Schmuckband Kreuzgang

Kulturkirche Thomas Morus

„Mala Isbuschka“ zu Gast in der Kulturkirche St. Thomas Morus

Pressebild Mala Isbuschka eMail
Di 10. Sep 2019
Wolfgang Schlich

Auf Einladung des Fördervereins St. Thomas Morus e.V. entführt das junge Weltmusik
Ensemble „Mala Isbuschka“ den Zuhörer am Sonntag, den 15. September 2019 um 16
Uhr auf eine musikalische Reise durch ferne Länder. Das Quartett interpretiert traditionelle

Musik aus dem Orient und Occident auf eine so sensible und berührende Weise, dass sie
jeden verzaubert.

Vier Musiker, mehr als fünfzehn Musikinstrumente und Lieder aus zwanzig verschiedenen
Ländern in einem Konzert? Klingt beeindruckend und genauso wirkt es auf das Publikum.
Allein der Bandgründer Markus Wach wechselt zwischen mehr als acht Zupf- und
Streichinstrumenten am Abend. Meist sind das alte exotische und traditionelle
Instrumente, teilweise antik und selbst restauriert, deren Namen viele noch nie gehört
haben. Einige davon klingen so außergewöhnlich, dass man den Zuhörern das Staunen
am Gesicht ablesen kann: zum Beispiel, wenn der Musiker die afghanische Laute Rubab
mit zwanzig Saiten nimmt und ein bewegendes Intro darauf improvisiert. Die Geigerin
Daria Khoroshilova spielt manche Stücke auf dem orientalischen Geigenvorfahren Rebec,
dessen besonderer Klang den Melodien einen authentischen Charakter verleiht. Lena
Borchers bereichert die Musik gefühlvoll auf dem Akkordeon oder mit den Borduntönen
der indischen Shrutibox. Auf unterschiedlichsten Perkussioninstrumenten legt Moritz
Weissinger ein rhythmisches Fundament, mal ganz fein auf der Doumbek, mal ziemlich
vordergründig auf der iranischen Trommel Daf. Perlende Melodien und fesselnde
Rhythmen gleiten von einem Instrument zum Anderen, verflechten sich mit
Improvisationen und erschaffen ein wunderbares Hörerlebnis.

Von den Klängen dieser Musik umgeben, kann man die Augen schließen und von fernen
Welten träumen. Mal erscheinen Bilder eines orientalischen Basars: Marktstände in einer
fremden Stadt, bunte Kleider, Gerüche exotischer Gewürze in der Luft. Beim nächsten
Lied klingen die Töne wie aus den unbekannten Tiefen der Fjorde, die Melodien malen
Bilder von rauen Bergen und dunklen Wäldern des Nordens.

Die Musiker lieben ihre Musik und spielen mit sichtbarer Begeisterung, die sich auf die
Konzertbesucher überträgt, ob jung oder alt. Mit ihrem Projekt wollen sie zeigen, dass
andere Kulturen nicht fremd sind, nur weil wir sie nicht kennen: man erfährt bei den
Konzerten nicht nur etwas über Musik, sondern auch über Geschichte, es wird über
Länder und ihre traditionellen Instrumente erzählt. Mala Isbuschka geht es darum, eine
Brücke zwischen westlichen und östlichen Kulturen zu schlagen und einen
wunderschönen, grenzüberschreitenden Zusammenklang zu erzeugen.

„Mala Isbuschka“ am 15. September um 16 Uhr zu Gast in der Kulturkirche St. Thomas
Morus. Karten gibt es für 10 € ab 15:30 Uhr am Eingang der Kirche oder kostenfrei über
die Kulturloge Gießen.

Besetzung:
Markus Wach – Oud, Rubab, Balalaika, Domra, Koboz, Azeri Tar, Dombra, Setar, Sarangi,
Kontrabass
Daria Khoroshilova – Geige, Rebec, Streichpsalter
Lena Borchers – Akkordeon, Melodika, Shruti Box
Moritz Weissinger – Perkussion, Doumbek, Daf, Riqq