Schmuckband Kreuzgang

Meine Zeit im Pfarrgemeinderat

Pfarrgemeinderatswahl

Logo PGR-Wahl 2019 (c) Bistum Mainz
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Fr 27. Sep 2019
Kerstin Neuthinger
Kerstin Neuthinger (c) Kerstin Neuthinger
Kerstin Neuthinger

als erstes möchte ich sagen: Ich habe mich im Pfarrgemeinderat immer sehr wohl gefühlt!

 

Die Arbeit im PGR ist irgendwie alles: spannend, anstrengend, erkenntnisreich, bewegend, erfüllend, kostet Zeit und Kraft, Erfahrungsreich….

Und immer sind und waren wir gemeinsam im Glauben unterwegs. Unser Blick war stets auf Gott gerichtet, auf unsere Gemeinde hier vor Ort, auf die Menschen mit denen wir Gottesdienst feiern und auf die, die wir im Moment noch nicht erreichen.

Es war und ist ein Ringen, wie wir alle begeistern können. Ja, es gab auch Diskussionen, Unstimmigkeiten. Auch das gibt es und gehört dazu. Dafür sind wir alle unterschiedlich, leben den Glauben anders – und doch hatten und haben wir immer ein gemeinsames Ziel vor Augen: Gottes Botschaft zu den Menschen zu tragen. Und dafür braucht es gerade diese Unterschiedlichkeiten und das gemeinsame Ziel.

Die Mitarbeit und das Mitgestalten im PGR ist für mich ein Glaubenszeugnis. Auch wenn es manchmal anstrengend war, hatte und habe ich nie das Gefühl am falschen Platz zu sein.

 

Es gibt im PGR viel zu tun. Das muss man wollen. Es gibt Feste vorzubereiten und zu gestalten, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Immer zu überlegen und abzuwägen ob diese oder jene Entscheidung gut für die Gemeinde ist.

Dafür gab es auch immer ein Klausurwochenende oder einen Klausurtag, um Zeit für organisatorische Dinge zu haben, für die eine normale PGR-Sitzung zu kurz ist. Gemeinsames Wandern, Essen gehen und Beten. Auch das gibt es und ist so wertvoll. Das ganze Jahr arbeiten wir zusammen, da braucht es auch einen guten Ausgleich, Lachen und alltägliche Gespräche um einander besser kennenzulernen und auch voneinander zu lernen.

Ich gebe meine Person und mein Gesicht für die Menschen hier vor Ort; ich arbeite mit Menschen zusammen, die genau wie ich ihre Zeit und Kraft für die Gemeinde einsetzen. Gäbe es all diese Menschen nicht, hätte ich mich nicht für die Mitarbeit im PGR entschieden. Es sind die Begegnungen mit all den Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit, hier meinen Glauben mit ihnen allen zu leben, die Chance mitzugestalten und mitzuarbeiten, Glaubenszeuge zu sein und der Versuch, den Menschen hier eine Heimat im Glauben zu geben, die mich immer wieder begeistern.