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Königstädten

Hoffnung und Visionen teilen

Samstag Vormittag unterwegs auf dem Pastoralen Weg

Veranstaltung Kirchenträume, Kleingruppengespräch 12.09.20 (c) Andreas Löhr
Veranstaltung Kirchenträume, Kleingruppengespräch 12.09.20
Datum:
Do 17. Sep 2020
Von:
Andreas Löhr

Die Projektgruppe der Pfarrgruppe Nauheim- Königstädten hatte für den 12.09. um 10.30 Uhr in den Johannessaal des Königstädter Gemeindezentrums zu einem zweistündigen Austauschtreffen im Rahmen der Phase "Schwerpunkte setzen" des Pastoralen Wegs eingeladen.  Immerhin elf Teilnehmende waren der Einladung gefolgt.


Dr. Andreas Löhr, der das Treffen moderierte, begrüßte die Anwesenden, danach wurde gemeinsam der Pfingsthymnus gebetet:  "Komm Heilger Geist der Leben schafft, erfülle uns mit deiner Kraft!"


Zum Einstieg waren die Teilnehmenden aufgerufen, einen "Lieblings-Glaubensatz", der sie schon lange durchs Leben begleitet oder auch einfach momentan wichtig scheint, für sich auf ein Papierpuzzleteil zu notieren. Diese wurden den anderen kurz vorgestellt und einer Stellwand zu einem Puzzle zusammen gesetzt.
Vom biblischen Kerngebot  "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" über Psalmverse ("Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen"), Liedstrophen ("Sing, bet und geh auf Gottes Wegen")  und Sinnsprüchen ("Ich kann nicht tiefer fallen als in Gottes Hand") bis hin zu selbst formulierten Grund-Einstellungen kam ein bereites Spektrum zusammen  ("Meine religiöse Grundprägung ist mir eine fortwährende Energiequelle, um ... Lebensereignisse zu bestehen, ... sie hilft mir, anderen ... mit Rat und Tat zur Seite zu stehen").

Nach einem Zwischenimpuls mit dem Text "Warum ich bleibe" von Peter Paul Kaspar, in dem der Autor seine Motivation beschreibt, Teil der Kirche zu sein und zu bleiben, und einem von den Teilnehmenden "hygieneregelkonform" mitgesummten Lied teilten sich die Anwesenden in zwei Gesprächsgruppen auf.


Angeregt durch verschiedene Impulstexte und zwei Fragen fand in diesen Kleingruppen in einem dem "Bibelteilen" nicht unähnlichen mehrschrittigen Ablauf ein Austausch statt. Es ging um die eigene Motivation, Teil der Kirche zu sein, und darüber hinaus um die persönliche Sehnsucht, den individuellen "Traum" für die Kirche Jesu.
Die Gruppen wurden von Gemeindereferentin Nadja Brandt und von Ramona Hummel moderiert, die auch am Ende von den Teilnehmenden als wichtig erachtete Gesprächsinhalte wieder auf Papier-Puzzleteile notierten.
Im Anschluss wurden diese in der Gesamtgruppe von den Moderatorinnen kurz vorgestellt und zusammengepuzzelt.
Es kamen hier der Wunsch nach einer grundsätzlichen "Offenheit" allen Menschen gegenüber und die Hoffnung auf mehr "spirituelle Bescheidenheit" (statt dem Anspruch der  "allein seligmachenden" Kirche) zu Sprache, es wurde die Sehnsucht nach einer Gemeinschaft geäußert - auch im Sinne von "mehr Ökumene".
Man wünschte sich ein ehrliches, die Situation der modernen aufgeklärten Gesellschaft ernstnehmendes und begleitendes "Kümmern" in spirituellen Fragen - auch (und gerade in "Corona-Zeiten") in der Frage nach  den "letzten Dingen". Der Traum einer Kirche, die wirklich auf die Meschen zugeht wurde ebenso beschrieben wie der Wunsch, dass Menschen "mutig" auch auf "unteren Ebenen" einfach "machen dürfen".

Die Ergebnisse der Gesprächsrunden sollen einfließen in die Folgeveranstaltung am 26.09., in der es nach einem vergegenwärtigenden Rückblick auf die Ergebnisse der Phase der "Wahrnehmung" und eben einer Rückversicherung der eigenen Motivation und "Zielrichtung" darum gehen wird, gemeinsam Überlegungen zu möglichen pastoralen Schwerpunkten anzustellen.

Ein wiederum von den Teilnehmenden mit einem gesummten Ostinato begleitetes Lied von Helge Burggrafe beschloss den gemeinsamen Vormittag. Der Text lautete: "Wechselnde Pfade, Schatten und Licht - alles ist Gnade. Fürchte dich nicht!"