Schmuckband Kreuzgang

Gebetsbrücke Juli

Pakistan

Gebetsbrücke Juli 2019 (c) Rita Hoock
Gebetsbrücke Juli 2019
So 14. Jul 2019
Ursula Scheidel

In Pakistan leben rund 200 Mio. Menschen, davon 4 Mio. Christen. Immer wieder gibt es Attentate auf Christen und ihre Kirchen. Islamiten rotten Mobs zusammen und stacheln sie an christliche Stadtviertel zu überfallen, zu plündern und niederzubrennen. Die umstrittenen Blasphemiegesetze des Landes dienen häufig als Vorwand für gewaltsame Übergriffe und Menschenrechtsverletzungen.

Die katholische Kirche hat mit der „Catholic Women‘s Organization“ und der „Kommission für Gerechtigkeit und Frieden“ zwei Netzwerke ins Leben gerufen, die Übergriffe dokumentieren, Betroffenen juristisch zur Seite stehen und Opfern von Diskriminierung und Verfolgung Hilfe anbieten. Die katholischen Organisationen vermitteln Rechtsbeistand und den Kontakt zu vertrauenswürdigen Personen, die Hilfe leisten können.

Asia Bibi, die Ende Oktober 2018 nach 9 Jahren Haft freigesprochen wurde, ist wahrscheinlich eins der bekanntesten Opfer. Viele Jahre setzten sich Menschenrechtler für die Aufhebung ihres Todesurteils ein. Ihr Einsatz, der einen langen Atem erforderte, war von Erfolg gekrönt.

Am Samstag den 13.07.2019 beteten die Teilnehmer der Gebetsbrücke besonders für die Menschen, die in Pakistan wegen ihres Glaubens verfolgt werden, aber auch für die, die dort und an vielen anderen Orten der Welt Hilfe leisten.