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Kindertagesstätte Maria Ward

Logo Kita Maria Ward (c) Kita Maria Ward

Die Kindertagesstätte Maria Ward wurde 1870 von den Maria-Ward-Schwestern (seit 30. Januar 2004: Congregatio Jesu) gegründet. Zum 1. April 2003 übernahm die Pfarrgemeinde St. Marien die Trägerschaft der Tagesstätte. Seit dem 15. Februar 2011 ist die Pfarrei Johannes XXIII. der Träger der Einrichtung. 2013 wurde die Tagesstätte um eine Kinderkrippe erweitert. 

Organisation

Die Kindertagesstätte Maria Ward bietet 174 Plätze. Die Kinder werden in sechs altersgemischten Kindergartengruppen (Alter zwischen drei und sechs Jahren) sowie in zwei Krippengruppen (Alter zwischen einem und drei Jahren) betreut.

Pädagogisches Konzept

Die Einrichtung arbeitet nach dem so genannten teiloffenen Konzept. Dies bedeutet: Die Kinder haben in ihren drei Kindergartenjahren ihre festen Gruppen, den gleichen Gruppenraum sowie die gleichen ErzieherInnen. Sie können aber je nach Alter, Entwicklungsstand und Selbstständigkeit ihren Erfahrungsraum erweitern, indem sie die Möglichkeit haben, andere Räume, beispielsweise den Werkraum, zu nutzen oder an gruppenübergreifenden Angeboten und Projekten teilzunehmen. Als Kindertagesstätte in katholischer Trägerschaft spielt die christliche Wertevermittlung eine zentrale Rolle, dabei orientiert sich die Einrichtung an den katholischen Festen im Kirchenjahr. Zu den religiösen Elementen gehört auch das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die Integration von behinderten oder von Behinderung bedrohter Kinder (gemeinsamer Alltag von Kindern mit und ohne Behinderung, zusätzliche Förderangebote), sowie die Sprachförderung.

Bildungsziele

Wesentliches Ziel der Kindertagesstätte Maria Ward ist die frühkindliche Förderung des Lernvermögens, des kreativen Spiels sowie das Erlernen sozialen Verhaltens in der Gruppe, um den Übergang vom Kindergarten zur Schule zu erleichtern. Dabei verfolgt die Einrichtung eine ganzheitliche Förderung der Kinder, das heißt, die Mädchen und Jungen sollen über alle Sinne ihre Fähigkeiten (Feinmotorik, Konzentration, Koordination und Wahrnehmung) erweitern. Gleichzeitig sollen sich die Kinder neues Wissen aneignen, soziale Kompetenz (Toleranz, Respekt, Rücksichtnahme, Kooperation) entwickeln und ihre Persönlichkeit (Selbstbewusstsein) stärken. Zur Erreichung der Bildungsziele kommt den gruppenübergreifenden Projekten große Bedeutung zu, in denen Wissen „entdeckt" werden kann. Die Kindertagesstätte nimmt teil am Förderprogramm „Sprach-Kita“ des Landes Hessen.

Elternarbeit

Erfolgreiche pädagogische Arbeit setzt immer eine enge Kooperation von Eltern und Erzieher/innen voraus. Durch das Angebot von regelmäßigen Sprechstunden sowie Gesprächsmöglichkeiten in den Abhol- oder Bringzeiten wird diesem Gedanken Rechnung getragen. Zusätzliche Elterngespräche sind nach Absprache möglich. Eltern-Kennenlern-Nachmittage oder -Abende beziehungsweise Elternstammtische bieten zudem Möglichkeit zum Informationsaustausch in entspannter Atmosphäre. Elternabende können verschiedene Formen und Anlässe haben. Sie finden statt, wenn zum Beispiel Informationsbedarf besteht über Themen, die für Eltern relevant sind, beispielsweise Verkehrserziehung, Zahnpflege oder Veränderungen in der  Kindertagesstätte. Vorschläge für Themen kommen sowohl aus dem Team als auch aus der Elternschaft. Für Eltern neu aufgenommener Kinder werden gesonderte Informationsabende angeboten. Zu Beginn eines Kindergartenjahres wird ein Elternbeirat gewählt. Der Elternbeirat unterstützt und berät die Kindertagesstätte. Er hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kindergarten zu fördern und wird bei allen geplanten Änderungen informiert. Bei der Umsetzung der Elternarbeit und der Durchführung besonderer Aktivitäten wie zum Beispiel bei Festen und Ausflügen hat er Möglichkeit zu Mitarbeit und Mitgestaltung.