Respekt und Toleranz statt Antisemitismus!

Datum:
Termin: Montag, 04.07.22 - 08:00 - Mittwoch, 31.08.22 - 22:00
Von:
Arbeitskreis Jüdisches Bingen
Ort:

Binger Arbeitskreis Jüdisches Bingen kann 200. Mitglied begrüßen

Aus verschiedenen Gründen kann sich der Arbeitskreis Jüdisches Bingen freuen. Einer der Gründe ist, dass er Maximilian Kindel nicht nur als neues und 200., sondern auch als jüngstes Mitglied begrüßen kann. Seine Mitgliedschaft kann auch als  Ergebnis der schulischen Arbeit in der von Lehrer Marcel Griesang geleiteten Geschichts-AG der Binger Rochus-Realschule gewertet werden. Gundlach, der auch Pate der Schule gegen Rassismus ist, dankte dabei auch der Schulleiterin Heidi Becker für ihr Engagement. Bei Maximilian kommt noch das Interesse an den neuen Medien hinzu. Er steht hinter dem Projekt „QR-Stein“. Von ihm wurde eine App entwickelt, die es künftig möglich macht, mit dem Smartphone, über neben den Stolpersteinen eingebrachten QR-Codes detaillierte Informationen zu den Deportierten und Ermordeten Binger Juden zu erhalten. Diese App wird Maximilian künftig betreuen und damit aktiv im AKJB mitwirken.

Als Brigitte Giesbert, damals Bürgermeisterin, die Basis für den Arbeitskreis Jüdisches Bingen legte und Dr. Josef Götten den Vorsitz übernahm, dachten beide sicher nicht, dass dieser Verein einmal 200 Mitglieder haben könnte. Interessant ist aber nicht nur, so der jetzige Vorsitzende Hermann-Josef Gundlach, die Gesamtzahl von Mitgliedern, sondern auch deren Herkunft. Etwa ein Drittel der Mitglieder stammt aus Bingen-Stadt. Eine große Zahl stammt aus den Binger Stadtteilen und den Bingen umgebenden Gemeinden. Darüber hinaus haben wir, so Gundlach, Mitglieder in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, NRW und im Saarland. Damit aber nicht genug, Mitglieder gibt es auch in Mexiko, Süd-Korea, der Schweiz und in den USA. Die umfangreiche Arbeit des AKJB findet große Beachtung. Seine Publikationen sind Bestandteil nationaler und internationaler Bibliotheken. Der 14. Band der Buchreihe steht kurz vor der Herausgabe, der 15. mit der Geschichte zu Büdesheimer Juden und Karl Bermann ist in Vorbereitung. Der Internetauftritt, der momentan überarbeitet und modernisiert wird, bringt den AKJB mit seinen Inhalten und Zielen in die Welt.

Die Presse führt uns ständig vor Augen, dass der Antisemitismus leider wächst. Sorgen wir deshalb dafür, dass Wissen und Bildung dazu führt, dass die Begriffe Respekt und Toleranz  mehr geachtet und beachtet werden, so Gundlach.

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