Schmuckband Brücke

Gottesdienste in St. Markus

Telefonische Anmeldung erforderlich / 50 Personen pro Gottesdienst zugelassen

GLAUBENSFEUER (c) N. Vondung
GLAUBENSFEUER
Mi 6. Mai 2020
Claudia Oberbeck/Tim Rieth/Birgit Wenzel

Nach Wochen, in denen wegen der Corona-Pandemie keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden durften, können nun wieder Gottesdienste mit einer erweiterten Öffentlichkeit gefeiert werden.

Für die Pfarrgruppe Mühlheim findet die erste Eucharistiefeier am Sonntag, den 17. Mai 2020, 10 Uhr in der St. Markus Kirche statt.

Um wieder gemeinsam Gottesdienste feiern zu können, gelten jedoch – aufgestellt durch das Land Hessen und das Bistum Mainz und angepasst an die örtlichen Gegebenheiten - strikte Regelungen.

In dieser und der letzten Woche setzten die Haupt- und Ehrenamtlichen unserer Pfarrgruppe alles daran, die umfassenden Sicherheits- und Gesundheitspläne auf die Gegebenheiten vor Ort anzupassen um somit das Feiern der Gottesdienste und den bestmöglichen Gesundheitsschutz der Gottesdienstteilnehmenden ermöglichen zu können. Hierfür wurde die Anordnung des Bistum Mainz detailliert studiert, deren Umsetzungsmöglichkeiten im Pfarrgemeinderat diskutiert und geprüft sowie deren Umsetzung geplant und vorbereitet.

Das bedeutet:

Es können nur maximal 50 Personen an den Gottesdiensten teilnehmen. Deshalb ist eine Teilnahme am Gottesdienst nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung im Pfarrbüro St. Markus zu den Bürozeiten möglich. Anmeldungen per Mail oder auf Anrufbeantworter können aus organisatorischen Gründen nicht angenommen werden. Anmeldende können nur sich und die in ihrem Haushalt lebenden Personen anmelden und immer nur für den zeitlich nächsten Gottesdienst.

Personen, die ohne Anmeldung in den Gottesdienst wollen, müssen leider abgewiesen werden. Die Liste der teilnehmenden Gläubigen wird 21 Tage lang unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen im Pfarrbüro aufbewahrt, um später eventuelle Infektionsketten zurückverfolgen zu können.

Es soll keinen vorübergehenden Ausschluss bestimmter Personengruppen (Risikogruppen) geben. Allerdings raten wir dringend, dass Personen der Risikogruppen und Senioren aus Eigenschutz nicht an den öffentlichen Gottesdiensten teilnehmen sollten.

Der Mindestabstand von 1,50 Metern ist einzuhalten. Dazu wurden Markierungen an den Kirchenbänken angebracht.

Beim Betreten und Verlassen der Kirche müssen die Gottesdienstteilnehmenden einen Mund-Nasen-Schutz tragen und am Eingang die Hände desinfizieren. Die Gottesdienstteilnehmer sollen sich nicht länger als insgesamt 60 Minuten in der Kirche aufhalten. Deshalb ist der Einlass in die Kirche erst ab 9.45 Uhr möglich. Nach dem Gottesdienst sollen die Teilnehmenden die Kirche zügig und geordnet verlassen.

Es gibt nur einen Eingang zur Kirche: der Seiteneingang zur Pfarrgasse. Der Ausgang befindet sich am Seiteneingang zum Kirchbornweg. In der Kirche gilt eine Einbahnregelung. Der Haupteingang bleibt verschlossen.

Ein pfarreieigener Ordnungsdienst sorgt für den Einlass der Berechtigten und dafür, dass die Regeln eingehalten werden.

Die Seiteneingänge bleiben beim Kommen und Gehen und während des Gottesdienstes geöffnet, sodass die Gottesdienstbesucher die Türen nicht berühren müssen.

Während der Gottesdienste wird aus Hygienegründen vorübergehend auf den Gemeindegesang verzichtet. Deshalb sind somit keine Gesangbücher nötig.

Kollekten-Körbchen werden am Ausgang bereitgestellt.

Der Empfang der Kommunion geschieht blockweise, in dem die Gläubigen im nötigen Abstand an die Kommunionbank treten, selbst die Kommunion von den bereitstehenden Patenen nehmen und kommunizieren.

Generalvikar Dr. Udo Markus Bentz sagt in seinem Anschreiben: „Es handelt sich nur um eine erste, vorsichtige Lockerung, nicht um eine Rückkehr zu Normalität.“

So können ab dem 17. Mai 2020 wieder Gottesdienste in St. Markus stattfinden.

Für die Gottesdienste in St. Maximilian Kolbe arbeitet der Gesamtpfarrgemeinderat der Pfarrgruppe Mühlheim bereits an einer Lösung, um auch dort zeitnah wieder Gottesdienste feiern zu können.

Die Katholischen Pfarrgemeinden bitten alle Gläubigen mitzuhelfen, dass die sehr hohen Auflagen des Infektionsschutzes eingehalten werden und es gelingt diese ersten Schritte in Richtung Normalität zu gehen. Die Umsetzung erfordert einiges an Kraft, Geduld und Organisation, sowie eine hohe Disziplin allen Mitfeiernden.

Wir hoffen, dass es in dieser besonderen Zeit uns allen gelingt etwas von Gemeinsamkeit und Verbundenheit im Glauben zu spüren, das gute Worte uns erreichen, egal ob bei den sicher nicht „normalen“ Gottesdiensten oder bei einem der digitalen Angebote, die uns durch diese Zeit begleiten.