Schmuckband Kreuzgang

Firmung 2021

Unsere Firmvorbereitung

So. 18. Juli 2021
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Zur Firmvorbereitung hatten sich insgesamt 47 Jugendliche angemeldet. Sie fand in sechs Gruppen statt, in die die Jugendlichen sich einwählen konnten. Bei einem ersten Treffen wurden die verschiedenen Projekte vorgestellt und alle konnten sich zu dem Angebot anmelden, dass ihnen am besten gefiel.

Die Radgruppe er-fuhr in vier Tagen verschiedene Berge in erreichbarer Entfernung. Die Abende verbrachte die Gruppe im Gemeindehaus in Heldenbergen, wo ein Blick auf das eigene Leben, Freundschaften, Familie und die Beziehung zu Gott thematisiert wurden.

In Klein-Karben, Kloppenheim und Petterweil trafen sich drei Gruppen zu regelmäßigen Vorbereitungstreffen mit verschiedenen zusätzlichen Aktivitäten.

Eine gemischte Zeltlagergruppe mit Firmlingen aus Karben und aus Heldenbergen verbrachte vier Tage am Gederner See, wo sie sich selbst versorgten, religiöse Themen besprachen und vieles unternahmen.

Weil wir am langen Wochenende von Christi Himmelfahrt aufgrund der Reisebeschränkungen nicht wegfahren konnten, begann die Firmvorbereitung der Vogelsberggruppe am Bonifatiuskreuz oberhalb von Heldenbergen. Wir stiegen ein mit einem Gottesdienst. Dann folgte eine Wanderung nach Kloppenheim in die Kirche St. Johannes Nepomuk. In dem Gemeindezentrum verbrachten wir die nächsten vier Tage. Wir haben ein Mosaikkreuz gestaltet und eine Lebensspirale gelegt, mit verschiedenen Abschnitten eines menschlichen Lebens. An einem Abend hatten wir ein schönes Lagerfeuer mit Stockbrot und spannenden Gesprächen über Gott. Unsere gemeinsamen Tage haben wir mit einem selbstgestalteten Gottesdienst über die Gaben des Heiligen Geistes für unser Leben beendet.

Am Freitag, eine Woche vor der Firmung trafen sich alle Firmlinge in St. Bonifatius zum Abend der Versöhnung. Zuerst haben wir uns in der Kirche versammelt und uns wurden die Beichtpriester vorgestellt. Wir konnten selbst entscheiden, mit welchem Priester wir unser Versöhnungsgespräch führen wollten. Während einige Firmlinge beim Beichtgespräch waren, konnten die anderen in Gruppen Spiele spielen oder sich unterhalten.

Am Samstag haben wir verschiedene Texte für die Firmgottesdienste vorbereitet: Die Begrüßung des Firmspenders, die Vorstellung der Firmprojekte und die Fürbitten. Danach wurden in der Kirche die Sitzplätze verteilt und für den Firmgottesdienst geprobt.

Am Sonntag, dem 04.07. wurden wir in zwei Gottesdiensten in der St. Bonifatius Kirche gefirmt. Da die erlaubte Zahl der Gottesdienstbesucher stark eingeschränkt war, wurden die Gottesdienste live übertragen. Auf diese Weise konnten weitere 250 Familien vor ihren Fernsehern mit uns mitfeiern. Zu Beginn haben wir den Firmspender und alle anderen in der Kirche und an den Fernsehern begrüßt. Dann stellten wir unsere Firmprojekte vor und erneuerten unser Taufversprechen. Der wichtigste Teil des Gottesdienstes war die Spendung des heiligen Sakraments der Firmung durch Herrn Ehrendomkapitular Michael Ritzert aus Mainz. Der erste Gottesdienst wurde von einem Chor aus Firmlingen musikalisch gestaltet, im zweiten spielte eine Bläsergruppe.

Am ersten Ferienwochenende konnte die Vogelsberggruppe dann doch noch in den Vogelsberg fahren. Wir sind an der Bonifatiuskirche in Karben gestartet und von dort aus mit zwei VW-Bussen zuerst in den Vogel- und Tierpark in Schotten gefahren. Dort werden auch Leute mit Behinderung ausgebildet und können mitarbeiten. Eine Mitarbeiterin erzählte uns, was wichtig ist, damit behinderte Menschen gut leben und arbeiten können. Es werden dort zum Beispiel auch „Vogelsberger Panoramabänke“ hergestellt, die im Umkreis verkauft werden. Nach dem Rundgang im Vogelpark sind wir zu unserer Unterkunft, dem Oberwaider Hof gefahren. Am Abend haben wir einen Film angeschaut. Am nächsten Tag fuhren wir zum Hoherodskopf und sind dort Sommerrodelbahn gefahren, haben Rasen-Minigolf gespielt und sind auf einem Baumkronenpfad gelaufen. Nachmittags waren wir in Schotten und haben ein Spiel gespielt, bei dem jede Gruppe am Anfang einen Apfel und ein Ei hatte und diese gegen wertvollere Dinge eintauschen mussten. Die Gruppe, die am Ende die wertvolleren Dinge mitgebracht hat, hat gewonnen. Da die Gegenstände so unterschiedlich waren, konnten wir keinen Sieger ausmachen. Am Abend saßen wir lange bei einem Lagerfeuer. An unserem letzten Tag hatten wir eine Führung im Bibelpark in Herbstein. Dort sind verschiedene Geschichten aus dem Alten Testament nachgebaut und als Spielgeräte gestaltet. Am Nachmittag sind wir wieder nach Hause gefahren.

In den Tagen der Firmvorbereitung und beim gemeinsamen Wochenende im Vogelsberg ist unsere Gruppe zu einer bemerkenswerten, einander vertrauenden Gemeinschaft zusammengewachsen, die den großen Wunsch hat, sich weiterhin regelmäßig zu treffen. Die Idee ist, dass wir uns ca. einmal im Monat in einem offenen Treff mit allen interessierten Jugendlichen im Firmalter treffen. Neben religiösen Themen wollen wir auch über aktuelle Fragen sprechen, vor allem aber dem Wunsch nach gemeinsamen Aktivitäten, z.B. Kochen, Filme schauen, spielen und Ausflüge machen, nachkommen.

Wir freuen uns sehr, den Kontakt in unserer Firmgruppe und mit allen frisch gefirmten Jugendlichen halten zu können.

 

Lukas, Katrin, Martha, Sarah, Johannes, Jona, Sophie, Ronja, Lea S., Rabea, Lea W., Loreen, Birgit und Frank