Ausstellung: Worte wie Gift und Drogen

Ausstellung vom 8.-24. November über die Propaganda der Nationalsozialisten durch vergiftete Sprache

Worte wie Gift (c) Ute Goedecke-Friedrich
Worte wie Gift
Sa 2. Nov 2019
ugf

Die Ausstellung wurde konzipiert von der Ökumenischen Arbeitsgruppe „Gedenktag 27. Januar“, Mainz, und ist gefördert von „Demokratie leben“.


Ausstellungseröffnung:

  • Fr., 8.11., 19.30 Uhr: Vernissage mit Sabine Richter-Rauch und musikalischer Untermalung


Ausstellungsdauer:

  • 8.11.-24.11.2019

Wohin Hitlers Versprechen führte, Deutschland aus seiner Schmach und Not zu retten, ist bekannt: zu Völkermord und Vernichtungskrieg, zuletzt auch gegen das eigene Volk. Weniger bekannt ist, womit sie begannen: mit Worten, mit der Sprache. Es waren Worte, die wirkten wie Gift: Sie vermochten aus anscheinend ganz normalen Menschen Massenmörder zu machen. Viele Deutsche berauschten sich an der Nazi-Sprache wie an Drogen. Trotz der schrecklichen Folgen waren die Nachwirkungen dieses todbringenden Rausches noch viele Jahre nach dem Ende Naziherrschaft spürbar – in der Sprache und nicht nur dort.

 

Öffnungszeiten:

  • So., 10.11. 14.00 – 17.00 Uhr
  • Mi., 13.11. 17.00 – 19.00 Uhr
  • So., 17.11., 14.00 – 17.00 Uhr
  • Mi., 20.11., 17.00 – 19.00 Uhr
  • So., 24.11., 14.00 – 17.00 Uhr


Für Gruppen nach Absprache unter keb-team{at}outlook.de


Ort: Haus der Stadtgeschichte, Eckgasse 5, Heusenstamm


Kosten: Der Eintritt ist frei

Die Ausstellung ist der Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen von November 2019 bis Juni 2020, die wir zum Thema „Die Macht der Worte“ anbieten.

Der erste Vortrag der Reihe findet in den Ausstellungsräumen im Haus der Stadtgeschichte statt. Aylin Kortel vom Pädagogischen Team der Bildungststätte Anne Frank referiert über das Thema "Alltagsrassismus":

  • Mi., 20.11., 19.30 - 21.00 Uhr
Logos Förderer
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Wir bedanken uns bei dem Bundesprogramm "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt". – "Demokratie leben!" ist ein Bundesprogramm des Bundesministeriums für Familie, Jugend, Frauen und Senioren, das die Zivilgesellschaft in den Kommunen stärken möchte, sich gegen menschenfeindliche Einstellungen zu positionieren.

Ebenso danken wir dem Heimat- und Geschichtsverein Heusenstamm für die tatkräftige Unterstützung. Und nicht zuletzt bedanken wir uns bei der Ökumenischen Arbeitsgruppe „Gedenktag 27. Januar“, die uns die Vorlagen ihrer Ausstellung „Worte wie Gift und Drogen“ zur Verfügung gestellt hat.