus drei Pfarreien bestehen, die derzeitig auch schon Teil des Dekanats sind

Pfarrei 1 besteht aus den Kommunen Mühlheim und Obertshausen

Pfarrei 2 besteht aus der Kommune Heusenstamm, der derzeitigen Pfarrei Jügesheim und der Pfarrgruppe Hainhausen/Weiskirchen

Pfarrei 3 besteht aus der Kommune Rödermark und der derzeitigen Pfarrei Nieder-Roden

Diese drei Optionen wurden im Pfarreiverbunde Rödermark bei einem gemeinsamen Besinnungswochenende  besprochen und diskutiert und zu allen drei Optionen wurden Pro- und Contra-Argumente gesammelt.

 

Die Mitglieder beiden Pfarrgemeinden haben nun bis zum 15. November die Möglichkeit ihr Votum zu den Vorschlägen zur künftigen Struktur abzugeben. Der Pfarrgemeinderat freut sich auf die Stellungnahmen aus der Gemeinde. (Dazu besteht die Möglichkeit dass sie ihre individuelle Meinung unter thomas.dinges@simplexhardware.com dem Pfarrgemeinderat mitteilen).