Schmuckband Brücke

Ohr ins Herz - „Man muss nur wagen, das, was in unserem Herzen lebt, aufstrahlen zu lassen."

Impuls zum Sonntag - das entscheidende Medium sind wir selbst

OHRIMG_2509 (c) C.Oberbeck
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Datum:
Di. 3. Nov. 2020
Von:
Claudia Oberbeck

Schon seid eingen Monaten läuft das Projekt "Vom Ohr ins Herz". Jeden Sonntag oder Feiertag liest ein Gemeindemitglied eine Bibelstelle. Ein paar eigene Sätzen ergänzen dann diese persönliche Botschaft. Manchmal ist es ein Satz der bei der Vorbereitung den Vorleser besonders anspricht oder bewegt. Manchmal gibt es Stellen in den Bibeltexten, über die beim Lesen immer wieder gestolpter wird.

Die Vorleser erzählen, dass es fast immer ganz intensive Vorbereitungen sind und nicht selten auch etwas ganz Neues in den Texte entdeckt wird.

Manchmal ist es aber auch ein Gedicht, ein Lied oder sonst irgendwas – was bei den Impulsen zu hören ist. Egal was der Impuls beinhaltet, es sind ganz persönliche Botschaften, die von unserem Glauben berichten.

Die Aufnahmen werden von Lothar Juli gemacht und sind immer ab Freitags auf der Internetseite der Pfarrgruppe Mühlheim unter www.pfarrgruppe-muehlheim.de zu finden.

Viele Gemeindemitglieder sind an diesem Projekt beteiligt und freuen sich, wenn die Videos gehört werden und bei Ihnen ankommen.

Passend zu dieser Idee hat unser Pfarrer Johannes Schmitt Helfferich in seiner Predigt zu Allerheiligen folgendes gesagt:

Ein Benediktinerpater, P. Maurus, in Münsterschwarzach, meint:

 „Man muss nur wagen, das, was in unserem Herzen lebt, aufstrahlen zu lassen. Glaubensweitergabe, Hoffnung …. oder wie immer wir das nennen mögen, geschieht nicht, indem wir Berge von Papier unters Volk bringen

oder uns all der Möglichkeiten der neuen Medien bedienen.

Natürlich kann das in einem gewissen Umfang hilfreich sein, aber das entscheidende Medium sind wir selbst.

Wenn Sie etwas gut finden, werden Sie es wahrscheinlich auch ihren Bekannten empfehlen. Das kann ein Kochrezept sein, ein Urlaubsziel, ein Buch, oder was auch immer.

Das ist beim Glauben, beim Hoffen nicht anders.

Wenn wir uns an unserem Glauben freuen und dankbar dafür sind, dann wird es uns drängen, ihn weiterzusagen –

wie wenn wir jemandem einen wichtigen Tipp zum Leben geben.“