Archiv - Jahr 2021

Gottesdienst und Grillparty mit den Kommunionkindern 2021

Am 28. August haben wir uns mit den Familien der Kinder getroffen, die in diesem Jahr zur Erstkommunion gegangen sind. Gemeinsam haben wir in der Kirche St. Maria Magdalena (Dorn-Assenheim) einen Gottesdienst gefeiert. Das Thema war „Talente und Begabungen“, die wir entdecken und entwickeln können.
Die Erwachsene und die Kinder konnten einen Stein, auf dem ein Talent geschrieben war, mitnehmen. Wir alle sind von Gott reich an Begabungen und Talenten beschenkt worden. Am Abschluss des Gottesdienstes hat Pfarrer Wornath den Kindern für das neue Schuljahr einen besonderen Segen gespendet.
Wir haben einige Talente ganz praktisch entdeckt, indem die Eltern für die Grillparty feine Speise vorbereitet haben und ihr Talent „Kochen“ gezeigt haben. Die Kinder konnten sich mit vielfältigen Aktivitäten vergnügen, z. B.: Handabdrücke mit Farbe anfertigen, Bibelquiz, Memory, usw.
Wir danken allen Familien und laden sie auch weiterhin dazu ein, Teil unserer Gemeinschaft zu sein. Jeder kann sich mit seinen Talenten und Begabungen in unsere Pfarrgruppe einbringen.

Einschulungsgottesdienste

Für die Erstklässler der Grundschule im Ried (Reichelsheim) und der Geschwister-Scholl-Schule (Assenheim) haben wir am 30. und 31. September ökumenische Einschulungsgottesdienste gefeiert.
Von evangelischer Seite wirkten Pfarrerin Schwalbe (Reichelsheim), Pfarrerin Giese (Bönstadt) und Pfarrer Himmelreich (Assenheim) mit, von katholischer Seite Schwester Mateusza und Pfarrer Wornath.
In der Kirche St. Maria Magdalena in Dorn-Assenheim und vor der evangelischen Kirche in Assenheim haben sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Familien und Freunden versammelt. In den Gottesdiensten haben sie etwas über Schutzengel erfahren und ein Schutzengelgebet und Reflektoren für ihre Schulranzen bekommen.
Wir wünschen allen Kindern viel Eifer, Erfolg und Spaß beim Lernen: Ihr werdet bald lesen, rechnen und schreiben können, auch spielen und neue Freunde in der Schule finden.

Mariä Himmelfahrt - Wallfahrt nach Maria Sternbach

In diesem Jahr fiel das Hochfest "Mariä Aufnahme in den Himmel", d. i. Mariä Himmelfahrt, auf einen Sonntag, so dass wir unsere traditionelle Wallfahrt am Tag des Hochfestes zu feiern vermochten. In anderen Jahren wird die Wallfahrt am Sonntag nach dem 15. August begangen.
Ab 8 Uhr bestand für die Pilgerinnen und Pilger die Gelegenheit, sowohl für Leib und Seele - durch ein Frühstück rund um die Nikolausklause in Wickstadt und durch den Empfang des Sakramtens der Versöhnung (Beichte) - Vorsorge zu tragen. Um 9 Uhr begann die Wallfahrt mit einer kurzen Ansprache und Begrüßung des Wallfahrtspredigers Ehrendomkapitular Michael Ritzert, Beauftragter für die Priester im Bistum Mainz, durch Pfarrer Kai R. Wornath.
In einer Prozession pilgerten die Menschen rosenkranzbetend und singend dem Wallfahrtsort Maria Sternbach, idyllisch im Wald gelegen, entgegen. Am Jugendkreuz wurde eine kurze Station gemacht und eine biblische Lesung vorgetragen. Danach setzte die Prozession ihren Weg nach Maria Sternbach fort.
Um 10 Uhr wurde dort das Wallfahrtshochamt feierlich begangen, die musikalische Gestaltung übernahmen unsere Musiker: An dem Stagepiano Jan Frische, in der Schola Anette Karhoff, Lucia und Natalie Schenk, Christoph Bommersheim und Elmar Karhof.
In seiner Predigt thematisierte Ehrendomkapitular Ritzert ausgehend vom "Bayer im Himmel" unsere Vorstellungen vom Himmel und ob viele Menschen überhaupt noch eine Sehnsucht nach dem Himmel verspüren. Wir Christen, so Ritzert weiter, seien aufgerufen, ein Stück Himmel auf die Erde zu bringen, denn mit der Auferstehung Christi habe sich bereits der Himmel auf Erden anfanghaft gezeigt. Politische Theorien, die einen "Himmel auf Erden" versprächen, seien hingegen abzulehnen, da sie den Menschen das Leben meist zur Hölle gemacht hätten. Die christliche Botschaft von Erlösung und Befreiung wird nicht durch politische Systeme oder große Programme, sondern durch das Verhalten und das Leben der Gläubigen für die Menschen unserer Zeit erlebbar.
Im Anschluss an das Wallfahrtshochamt durften sich die Pilgerinnen und Pilger am deftigen Mittagessen laben, neben Gegrilltem wurde auch selbstgemachte Erbsensuppe gereicht und zum Nachtisch konnte aus einem reichhaltigen Kuchenbüffet gewählt werden. In Zelten oder unter freiem Himmel kam es zu vielen Begegnungen und angeregten Gesprächen.
Das Ende unseres Wallfahrtstages markierte die Vesper, das Abendlob der Kirche, die wir aus pastoralen Gründen bereits um 13 Uhr unter tat- und vor allem stimmkräftiger Mitwirkung unserer Musiker gefeiert haben.
Pfarrer Kai R. Wornath dankte den vielen Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement: Zeltaufbau, Kochen und Grillen des Mittagessens, Kuchenbacken, Dienst am Altar durch die Ministranten, Musik und Organisation wurden souverän und mit ruhiger Hand erledigt. So konnte ein schöner Tag zu Ehren der Gottesmutter Maria und zur Freude aller Menschen vor Ort gefeiert werden. Mehr als 175 Personen nahmen an der Wallfahrt teil, das ist ein schöner Aufwärtstrend in der Anzahl der Mitfeiernden.
Die nächste Wallfahrt der Pfarrgruppe wird am 22. Mai 2022 in Maria Sternbach begangen werden. Unser H. H. Bischof Dr. Peter Kohlgraf wird dann unser Wallfahrtsprediger sein.

Mariä Heimsuchung - Wallfahrt nach Maria Sternbach

Die traditionelle zweite Wallfahrt nach Maria Sternbach konnte anlässlich des Festes "Mariä Heimsuchung" in diesem Jahr wieder aufgenommen worden. Als Wallfahrtsprediger feierte unser Nachbarpfarrer, der Benediktinerpater Thaddäus Voß, das Hochamt mit uns.
Mit der Begrüßung und der Erteilung des Wallfahrtssegens durch Pfarrer Kai R. Wornath sowie der sich anschließenden Prozession von St. Nikolaus nach dem idyllisch im Wald gelegenen Wallfahrtsort Maria Sternbach wurde die Wallfahrt eröffnet. Schwester Cäcilia und Schwester Mateusza vom Orden des Barmherzigen Jesus beteten den Rosenkranz vor, unterbrochen von musikalischen Einspielungen.
Am Jugendkreuz wurde ein kurzer Halt eingelegt: Schwester Mateusza trug eine biblische Lesung vor und P. Thaddäus sprach ein Gebet. Wenige Zeit später traf die Prozession in Maria Sternbach ein.
Das Wallfahrshochamt wurde von Organist Jan Frische und Kantor Christoph Bommersheim musikalisch bereichert und da die Heilige Messe im Freien gefeiert wurde, durfte auch die Gemeinde kräftig mitsingen. In seiner Predigt ging P. Thaddäus auf Maria als Vorbild im Glauben und im Leben der Christen ein. Nach einer kurzen Anbetung segnete P. Thaddäus am Ende des Gottesdienstes die Gläubigen.
Pfarrer Kai R. Wornath überreichte P. Thaddäus ein kleines Geschenk als Dank für dessen Bereitschaft, die Wallfahrt mit uns zu begehen. Im Anschluss gab es für alle Mitfeiernden einen kleinen Imbiss und Erfrischungen, so dass alle sowohl geistlich als auch leiblich beglückt den Gnaden- und Wallfahrtsort Maria Sternbach verlassen durften.

Reisesegen unterm Lindenbaum

Ökumenischer Gottesdienst im Pfarrgarten – Was machen Pfarrer im Urlaub?

„Uns verbindet sehr viel. Wer nicht an Gott glaubt, glaubt an alles“, sagte Pfarrer Kai R. Wornath zu Beginn des ökumenischen Gottesdienstes mit Reisesegen im Garten des Pfarrheims in Dorn-Assenheim.
Gemeinsam mit seiner evangelischen Berufskollegin Angela Schwalbe predigte der katholische Geistliche in einer erfrischenden Weise über Urlaub, die freie Zeit und das zur Ruhe kommen. Musikalisch bereicherten Ralf Schäfer am E-Piano, Klaus-Peter Schneider an der Trompete und Tenor Michael Möbs den Gottesdienst im Schatten von Weinreben und Lindenbaum. „Wir haben beide in der Bibel nach Urlaub gesucht und keine Stelle gefunden“, sagte Wornath den fast 40 Gästen unter ihnen auch Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst.
„Das Wort hat seinen Ursprung im Althochdeutschen und kommt von Erlaubnis, den Ur also den Bauern, den Dienstherren um Erlaubnis zum Entfernen von der Arbeit zu fragen“, erklärte Schwalbe. „Es gibt aber sehr wohl eine Stelle in der Bibel, in der von Ruhe und Pause die Rede ist“, erläuterte Wornath in der Dialog-Predigt. In Genesis, dem 1. Buch Mose, dort steht: „Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte“.
„Wir Menschen brauchen auch Pausen, Zeit, zum Nachdenken, Zeit um mal aus dem Hamsterrad raus zu kommen, Zeit, um nachzudenken“, erklärte Wornath. „Sich mal frei machen können, zurücklehnen, schauen, was man geschafft hat und sich loben wie Gott: siehe es war sehr gut“, ergänzte Schwalbe. Beide erinnerten daran, dass der Sonntag zum Ruhen da sei.  Als das Christentum nicht beliebt gewesen sei, im Kommunismus sei die Arbeitswoche auf zehn Tage ausgedehnt worden. „Das endete katastrophal, der Sieben-Tage-Rhythmus entspricht dem menschlichen Bio-Rhythmus“, berichtete Wornath.
„Am Sonntag sollen wir uns Ruhe gönnen“, sagte Schwalbe.  Nun sei es an der Zeit sich auf den Urlaub zu freuen. Spontan griff Wornath das Mikrophon und ging durch die Reihen, bat jeden Gläubigen zu sagen, was Urlaub für jeden einzelnen bedeute. Die Antworten ähnelten sich: Nichts tun, das Meer und auch die Berge genießen, anders Leben, ein Projekt im Haus oder Garten umsetzten, sich bedienen lassen, Zeit zum Meditieren haben. „Reisen ist wie eine Zäsur, wir wünschen, dass Sie einen guten Engel an der Seite haben, von Gott umgeben sind“, schloss Schwalbe die Predigt.
Begleitet von E-Piano und Trompete sang die Gemeinde das Glaubensbekenntnis. Zum Ende des Gottesdienstes sprachen die Pfarrer Wornath und Pfarrerin Schwalbe den Besuchern den Reisesegen zu. Anschließend luden beide Gemeinden zum Imbiss ein. „Das ist gelebte Ökumene, tauchen sie das evangelische Laugengebäck in den katholischen Dipp“, forderte der katholische Pfarrer auf. Tatsächlich blieben die Gäste weit mehr als eine Stunde im Pfarrgarten und tauschten sich aus, schmiedeten weitere ökumenische Pläne und hatten sichtliche Freude daran die christliche Gemeinschaft zu genießen.                                                                                                                   I. Dauernheim

Angrillen für mehr Gemeinschaft

„Vergesst die Gastfreundschaft nicht, denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt“, segnete Pfarrer Kai R. Wornath den neu gemauerten Grill im Pfarrheimgarten mit dem Wunsch nach einem Mehr an gemeinschaftlichen Aktivitäten.
Hausmeister Michael Mehrling hatte die handwerklichen Arbeiten ausgeführt, mit dem „Angrillen“ warben die Ministranten der Pfarrgruppe Wickstadt/Dorn-Assenheim jetzt auch dafür, das erweiterte Angebot im Pfarrheim zu nutzen.
Denn dessen Aufwertung hat einen über die Pflege der Gastfreundschaft hinausgehenden Grund. Das Bistum Mainz streicht aktuell Zuschüsse für die Gebäudeerhaltung, Immobilien stehen zum Verkauf. „Wir sind angehalten, unsere Flächen so zu vermarkten, dass diese sich finanziell tragen“, erläutert Wornath. Ziel seien Maßnahmen, das Pfarrheim vermehrt zu vermieten, aber auch eigene Veranstaltungen wie das Pfarrfest attraktiver zu machen.
Nach einem Gebet, „dass wir alle hier nur Gast auf Erden sind“, warf Pfarrgemeindesratsvorsitzender Jürgen Michalak den Grill an. Bei Würstchen und Salaten stellten die Ministranten dann auch prompt unter Beweis, dass im Pfarrheimgarten in sommerlich-lauschiger Umgebung perfekt gepicknickt werden kann.                                                                                                                     H. Hachenburger

Feldersegnung

Die Tücken örtlicher Begebenheiten machen auch vor einem Pfarrer nicht halt: So sah sich unser Pfarrer Kai R. Wornath kürzlich mit der Reklamation eines Dorn-Assenheimer Landwirts konfrontiert, dass der Wettersegen nur noch sporadisch, wenn überhaupt erteilt wird. Negative Auswirkungen auf den erwarteten Ernteertrag nicht ausgeschlossen. Amtsvorgänger Markus Stabel, so die heimische Landwirtschaft, segnete Felder und Wiesen quasi im sonntäglichen Rhythmus. Nachdem nun auch noch die traditionelle Flurporozession an Christi Himmelfahrt der Covid-Pandemie zum Opfer fiel, war angesichts der doch besorgniserregenden Witterung Handeln angesagt.
Noch am Tag des pastoral-bäuerlichen Gipfelgesprächs lud Pfarrer Wornath zu einer Feldersegnung an. Das ließen sich die Landwirte nicht zweimal sagen und erschienen in voller Präsenzstärke zum 18 Uhr-Termin. So wurde am so genannten “Herrgottchen“ in der Alten Gasse der Flursegen feierlich erteilt. Als dann bei der unmittelbaren beidseitigen Nachbesprechung bereits die ersten Tropfen vom Himmel fielen, war man sich sicher und auch Pfarrer Wornath um eine Erfahrung reicher: „Die Anliegen der Dorn-Assenheimer Landwirte erledigt der Herr sofort. Man muß ihn nur bitten.“                                                                                                       H. Hachenburger

Fronleichnam

Die Pfarrgruppe Wickstadt/Dorn-Assenheim feierte am 3. Juni die Heilige Messe zum Fronleichnamsfest im Pfarrheimgarten. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde auch in diesem Jahr davon abgesehen, mit einer Prozession durch die Straßen und Wege zu gehen.
Erfreulicherweise hat die hessische Landesregierung wenige Tage vor dem Fronleichnamfest das gemeinschaftliche Singen im Freien gestattet, so dass alle Gläubigen - mit Nasen-Mund-Schutz versehen - kräftig in das Lob Gottes einzustimmen vermochten.
Wir Katholiken gedenken an Fronleichnam besonders dem Leibe und Blute Christi, die in jeder Eucharistiefeier für uns real gegenwärtig werden: Die Hostie und der Wein sind wirklich Christus. Traditionell nehmen am Fronleichnamfest die Erstkommunionkinder teil, die am Weißen Sonntag den Leib Christi empfangen durften.
Mehr als 125 Mitfeiernde, der Gesang unserer Kantorin Antonia Finkeldey, das Orgelspiel des Organisten Andreas Schmidt und der feierliche Schmuck des Altares formten die Heilige Messe zu einem schönen und würdigen Gottesdienst. Am Ende der Heiligen Messe erteilte Pfarrer Kai R. Wornath den sakramentalen Segen mit der Hostie in der Monstranz.
Im Anschluss der Heiligen Messe wurde unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln noch ein kleiner Imbiss und Getränke gereicht, zudem durften sich alle Mitfeiernden als Geschenk Blumen von den auf dem Weg zum Pfarrheim aufgestellten Vasen mitnehmen.

Impressionen zu Pfingsten

Die Pfarrgruppe Wickstadt/Dorn-Assenheim hat das Pfingstfest 2021 mit Heiligen Messen und einer Gebetswache samt Eucharistischem Segen besonders feierlich begangen. In der Galerie finden sich einige fotografische Eindrücke davon.

Marienmesse rund um die Kirche St. Nikolaus

Im Wonnemonat Mai feierte die Pfarrgruppe Wickstadt/Dorn-Assenheim eine Heilige Messe rund um die Kirche St. Nikolaus im Hofgut Wickstadt, um auch den Menschen eine gemeinschaftliche Gottesdiensterfahrung zu bieten, die sich nach Gemeinschaft sehnen, aber Kircheninnenräume wegen der Corona-Pandemie meiden.
Die Gottesmutter Maria hat bei Petrus ihr gutes Wort für uns eingelegt: Bei sommerlichen Temperaturen durften wir uns der Natur und des schönen Wetters erfreuen. Und durch die Arbeit vieler ehrenamtlicher Helfer aus der Pfarrgruppe, sei es beim Auf- und Abbau, sei es als Küsterin, sei es als Musiker oder als Ministrantinnen und Ministranten wurde eine schöne Feier der Heiligen Messe ermöglicht. Die positiven Rückmeldungen vieler Menschen ermutigen uns als Pfarrgruppe, in Zukunft vermehrt Gottesdienste unter freiem Himmel zu feiern.

Impressionen Marienandacht

Am 1. Mai eröffnete die Pfarrgruppe Wickstadt/Dorn-Assenheim den Marienmonat Mai mit einer Marienandacht im Pfarrhausgarten zu Dorn-Assenheim. Die Gläubigen versammelten sich um die von Pfarrer Kai R. Wornath gestiftete Marienfigur.
Die katholische Kirche betrachtet Maria als die wichtigste unter allen Heiligen. Darum wird Maria in besonderer Weise verehrt. Aus dem farbenfrohen Aufblühen der Natur in dieser Zeit ergibt sich die Mariensymbolik des Monats Mai. Die Blumen und Blüten symbolisieren Maria in ihrer Gnadenfülle; sie wird als „die schönste Blume“ besungen.
Die musikalische Gestaltung übernahmen unsere Kantorinnen und Kantoren aus der Pfarrgruppe Wickstadt/Dorn-Assenheim: Antonia Finkeldey, Anette Karhof, Christoph Bommersheim und Jan Frische.

Dankgottesdienst Erstkommunion

Der Erstkommunionkurs 2019, der aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie erst am Weißen Sonntag 2021 zur Erstkommunion geführt werden konnte, feierte am 2. Mai in unserer Kirche St. Willigis (Florstadt) als Dank für den Empfang der ersten heiligen Kommunion eine Heilige Messe.
Die Erstkommunionkinder berichteten über ihre Erlebnisse am Tag der Erstkommunion und ließen ihre Geschenke segnen. Die Menschen in der Pfarrgruppe freuen sich darauf, einige der Erstkommunionkinder als Ministrantinnen und Ministranten in den Gottesdiensten zu sehen.

Erstkommunion 2021

An den Wochenenden 10./11. April und 17./18. April freute sich unsere Pfarrgruppe mit den Kindern des Erstkommunionkurses: 19 Kinder haben ihre erste Heilige Kommunion empfangen.
Aufgrund der Corona-Pandemie feierten wir statt eines fünf Erstkommunionsgottesdienste: Zwei Gottesdienste für die Kinder aus Florstadt und Assenheim und drei Gottesdienste für die Kinder aus Dorn-Assenheim. Alle Kommunionkinder und ihre Familie warteten geduldig schon seit zwei Jahren auf dieses Ereignis. Wir bedanken uns für deren Geduld.
Die Gottesdienste wurden jeweils mit vier oder drei Kindern, sowie deren Familien gefeiert. Die beiden Kirchen St. Willigis in Florstadt und St. Maria Magdalena in Dorn-Assenheim waren von den Eltern und Katechetinnen mit Blumenschmuck und Dekoration festlich geschmückt worden. Die musikalische Gestaltung der Gottesdienste übernahmen die Organisten Antonia Finkeldey, die auch als Kantorin tätig war und Jan Frische, sowie die Kantoren Annette Karhof und Christoph Bommersheim.
Das Thema der Erstkommunionvorbereitung lautete: „Jesus der gute Hirte ist da.“ Unser herzlicher Dank gilt auch unseren Katechetinnen: Rosika Liebig, Daniela Michalak, Andrea Mehrling und Christine Hobler für ihr großes Engagement, ihre tollen Ideen und ihre Ausdauer.

Barmherzigkeitssonntag

Der Sonntag nach dem Ostersonntag ist von dem heiligen Papst Johannes Paul II. zum Barmherzigkeitssonntag gemacht worden, an dem wir in besonderer Weise die Barmherzigkeit Gottes preisen und ehren.
In St. Willigis (Florstadt) wurde mit einer Anbetung lobend und dankend Gottes Barmherzigkeit gefeiert.

Impressionen von den Kar- und Ostertagen

Hier finden Sie einige fotografische Impressionen von der Feier der Kar- und Ostertage 2021 in unserer Pfarrgruppe. Das TRIDUUM SACRUM, die Tage von Gründonnerstag bis Ostersonntag, werden aufgrund ihrer Bedeutung liturgisch besonders aufwendig gefeiert.

Restauriertes Eingangstor St. Nikolaus

Das Eingangstor zum Gelände der Kirche St. Nikolaus im Hofgut Wickstadt wurde von der Firma Meisinger restauriert und erstrahlt nun im besten Glanze. Oliver Meisinger, der Chef der Firma, Christoph Poltrum, der vom Kirchenvermögens- und Verwaltungsrat Beauftragte für die Kirche St. Nikolaus, Küsterin Anja Prendota und Pfarrer Kai R. Wornath freuen sich über den schönen Anblick.

Schwester Annabell grüßt aus Sierra Leone

Schwester Annabell vom Orden der Schwestern vom Barmherzigen Jesus arbeitet seit Dezember 2020 bis Mai 2021 in der Niederlassung des Ordens in Kambia (Sierra Leone) in einem Kindergarten mit.
In der Fotostrecke finden Sie einige Fotografien aus dem Kindergarten, die ihre täglichen Aufgaben zeigen. So sorgt der Kindergarten für die Erfüllung der Grundbedürfnisse der Kinder wie etwa warmes Essen und Körperhygiene.

Eine Audiobotschaft von Schwester Annabell aus Kambia finden Sie hier: Audiobotschaft

Ein Video der Schwestern vom Barmherzigen Jesus aus Kambia (Sierra Leone) finden Sie auf unserem YouTube-Kanal: Video

Aschermittwoch

Die Pfarrgruppe Wickstadt/Dorn-Assenheim eröffnete am Aschermittwoch mit der Feier der Hl. Messe die Fastenzeit. In der violett illumierten Kirche St. Willigs (Florstadt) fanden sich viele Gläubige ein, um durch das Auflegen von Asche auf ihrem Haupt ihre innerliche Bereitschaft zur Umkehr und Buße durch ein äußerliches Zeichen zu bezeugen.

Impressionen vom Valtentinstag

Der Hl. Valentin und der Valentinstag

Rosen (c) anncapictures

Am Wochenende vom 13. und 14. Februar werden die Mitfeiernden der Hl. Messen in unserer Pfarrgruppe mit Rosen bedacht. Dieser Brauch geht auf den Hl. Valentin zurück, in dessen Vita sich zwei Personen verbinden.

 
Der bzw. die historische(n) Valentin(e)
Der vornehme Athener Redner Craton lud Valentin von Terni nach Rom ein. Cratons Sohn litt unter einer gekrümmten Wirbelsäule. Nachdem Valentin den Filius geheilt hatte, soll sich die ganze Familie zum Christentum bekehrt haben. Den historischen Kern der Geschichte herauszuschälen ist schwierig - zumal es noch einen weiteren, am gleichen Tag gefeierten Valentin gibt. Dieser Valentin von Rom soll ein Priester gewesen sein, der am 14. Februar 269 unter Kaiser Claudius Gothicus das Martyrium erlitt.
 
Patron der Liebenden
Im alten Rom gedachte man am 14. Februar der Göttin Juno, die als Schützerin von Ehe und Familie galt. Die Frauen bekamen Blumen geschenkt. Diese Verehrung ging dann auf den Valentinstag über. Der Heilige Valentin ist zudem Schutzpatron der Jugend, Reisenden und Imker; für Bewahrung jungfräulicher Unschuld, gute Verlobung und Heirat; gegen Ohnmachtsanfälle, Wahnsinn, Epilepsie, Gicht, Pest und Gebärmutterkrankheiten.
 
Volkstümlicher Heiliger
In vielen Städten Mittelitaliens wurde der heilige Valentin schon im Altertum verehrt. Im Mittelalter zählte er zu den volkstümlichsten Heiligen der Kirche - vergleichbar mit Nikolaus und Martin. Im späten Mittelalter war es Brauch, dass junge Paare am Valentinstag durch das Los "füreinander bestimmt" wurden. Nach gegenseitigem Austausch von Geschenken blieben sie ein Jahr verlobt, ehe sie heiraten durften.
In vielen Ländern wird Valentin als Patron der Liebenden und Heiliger der Zärtlichkeit verehrt. Seit mehr als 500 Jahren erwählen Frauen und Männer in England und Schottland am Valentinstag einen "Valentin" oder eine "Valentine". So lässt William Shakespeare Ophelia im "Hamlet" singen: Morgen ist Sankt-Valentins-Tag, wohl an der Zeit noch früh, und ich, 'ne Maid, am Fensterschlag, will sein eur' Valentin.

 

Quelle: katholisch.de

Darstellung des Herrn

Darstellung des Herrn (c) Achim Scholty

Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest "Darstellung des Herrn",

das vor der Liturgiereform "Mariä Lichtmess" genannt wurde.

In diesem Fest ist eine deutliche Lichtsymbolik enthalten: In den Gottesdiensten werden alle Kerzen - außer den in der Osternacht gesegneten Osterkerzen -, die in der Kirche für das Jahr benötigt werden, gesegnet. Alle Gläubigen sind eingeladen, ihre Kerzen zum Segnen mitzubringen. Wegen der zeitlichen Nähe zum Gedenktag des heiligen Bischofs Blasius (3. Februar) wird auch der Blasiussegen gegen Halskrankheiten gespendet, bei dem ebenfalls Kerzen zum Einsatz kommen.

 

Heilige Messen feiern wir zum Fest "Darstellung des Herrn"

am 2. Februar, 19 Uhr, in St. Maria Magdalena (Dorn-Assenheim)

und am 3. Februar, 8 Uhr, in St. Willigis (Florstadt).