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Unsere Kirchenverwaltungsräte (KVR)

Die Kirchenverwaltungsräte, kurz KVR, die von den PGRs der jeweiligen Gemeinden gewählt wurden, haben zur Aufgabe, die Finanzen und Immobilien der Gemeinde zu verwalten. Sie sind die rechtlichen Vertreter der Gemeinde und werden vom PGR gewählt.

KVR Ebersheim

  • Pfr. Tobias Geeb (Vorsitz)
  • Dr. Joachim Hackenbruch (Stellv. Vorsitz)
  • Christine Brandt
  • Rainer Emrich
  • Heinrich Griep
  • Karl-Heinz Oswald
  • Lukas Sonntag
  • Johannes Blüm (Vorsitz d. PGR, beratendes Mitglied)

2020

  • weitere Termine in Planung (s. a. Terminliste auf der Startseite)

Die Sitzungen des KVR sind nicht öffentlich. Eingaben und Anträge können vorab über das Pfarramt gestellt werden.

Die Mitglieder des KVR wählen sich je nach Kompetenz verschiedene Aufgabengebiete. Welche das sein werden, wird dann hier aufgelistet werden.

KVR Hechtsheim

  • Pfr. Tobias Geeb (Vorsitz)
  • Saskia Müllejans (Stellv. Vorsitz)
  • Marcus Haugwitz (Schriftführer)
  • Michael Beismann
  • Franz Jung
  • Dr. Udo Kaulich
  • Gerion Klein
  • Michael Schmitt
  • Dr. Werner Veith
  • Birgit Schink (Vorsitz d. PGR, beratendes Mitglied)

2021

  • 16. September 2021 um 20 Uhr
  • weitere Termine in Planung

Die Sitzungen des KVR sind nicht öffentlich. Eingaben und Anträge können vorab über das Pfarramt gestellt werden.

Die Mitglieder des KVR wählen sich je nach Kompetenz verschiedene Aufgabengebiete. Welche das sein werden, wird dann hier aufgelistet werden.

Die Aufgaben und momentane Situation des KVR

Der Verwaltungsrat ist formal ein Ausschuss des Pfarrgemeinderates und wird von diesem zu Beginn der Amtszeit gewählt. Seine Aufgabe ist es gemäß §1 KVVG (Kirchenvermögensverwaltungsgesetz) das Vermögen und den Haushalt einer Gemeinde zu verwalten und diese im Rechtsverkehr zu vertreten. Das heißt, z. B. alle Verträge und Geschäftsabschlüsse bedürfen der Genehmigung durch den KVR.

In den KVR werden daher i. d. R. Gemeindemitglieder mit Fachkenntnissen aus unterschiedlichen Bereichen, z. B. Kaufmännisches, Handwerk, Architektur, Jura, Verwaltung, Steuern, Technik u. ä., gewählt. Im Kirchenverwaltungsrat werden u. a. die Finanz- und Personalfragen der Gemeinde besprochen und entschieden. Die Verantwortung umfasst im Wesentlichen den jährlichen Haushalt und den Unterhalt aller Gebäude.

Die Trägerverantwortung für die Kindertagesstätte(n) obliegt ebenfalls (noch) dem KVR. Der KVR wird (noch) vom Gesamtverband des Dekanats unterstützt. Die Amtszeit des Verwaltungsrates verläuft analog zu der Amtszeit des Pfarrgemeinderates, also vier Jahre. Erster Vorsitzender kraft Gesetzes ist der Pfarrer der Gemeinde. Der zweite Vorsitzende wird aus den direkt gewählten Mitgliedern bestimmt. Die Anzahl der Mitglieder richtet sich nach der Anzahl der Katholiken der Pfarrei und ist immer eine ungerade Anzahl. In Ebersheim sind es also sieben, in Hechtsheim neun Mitglieder. Die*der PGR-Vorsitzende ist qua Amt beratendes Mitglied des KVR. Die*der stellvertretende Vorstitzende des KVR ist qua Amt wiederum beratendes Mitglied im PGR. So soll eine gute Vernetzung der beiden Gremien gewährleistet werden.

Zurzeit wird allerdings im Bistum das gesamte Finanzwesen neu strukturiert und umgebaut. In diesem Zuge werden alle Kitas des Bistums in einen gemeinsamen Geschäftsträger überführt. Des Weiteren sind die religiösen Gemeinschaften ab dem 01. Januar 2021 umsatzsteuerpflichtig - also auch alle Pfarreien im Bistum Mainz - was mit entsprechenden großen Umstellungen der Kontoführung und der allgemeinen Verwaltungstätigkeit verbunden ist. In diesem Rahmen wird auch der Gesamtverband des Dekanats aufgelöst und in eine neue, bistumsweite Form überführt.

Hinzu kommt, dass im Rahmen des Pastoralen Weges des Bistums größere Pfarreien gebildet werden. In diesem Zuge werden die aktuellen Pfarreien zu einer größeren Einheit fusioniert. Zur Unterstützung und Entlastung der leitenden Pfarrer der dann neu gebildenden größeren Pfarreieinheiten werden Geschäftsführer*innen eingestellt, die große Teile der Verwaltung verantwortlich übernehmen. Der Pastorale Weg ist aber ein Weg, daher sind verschiedene Stellen und Projektgruppen gerade am Suchen und Finden nach den optimalsten Strukturen und Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort.