02 / 2021

Mitteilungen (c) PG Heusenstamm
Mitteilungen
Datum:
Di. 12. Jan. 2021
Von:
KKH

Warum unsere Krippen immer noch stehen?

Manche wundern sich – wenn sie in Häuser und Kirchen kommen: Warum stehen denn eure Bäume und Krippen noch? Weihnachten ist doch schon längst vorbei. Für viele ist Weihnachten ja spätestens mit dem 2. Weihnachtstag „over“; nicht wenigen reicht schon der „Heilige Abend“. Die Kirche und ihre Liturgie haben da einen längeren Atem. Weihnachten – das Fest der Menschwerdung Gottes – ist mehr und das „Heute“ des Ereignisses nicht auf 24 Stunden zu begrenzen. Deshalb gibt es Festzeiten und nicht nur Festtage.

Offiziell, nach der seit 1970 gültigen Lesart, endet Weihnachten am 6. Januar, auslaufend am Sonntag darauf, dem Fest der Taufe des Herrn. Es gibt aber in der Volksfrömmigkeit, die manchmal klüger sein kann als Liturgiereformer, den Brauch Weihnachten „so richtig“ erst am 2. Februar enden zu lassen. Das ist das Fest Maria Lichtmess – oder, wie man heute auch sagt, das der „Darstellung des Herrn“. Und das ist ein weihnachtliches Fest par excellence. Nach dem Bericht des Evangelisten Lukas bringen Maria und Josef das Jesuskind 40 Tage nach der Geburt in den Tempel von Jerusalem um es Gott zu weihen. Dort begegnen sie Simeon und Hanna. Alte, prophetische Menschen, die ihr Leben lang auf den Messias Israels gewartet haben. In diesem kleinen Kind erkennen sie ihn und Simeon betet: „Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast: Ein Licht zur Erleuchtung der Heiden  (= alle Menschen) und Heil für dein Volk Israel“.

Heute ist das Fest, das an diese Begebenheit erinnert, Maria Lichtmess, aus dem Alltag fast verschwunden. Dabei ist es eines der ältesten Feste der christlichen Kirche. Seit Anfang des fünften Jahrhunderts wurde es in Jerusalem begangen; ab 650 ist es in Rom zum Feiertag geworden. Und seit dem 11. Jahrhundert kam der Brauch der Kerzensegnung und der Lichterprozessionen auf. Mit dem Fest verbinden sich aber auch viele Volksbräuche und Bauernregeln. So erhielten früher die Dienstboten an diesem Tag ihren Jahreslohn und konnten entscheiden, ob sie bei der anstehenden neuen Ernte weiter für ihren Dienstherrn arbeiten wollten. Vor allem wurden die Tage wieder länger: „Maria Lichtmess – bei Tag zu Nacht gess“ war ein Spruch der daran erinnerte. Die Wetterregeln handelten von der Vorfreude auf den Frühling.

Das alles mag sich in unserer Zeit überholt haben. Trotzdem ist der Januar – in diesem Jahr durch die Umstände von Corona noch viel mehr – ein langer und dunkler Monat. Hoffnungszeichen tun da gut. Die weihnachtlichen Zeichen von Baum und Krippe! Und dann das weihnachtliche Lichtfest am 2. Februar: Unsere Augen dürfen in Jesus das Licht Gottes schauen.

Das sind so manche Argumente dafür, in diesem Jahr vielleicht noch bewusster den Lichtmesstag und den (richtigen) Abschluss der Weihnachtszeit zu feiern.

Martin Weber. Pfr.

Pfarrbüros

Beide Pfarrbüros sind am Dienstag, dem 2. Februar wegen Dienstgespräch geschlossen.

Während des Lockdowns sind die Pfarrbüros besetzt. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit der jeweiligen Pfarrsekretärin.

 

Wortgottesdienst für Senioren im neuen Jahr

Alle Senioren und Seniorinnen der Pfarrgruppe Heusenstamm sind auch im neuen Jahr ganz herzlich zum Wortgottesdienst am Donnerstag, 04. Februar um 15 Uhr eingeladen. Da es zurzeit noch nicht möglich ist, sich bei Kaffee und Kuchen zu treffen, sind die Wortgottesdienste eine gute Möglichkeit sich im Gebet mit anderen verbunden zu wissen und Gemeinschaft zu erfahren. Das Seniorenteam freut sich auf viele bekannte und auch neue Gesichter.

Eine Anmeldung für den Wortgottesdienst ist erforderlich (entweder unter der Pfarrbüronummer Maria Himmelskron Tel.: 2162 oder direkt bei Gemeindereferentin Michaele Althapp Tel.: 948516)

 

Hl. Messe für Pfarrer Dieter Ludwig

Herbert Margraf hat in seinem sehr treffenden Nachruf auf Pfarrer Ludwig davon gesprochen, dass wir seiner an vielen Orten und Zeiten gedenken können. Wir wollen aber nicht versäumen, an einem Ort für ihn zu beten und die heilige Messe zu feiern, den er sehr geliebt hat: In der Kirche St. Cäcilia. Das wollen wir am 24. Januar in der Abendmesse um 18.30 Uhr. Herzliche Einladung dazu – und denken Sie daran, sich per Telefon oder Email anzumelden.

 

Danke

Danke all denen, die mitgeholfen haben, dass wir dieses wahrlich außergewöhnliche Weihnachtsfest 2020 feiern konnten. Den Küstern, Messdienern, Krippen- und Weihnachtsbaumaufstellern und so vielen, die wo und wie auch immer geholfen haben. Ein besonderer Dank der Familie Appelmann in Rembrücken. In ihrer Scheune, die sie extra aus- und aufgeräumt und geschmückt haben, konnten wir zwei Gottesdienste feiern.

Dank an Pascal Czok und sein Team für die Übertragung der Weihnachts- und Neujahrsgottesdienste. Danke an die Kirchenmusiker und die Sänger – die Gemeinschaftssänger und die beiden Solosängerinnen Andrea Kniedel und Erika Weber. Und ein abschließender, besonderer Dank an Norbert Koch, der seit vielen Jahren die Krippe in Maria Himmelskron aufbaut.

 

Blasiussegen

Auch in diesem Jahr spenden wir den Blasiussegen. Diesmal mit viel Abstand und bei den Gläubigen und dem Priester/ Diakon mit Mund und Nasenschutz. Der Blasiussegen wird gespendet am 2. und 3. Februar, sowie nach den Sonntagsgottesdiensten am 6. und 7.Februar.

 

Firmung

Manche fragen nach, wann die Firmvorbereitung beginnt. Im nächsten KB wollen wir dazu nähere Informationen geben.

 

Bücherei

Die Bücherei ist ab sofort wieder geöffnet und freut sich über lesefreudiges Publikum.

 

Jahresrechnung und Haushalt liegen aus

Die Jahresrechnung, sowie der Haushalt der Pfarrgemeinde und der KiTa St. Cäcilia liegen vom 18. bis 27. Januar im Pfarrbüro in der Schlossstraße aus. Sie können zu den Öffnungszeiten eingesehen werden. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.