Vom runden Tisch Caritas

Runder Tisch (c) Christa Carina Kokol In: Pfarrbriefservice.de
Runder Tisch
Datum:
Do. 21. Okt. 2021
Von:
noh

In den nächsten Wochen werden sich die verschiedenen Gruppen, die in unserer Pfarrgruppe caritativ tätig sind, kurz vorstellen. Zum Einen dient das der Information. Zum anderen möchten wir aber auch Interesse zum Mitwirken wecken. Die Verantwortlichen freuen sich, wenn sie auf ihre Arbeit angesprochen werden.

Missions- und Entwicklungsprojekt Sumba, Indonesien

Sumba ist eine kleine, christliche Insel in dem riesigen, islamischen Völkerreich Indonesien. Sumba ist eine Kalkinsel und besteht zum großen Teil aus Grassteppe. Durch ihre etwas abseitige Lage, ihre Unfruchtbarkeit und den Mangel an Bodenschätzen blieb die Insel von äußeren Einflüssen lange Zeit unberührt und lag somit geografisch, kulturell und wirtschaftlich schon immer im Abseits. Auf Sumba wird von den Redemptoristen mit großem Erfolg seit etwa 70 Jahren der christliche Glaube verkündet. Einher geht mit der Verkündigung Entwicklungshilfe. Seit dem Jahr 2000 helfen Christen aus Heusenstamm dabei mit. Es fing an mit Brunnenbau für Dörfer, die keine eigene Wasserquelle haben, setzte sich fort mit dem Bau eines Mädchenwohnheims – Asrama St. Cäcilia - dessen Erhalt seitdem von uns gesichert wird. Des Weiteren fördern wir begabte Kinder, deren Eltern ihre Ausbildung nicht finanzieren können und unterstützen Bischof Dr. Edmund Woga, der versucht, seine Diözese auf wirtschaftlich gesunde Füße zu stellen. Neben den Redemptoristen unterstützen wir die „Schwestern vom kostbaren Blut Jesu“, die ein Krankenhaus betreuen und sich gezielt um Mädchen kümmern.

Unsere Hilfe ist keine Einbahnstraße, denn in der Zwischenzeit schicken sie uns nach Deutschland die Frucht unserer Hilfe. Pater Jack, den viele vom Nikolausmarkt und seinen Gottesdiensten kennen, sagt: „Ohne die finanzielle Hilfe aus Deutschland hätte ich kein Abitur machen und Theologie studieren können“. Er ist einer von fünf Sumbanesen, die in Deutschland arbeiten. So fließt unsere Hilfe zurück. Durch ihn angeregt, haben wir einen Kindergarten in Waingapu grundsaniert und mit ihm einen Partnerschaftsvertrag abgeschlossen. Mit dem Kindermissionswerk in Aachen finanzierten wir die Vergrößerung eines von den Redemptoristen geführten Gymnasiums. In diesem Jahr wurde Sumba von einem großen Unwetter verwüstet. Auch hier haben wir Aufbauhilfe geleistet. Darüber hinaus beteiligen wir uns in diesem Jahr an dem Bau eines Heims für Studentinnen, die eine pädagogische Hochschule besuchen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns bisher unterstützt haben und freuen uns über jede weitere Hilfe.

Spendenkonto für Sumba

Provinzialat der Redemptoristen e.V.

Sumba – Missionsprokur Bonn

IBAN: DE34 3804 0007 0222 9201 00

Pfarrer Martin Weber, Dominik Hohls und Herbert Margraf besuchten einen Brunnen, dessen Bohrung und Einrichtung durch Heusenstamm finanziert wurde.  Er versorgt die Häuser und Ländereien der Dörfer Camme mit frischem Wasser. (c) Herbert Margraf
Pfarrer Martin Weber, Dominik Hohls und Herbert Margraf besuchten einen Brunnen, dessen Bohrung und Einrichtung durch Heusenstamm finanziert wurde. Er versorgt die Häuser und Ländereien der Dörfer Camme mit frischem Wasser.

Kongo-Projekt „Hilfe zur Selbsthilfe“

ist die Basis all unserer Projekte. Diese entstand Anfang der 90er Jahre durch den persönlichen Kontakt zu Abbe Lucien Ilibi.

Lucien Ilibi lebte einige Jahre in Deutschland und verbrachte viel Zeit in der Gemeinde Maria Himmelskron, wo er zum Diakon geweiht wurde und 1995 seine Primiz feierte. Seit seiner Rückkehr in die DR Kongo entwickelt er unsere Projekte, die wir dank vieler Unterstützer finanzieren können.

Die Projekte: 

Begonnen wurde mit dem Aufbau von Rinderherden und einem umfangreichen Fischereiprojekt zur Verbesserung der Ernährung. Dieses Projekt, mit einer Laufzeit von ca. 10 Jahren, zeigt uns wie wichtig der „lange Atem“ in der Entwicklungsarbeit ist.
Sehr am Herzen liegt uns schon immer die Schulbildung. Hier unterstützen wir speziell eine benachteiligte Bevölkerungsgruppe, die „Twa“, uns besser als Pygmäen bekannt Der Staat hat die Organisation der Schulen in die Hand der Kirche gelegt, kommt aber seinen finanziellen Verpflichtungen nicht ausreichend nach. Dadurch ist für die Bevölkerung das Schulgeld unerschwinglich geworden. Aktuell ermöglichen wir ca. 300 Kindern die Schule zu besuchen.

Unser letztes Großprojekt betrifft die Armut- und Landfluchtbekämpfung in der Dorfgemeinschaft Bolia und wurde vom BMZ gefördert. Laufzeit: 2017 – 2020. Hauptziel war eine Verbesserung der Einkommens- u. Ernährungssituation von 3.200 Kleinbauern. Eigenanteil von 12.000 € pro Jahr.

Durch qualifizierte Aufklärung in der Bevölkerung und Weiterbildung der Pflegekräfte kann die Situation im medizinischen Bereich in der Region verbessert werden.
Unser aktuelles Projekt dient der Mutter- und Kindergesundheit. Es sollen Hebammen ausgebildet werden. Hier haben wir uns mit einem größeren Betrag für mehrere Jahre verpflichtet.

Spenden

Viele werden uns „geschenkt“.

Andere werden durch gezielte Aktionen erarbeitet

  • Weihnachtsbasar
  • Missionsessen
  • Flohmarkt
  • Kommunionkleider-Basar
  • Nikolausmarkt
  • Adventskonzert…

All diese Projekte werden von uns langfristig als Hilfe zur Selbsthilfe gefördert und bedürfen einer ständigen Betreuung.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns bisher unterstützt haben und freuen uns über jede weitere Hilfe.

Spendenkonto für Kongo

Katholische Kirche Heusenstamm
Spende Kongo
Frankfurter Volksbank eG
IBAN: DE95 5019 0000 4103 2924 20

Informationsabend Kongo-Projekt

Am Sonntag, 7. November um 17 Uhr im Pfarrheim Maria Himmelskron. Wir berichten über den Stand bestehender Projekte und stellen Neues vor. Es gelten die 3 G-Regeln.

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