Mainzer Bistumsnachrichten Nr. 44

28. November 2018

Weihnachtsbriefmarke 2018 (c) Bistum Mainz / Matschak
Weihnachtsbriefmarke 2018
Mi 28. Nov 2018
(MBN)

Berichte

  • Chagall-Sonderbriefmarke in Mainz vorgestellt
  • Bischof Kohlgraf weihte neuen Altar im Wormser Dom
  • Aktuelle Angebote des Infoladens
  • Erster Preis für Kita Mariae Heimsuchung aus Mainz
  • Angebot „werde WELTfairÄNDERER“ ausgezeichnet
  • Abschlusszeugnisse für 23 Theologiestudierende 

Personalie

  • Nicola Adick in ihre Aufgaben eingeführt

Vorschau

  • Reihe „Wort und Klang“ startet (ab 1.12.)
  • Adventliches Abendlob im Mainzer Dom (ab 2.12.)
  • Missionswissenschaftliche Tagung in Mainz (7.-8.12.)
  • Jugendsingwoche in Ilbenstadt (2.-6.1.2019)

MBN vor 40 Jahren

  • Bischof Ketteler-Studienstiftung in Mainz errichtet

Terminvorschau 2019 für das Bistum Mainz

  • Ein Blick in das kommende Jahr

Berichte

Weihnachtsbriefmarke 2018 (c) Bistum Mainz / Matschak
Weihnachtsbriefmarke 2018

Sonderbriefmarke zum Weihnachtsfest vorgestellt

Marke zeigt Ausschnitt aus den von Marc Chagall geschaffenen Kirchenfenstern

Mainz. In der Kirche Mainz-St. Stephan ist im Rahmen einer Feierstunde am Dienstag, 27. November, die Sonderbriefmarke zum Weihnachtsfest vorgestellt worden. Das so genannte Sonderpostwertzeichen zeigt einen Ausschnitt aus den von Marc Chagall geschaffenen Kirchenfenstern der Pfarrkirche St. Stephan in Mainz, wo vor 40 Jahren die ersten Glasfenster des Künstlers eingesetzt worden waren. Der Zusatzerlös (30 Cent) aus dem Verkauf der 70 Cent-Briefmarke kommt der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. zugute. Sie erscheint seit dem 2. November in einer Auflage von sechs Millionen Exemplaren. Das Sonderpostwertzeichen wurde von Detlef Behr nach dem 1979 von Marc Chagall geschaffenen Kirchenfenster „Maria mit dem Kind“ gestaltet.

Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf dankte dem Bundesfinanzministerium, dass für das Motiv der diesjährigen Weihnachtsmarke ein Fenster aus St. Stephan in Mainz ausgewählt worden sei. „Die christliche Botschaft von Weihnachten ist vielen Menschen in unserer säkularen Gesellschaft nicht mehr vertraut. Für Christen ist das nicht leicht zu sehen. Aber Mitmenschlichkeit ist ein Wert, der nach wie vor mit dem Weihnachtsfest ganz eng verbunden ist. Und es ist wohltuend zu sehen, dass dies auch in einem offiziellen Postwertzeichen seinen Ausdruck findet“, sagte Bischof Kohlgraf.

In ihrer Ansprache wies die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen, Bettina Hagedorn, darauf hin, dass das Bundesfinanzministerium gemeinsam mit den Kirchen und den Wohlfahrtsverbänden seit fast 50 Jahren die Weihnachtszeit nutze, um „etwas Gutes“ zu tun. Der Erlös, der durch den Verkauf der Weihnachtsmarke zusammen komme, sei ein „verlässlicher Finanzbeitrag“ für die Wohlfahrtsverbände. Auch sei die Marke ein „Zeichen für das Ehrenamt in unserem Land“. In seinem Geistlichen Wort zum Briefmarkenmotiv sagte Prälat Dr. Martin Dutzmann, dass „es schön sei, dass die Botschaft der Kirchenfenster von St. Stephan nun mit der Weihnachtspost in alle Welt getragen wird“. Dutzmann ist Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union.

Weitere Grußworte sprachen der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling, Professor Dr. Rolf Rosenbrock von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege sowie der Pfarrer von Mainz-St. Stephan, Stefan Schäfer. Musikalisch gestaltet wurde die Feierstunde vom Vokalensemble ENONA sowie vom Mainzer Diözesankirchenmusikdirektor Thomas Drescher an der Orgel.

am (MBN)

Altarweihe Wormser Dom (c) Bistum Mainz / Matschak
Altarweihe Wormser Dom

„Gott geht unsere Wege mit“

Bischof Peter Kohlgraf weihte neuen Altar im Wormser Dom

Worms. Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hat am Sonntag, 25. November, den neuen Altar des Wormser Domes geweiht. Mit der Altarweihe ist das Jubiläumsjahr „Tausend Jahre Wormser Dom“ zu Ende gegangen, das in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert wurde. Konzelebranten des Gottesdienstes waren unter anderen der ehemalige Bischof von Würzburg, Friedhelm Hofmann, und der Propst am Wormser Dom, Tobias Schäfer. Die zahlreichen Musikensembles des Wormser Domes standen unter der Gesamtleitung von Domkantor Dan Zerfaß.

 

Predigt von Bischof Kohlgraf

In seiner Predigt sagte der Mainzer Bischof, dass sich in dem neuem Altar „Schichten verschiedener Epochen der Geschichte von Worms“ finden: „Sie erinnern uns an viele Menschen vor uns. Auf ihren Schultern stehen wir, in ihren Spuren gehen wir. Geschichte war immer Bewegung, gerade auch hier in dieser Stadt, die bewegte Zeiten erlebt hat. Seit tausend Jahren steht hier der Dom, aber auch vorher haben Menschen hier geglaubt und gebetet. Es hat viel Bewegung gegeben, aber immer war Gott treu. Er ist die Wege mitgegangen. Daran erinnert uns der Altar, den wir weihen. Er soll uns auf dem Weg aber auch Sammelpunkt sein, an dem wir Orientierung, Mut, Kraft und Gemeinschaft erfahren.“

Weiter sagte Kohlgraf, dass ein Altar der Ort sei, an dem der glaubende Mensch „die Nähe Gottes erfahren hat, die ihn tröstet, ermutigt, motiviert, aber auch erschüttert, weiter zu gehen“. „Ein Glaube, der keine Wege geht, wird starr und leblos, reine Routine und am Ende belanglos. Ein Weg, auf dem es keinen Altar gibt, der Ort der Berührung von Himmel und Erde ist, bleibt vielleicht orientierungslos und es gibt keine Kraftquelle auf dem Weg“, betonte der Mainzer Bischof.

Auch die Kirche sei auf einen Weg gerufen: „Was uns heute so normal erscheint, unsere Einrichtungen, Kirchen, Gebäude, Institutionen, sind zu einem großen Teil Ausdruck einer kirchlichen Praxis weniger Jahrzehnte zuvor. In den vielen Jahrhunderten vorher gab es vieles nicht, was uns heute unverzichtbar erscheint. Formen des Glaubens und des kirchlichen Lebens verändern sich, und wir sehen noch nicht, wohin es gehen kann. Was wir haben, ist die Zusage des treuen Gottes, bei uns zu bleiben.“ Gott sei ein „Wege-Gott“, ein Gott, der mitgehe, auf dessen Wort man bauen könne. „Menschen erfahren, dass der Glaube sich über Lebenserfahrungen und Krisen hindurch entwickelt. Es kann sein, dass Gott immer wieder zum inneren Aufbruch, zur inneren Bewegung ruft, wenn wir es uns gerade gemütlich gemacht haben, wenn wir meinen, unser Glaube sei nun stark und fest“, sagte Kohlgraf.

Im Rahmen der Altarweihe setzte Kohlgraf Reliquien des heiligen Amandus und des heiligen Rupert im Altar bei; beide waren im siebten bzw. achten Jahrhundert nach Christus Bischöfe von Worms. Die Reliquien wurden in einem Keramikschrein in den neuen Altar eingebracht. Weitere Zeichenhandlungen der Altarweihe waren die Besprengung mit Weihwasser und die Salbung des Altars mit geweihtem Öl. Zudem wurde Weihrauch auf dem neuen Altar entzündet: Dabei werden an den vier Ecken und in der Mitte des Altars jeweils kreuzförmig zusammengeflochtene Wachsdochte aufgestellt und entzündet, über die Weihrauch gehäuft wird. Neben dem Altar weihte Kohlgraf auch den neuen Ambo des Wormser Domes; der Ambo ist das Lesepult einer Kirche.

Altar und Ambo aus Stampflehm

„Es war uns ein besonderes Anliegen, den neuen Altar genau tausend Jahre nach der ersten Weihe des Domes zu weihen“, sagte Propst Tobias Schäfer. Neben den fünf neuen Glocken, die der Dom anlässlich seines Jubiläums erhalten hat, sei die Neugestaltung des Altarraumes ein weiteres großes Projekt des Jubiläumsjahres gewesen. Der aus Stampflehm gestaltete, kubische Altar war im August unter Beteiligung der Gemeinde vor Ort hergestellt worden. Ausführende Künstler waren Martin Rauch aus Schlins/Vorarlberg und Anna Heringer aus Laufen. Ihr Vorschlag, Altar und Ambo aus dem Material Lehm herzustellen, habe die Verantwortlichen von Anfang an fasziniert, sagte Schäfer: „Lehm ist der älteste Baustoff überhaupt. Nach dem Bericht der Bibel ist der Mensch selbst von Gott aus Lehm geschaffen. Insofern ergeben sich auch tiefe theologische Bezüge.“

am (MBN)

Aktuelle Angebote des Infoladens

Flyer präsentiert unter anderem CD des „Willkommenskonzerts“ für Bischof Kohlgraf

Mainz. Der aktuelle Flyer des Mainzer Infoladens präsentiert wieder Bücher, CDs, Kalender und Postkarten aus seinem Sortiment. Dazu stellt der Katalog die zahlreichen Kartenmotive des Bistumsladens zur Advents- und Weihnachtszeit vor. Im Infoladen ist unter anderem auch der Mittschnitt des „Willkommenskonzerts“ der Chöre am Mainzer Dom für Bischof Peter Kohlgraf mit der Messe in f-Moll von Anton Bruckner erhältlich. Darüber hinaus bietet der Infoladen zahlreiche Geschenkideen für die Advents- und Weihnachtszeit.

Hinweise:

  • Öffnungszeiten: montags bis freitags von 10.30 bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 17.00 Uhr, samstags von 10.30 bis 14.00 Uhr. Im Advent sind die Öffnungszeiten verlängert.

am (MBN)

Abschlusszeugnisse für 23 Theologiestudierende

Dies academicus der Katholisch-Theologischen Fakultät im Mainzer Priesterseminar

Mainz. Beim traditionellen Dies academicus der Katholisch-Theologischen Fakultät haben am Mittwoch, 21. November, insgesamt 23 Studierende der Johannes Gutenberg-Universität ihre Zeugnisse und Urkunden für ihre Diplom- und Magister theologiae- und Master-Abschlüsse erhalten. Bei der Akademischen Feier in der Aula des Mainzer Priesterseminars in Mainz würdigte der Dekan der Fakultät, Professor Dr. Stephan Goertz, die Leistungen der Absolventen.

In der Theologie seien auch ungewöhnliche Fragen zu Hause, sagte Goertz. Diese seien der Schlüssel, um die Wirklichkeit zu erschließen. „Wer ein intellektuell bequemes Leben führen will, der sollte nicht Theologie studieren“,  sagte er. Er wünschte den Absolventen, dass sie „auch weiterhin mit Freude und Selbstbewusstsein Theologie treiben und ihr treu bleiben“. Goertz wies darauf hin, dass die Katholische Fakultät im Herbst 2019 in den Neubau am Taubertsberg ziehen wird. Bei der Feier wurden außerdem mehrere wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet. Den Dissertationspreis der Johannes Gutenberg-Universität erhielt Benedict Schöning. Preise der Karl Feldbausch-Stiftung erhielten Severin Tyburski OCarm und Antonie Blumenthal. Mit den Preisen des Gutenberg Lehr-Kollegs wurden die Arbeiten von Julia Rettinghaus sowie Timo Hartmann und Cäcilia Hickel ausgezeichnet.

Den theologischen Vortrag des Dies academicus hielt Dr. Stephanie Elisabeth Höllinger zum Thema „Wie können Ehe und Partnerschaft angesichts der Herausforderung überhöhter Ansprüche gelingen?“. Die Begrüßung im Priesterseminar hatte Subregens Sebastian Lang übernommen. Höllinger ist seit August wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Moraltheologie.  Außerdem stellte sich Dr. Sebastian Holzbrecher, der aktuell als Lehrbeauftragter im Fach Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Katholischen Fakultät Professor Claus Arnold vertritt. Musikalisch gestaltet wurde die Feier von Sonja (Gesang) und David Haub (Klavier). Vor der Akademischen Feier fand in der Seminarkirche eine Eucharistiefeier mit Subregens Lang statt.

Hinweis: www.theologie.uni-mainz.de

tob (MBN)

Einführung Nicola Adick (c) Bistum Mainz / Matschak
Einführung Nicola Adick

Kohlgraf: Nicht Verwalter der Nächstenliebe werden

Nicola Adick als Dezernentin und Diözesancaritasdirektorin eingeführt

Mainz. Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hat Nicola Adick offiziell als Dezernentin für Caritas und Soziale Arbeit im Bischöflichen Ordinariat sowie als Diözesancaritasdirektorin eingeführt. Zu ihrer Einführung feierte der Kohlgraf einen Gottesdienst in der Kapelle des Bischof Stohr-Hauses in Mainz. Anschließend waren die Gäste zu einem Empfang in den Räumen des Bischof Stohr-Hauses eingeladen. Die 48-Jährige hatte zum 1. September die Nachfolge von Domkapitular Prälat Hans-Jürgen Eberhardt angetreten, der die Leitung des Personaldezernates übernommen hat. Adick leitet den Mainzer Diözesancaritasverband gemeinsam mit Diözesancaritasdirektor Thomas Domnick.

In seiner Predigt betonte Bischof Kohlgraf, dass Mitarbeitende bei Caritas und Kirche in Gefahr seien, „den Glauben und die Nächstenliebe zu verwalten“. „Caritas – Nächstenliebe – steht auf Ihren Schildern. Trotzdem stehen Sie vor dem Anspruch, ökonomisch arbeiten zu müssen, müssen sich Management und Zeitdruck unterwerfen. Das ist oft ein Spagat“, sagte Kohlgraf. Der Bischof rief dazu auf, „nicht Verwalter der Nächstenliebe zu werden“. Er habe Adick als jemanden kennengelernt, der bereit sei, von anderen zu lernen, die offen bleibe für das, was andere ihr sagen: „Sie gehen gemeinsam mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Sie suchen gemeinsam mit ihnen nach Lösungen.“ Mitarbeitende von Kirche und Caritas seien „im Dienst Gottes und der Menschen unterwegs“: „Es ist wichtig, dass wir in unserem Tun Gottes- und Nächstenliebe nicht aus dem Blick verlieren, dass wir nicht vergessen, für wen wir alle unterwegs sind.“

Weitere Grußworte beim Empfang sprachen Staatssekretär Dr. Alexander Wilhelm vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie in Rheinland-Pfalz, Dr. Stefan Hölz vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Pfarrer Albrecht Bähr, stellvertretender Vorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtsverbände Rheinland-Pfalz, Diözesancaritasdirektor Thomas Domnick und Markus Rick von der Mitarbeitervertretung des Diözesancaritasverbandes Mainz.

Nicola Adick wurde am 1. Dezember 1969 in Wattenscheid geboren. Nach dem Abitur in Heilbronn studierte sie an der Universität Mannheim und in London Rechtswissenschaften. Während des Studiums arbeitete sie fünf Jahre lang in einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen in Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in Mannheim. Ihr Referendariat absolvierte sie am Landgericht Mannheim. Nach dem Abschluss der Zweiten Juristischen Staatsprüfung war sie ab 1999 für acht Jahre Rechtsassessorin bei einem größeren Altenhilfeträger der Diakonie Württemberg in Stuttgart. 2007 wechselte sie als Referentin für Sozialrecht zum Diözesancaritasverband in Mainz. Im Jahr 2010 übernahm sie dort die Leitung des Fachbereichs „Existenzsicherung und Sozialrecht“. Adick ist verheiratet und hat drei Kinder.

am (MBN)

Kita Mariae Heimsuchung aus Mainz ausgezeichnet

Erster Preis bei Verleihung des Deutschen Lesepreises in Berlin

Berlin/Mainz. Die Kindertagesstätte Mariae Heimsuchung aus Mainz-Laubenheim ist für ihr Engagement im Bereich der Leseförderung ausgezeichnet worden. Beim Deutschen Lesepreis, der am Donnerstag, 22. November, in Berlin verliehen wurde, erhielt die Einrichtung den ersten Preis in der Kategorie „Herausragende Sprach- und Leseförderung in Kitas“. Gewürdigt wurde Mariae Heimsuchung als „Kindertageseinrichtung, die Bilderbücher in das Zentrum ihrer Arbeit stellt und mit Bewegung, Musik, Kunst und Naturwissenschaft verknüpft“.

Der Deutsche Lesepreis wird von der Stiftung Lesen und der Commerzbank-Stiftung vergeben. Die Auszeichnung ist insgesamt mit 25.000 Euro dotiert und wird in sechs Kategorien vergeben. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien.

Hinweis: www.deutscher-lesepreis.de

tob (MBN)

„werde WELTfairÄNDERER“ ist Projekt Nachhaltigkeit 2018

Projekt Nachhaltigkeit 2018: Zehn Preisträger aus RENN.west ausgezeichnet

Frankfurt. Das Bildungsangebot „Werde WELTfairÄNDERER“ des Bischöflichen Jugendamtes Mainz ist als Projekt Nachhaltigkeit 2018 ausgezeichnet worden. Am Donnerstag, 22. November, wurden die „WELTfairÄNDERER“ im Zuge der zweiten Jahrestagung der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West (RENN.west) als einer von zehn Preisträgern aus der RENN.west-Region gewürdigt. Die Jury hatte für den Preis insgesamt deutschlandweit 42 Projekte aus über 450 Bewerbern ausgewählt. Die WELTfairÄNDERER bekamen den mit 1.000 Euro dotierten Preis durch Michael Frein vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz überreicht.

Hinweise: www.projektnachhaltigkeit.renn-netzwerk.de und www.weltfairaenderer.bistummainz.de

PM (MBN)

Vorschau

Reihe „Wort und Klang“ startet (ab 1.12.)

Adventliche Musik und Besinnung im Mainzer Dom

Mainz. Am Samstag, 1. Dezember, startet wieder die traditionelle adventliche Reihe „Wort und Klang“. An den vier Samstagen im Advent sind im Mainzer Dom jeweils um 12.00 Uhr für eine halbe Stunde besinnliche Musik und meditative Texte zu erleben. Die Meditationen spricht Domdekan Prälat Heinz Heckwolf, die musikalische Gestaltung an der Mainzer Domorgel übernimmt Domorganist Professor Daniel Beckmann zusammen mit wechselnden Musikern. Der Eintritt ist frei.

Zum Auftakt am kommenden Samstag werden Heiner Wellnitz, Tobias Blecher und Christian Tolksdor (Trompeten) gemeinsame mit Sebastian Neumann (Pauken) musizieren. Am Samstag, 15. Dezember, kommt als Gastmusiker Thomas Swartman (Alphorn) hinzu. Am Samstag, 22. Dezember, ist der Mainzer Domchor unter Leitung von Domkantorin Jutta Hörl zu hören.

Hinweis: www.mainz-dom.de

tob (MBN)

 

Abendlob im Advent (ab 2.12.)

Predigten „Mit Propheten auf dem Weg“ von Bischof Kohlgraf und Weihbischof Bentz

Mainz. In der neuen Reihe „Abendlob im Advent“ predigen an den ersten beiden Adventssonntagen der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf und der Mainzer Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz, Generalvikar des Bistums Mainz, unter der Überschrift „Mit Propheten auf dem Weg“ im Mainzer Dom. Das Abendlob am ersten Adventssonntag, 2. Dezember, um 17.00 Uhr steht unter der Überschrift „Elija. Steh auf und iss! Sonst ist der Weg zu weit für dich (1 Kön 19,7)“. Dabei predigt Bischof Kohlgraf; die musikalische Gestaltung übernimmt Domorganist Professor Daniel Beckmann zusammen mit dem Domkammerchor Mainz und Mitgliedern des Mainzer Domorchesters unter Leitung Domkapellmeister Karsten Storck. Beim Abendlob am Sonntag, 9. Dezember, um 17.00 Uhr predigt Weihbischof Bentz unter der Überschrift „Jesaja. Blinde führe ich auf Wegen, die sie nicht kennen (Jes 42,16)“. Der Abend wird von Domorganist Beckmann zusammen mit Hristo Kouzmanov (Cello) gestaltet.

tob (MBN)

 

„Religionsfreiheit – gefährdetes Menschenrecht?“ (7.-8.12.)

Internationales Institut für missionswissenschaftliche Forschungen tagt in Mainz

Mainz. Von Freitag, 7., bis Samstag, 8. Dezember, findet im Erbacher Hof in Mainz die Jahrestagung des Internationalen Instituts für missionswissenschaftliche Forschungen e.V. (IIMF) statt. Die Tagung, die in Kooperation mit dem katholischen Hilfswerk Missio, dem Institut für Weltkirche und Mission und der Bistumsakademie Erbacher Hof durchgeführt wird, steht unter der Überschrift „Religionsfreiheit - gefährdetes Menschenrecht?“.

Dazu heißt es im Einladungsflyer: „Alarmierende Zahlen präsentiert der Ökumenische Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit: Während in (West-)Europa weitläufig der Eindruck besteht, dass der Einsatz für Religionsfreiheit in der Vergangenheit längst erfolgreich geführt worden ist, werden gegenwärtig Menschen in 160 Ländern daran gehindert, ihren Glauben frei auszuüben oder sich zu einer Religionsgemeinschaft ihrer Wahl zu bekennen. Christen gehören dabei weltweit zu den am stärksten verfolgten Angehörigen einer Religion: Sie gelten in 111 Staaten als bedrängt oder verfolgt. Das Recht auf Religionsfreiheit ist heute wohl das am meisten beeinträchtigte und gefährdete Menschenrecht auf unserer Erde. Dies hat gravierende Konsequenzen für das missionarische Wirken der Kirche weltweit.“

am (MBN)

 

„Singen in allen Lebenslagen“ (2.-6.1.2019)

Einladung zur elften Jugendsingwoche im Bistum Mainz

Mainz/Ilbenstadt. Am Dienstag, 18. Dezember, ist Anmeldeschluss für die diesjährige Jugendsingwoche im Bistum Mainz. Sie findet vom 2. bis 6. Januar 2019 im Jugendhaus St. Gottfried in Ilbenstadt statt. Im Rahmen der Woche proben Thomas Gabriel, Peter Krausch und Nicolo Sokoli Chorwerke aus den Genres Pop, Rock und Jazz ein; das Abschlusskonzert ist am 20. Januar 2019.

Hinweis: Anmeldung für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 25 Jahren unter http://kirchenmusik.bistummainz.de

am (MBN)

 

Terminvorschau 2019 für das Bistum Mainz

Ein Blick in das kommende Jahr

Mainz. In dieser Vorschau für das Bistum Mainz (Stand: 27. November 2018) sind ausgewählte Termine für das Jahr 2019 chronologisch zusammengestellt. Eine aktualisierte Fassung dieser Übersicht wird zu Beginn des neuen Jahres veröffentlicht. Die Vorschau für das kommende Jahr findet man unter diesem Link. Änderungen im laufenden Jahr werden im ausführlichen, monatlich erscheinenden Terminkalender der Pressestelle veröffentlicht (www.bistum-mainz.de/presse).

tob (MBN)

MBN vor 40 Jahren

Unter der Überschrift „Bischof Ketteler-Studienstiftung in Mainz errichtet“ berichten die Bistumsnachrichten: „Eine ‚Bischof Ketteler-Studienstiftung’ als kirchliche, rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts haben die Mainzer Bistumsleitung und das Mainzer Domkapitel am 19. November 1978 errichtet. Der 19. November ist der 130. Jahrestag der ersten jener sechs Adventspredigten, die Ketteler, noch Pfarrer von Hopsten und Mitglied des Deutschen Reichstages, über die großen sozialen Fragen der Gegenwart im Jahre 1948 in St. Peter in Mainz gehalten hat. Er verkündete damals im Anschluss an Thomas von Aquin als obersten Leitsatz der christlichen Soziallehre: ‚Das Eigentumsrecht des Menschen ist lediglich ein von Gott eingeräumtes Recht, die Güter der Erde in der von ihm vorgeschriebenen Ordnung zu benützen, in der Absicht, dass alle Menschen aus den Erdengütern ihre notwendigen Lebensbedürfnisse erhalten.’

Die Stiftung soll einen Beitrag dazu leisten, Werk und Ideen Wilhelm Emmanuel von Kettelers zur Wahrung und Entfaltung der Freiheit und zur Lösung der sozialen Fragen auch in der Gegenwart und Zukunft wirksam zu machen. Sie wird insbesondere wissenschaftliche Untersuchungen fördern, indem sie Studien- und Forschungsaufträge unterstützt, Stipendien gewährt oder an der Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen mitwirkt. Die Stiftung erhält jährlich einen Betrag von mindestens 15.000 D-Mark. Ein Vorstand und ein Kuratorium bilden die Organe der Stiftung. Ihre personelle Besetzung wird die Breite der an sozialen Fragen interessierten kirchlichen Kreise widerspiegeln.

Der Grundsatz Kettelers bleibe, erläuterte Domdekan Dr. Hermann Berg, immer gültig. Aber seit Bischof Ketteler seien neue Problemstellungen in der sozialen Frage aufgekommen. Darum müsse nach neuen Lösungen gesucht werden. Bischof Ketteler habe wiederholt in seiner Zeit die Kirche dazu aufgerufen, ihre Aufmerksamkeit mehr den sozialen Problemen zuzuwenden, diese zu studieren und dafür Personen und finanzielle Mittel bereitzustellen. Mit der jetzt errichteten Stiftung versuchten Bistum und Domkapitel diesem Wunsch Bischof Kettelers nachzukommen und die durch das Ketteler-Gedenkjahr 1977 aufgebrochene Besinnung auf sein Wirken durch neue Impulse weiter zu tragen.“

73 Zivildienstleistende waren 1978 in kirchlichen Einrichtungen im Bistum Mainz tätig. Dazu schreiben die MBN: „73 Zivildienstleistende sind zurzeit im Bistum Mainz in kirchlichen Einrichtungen tätig. So hat die Bistumsleitung in vielen Pfarrgemeinden Stellen für sie eingerichtet, in denen bisher 24 Zivildienstleistende eingesetzt sind. In Einrichtungen der Jugendarbeit sind im ganzen Bistum 22 beschäftigt. Auch der Diözesan-Caritasverband und seine Bezirksverbände bieten vielfältige Möglichkeiten für die Zivildienstleistenden: In Krankenhäusern sind sieben, in Altenheimen sechs, in Behinderteneinrichtungen einer und in solchen der Sozialpädagogik, Sozialarbeit/Therapie dreizehn junge Männer im Dienst.

Das Zivildienstbüro der Diözese Mainz unter Leitung des Pastoralreferenten für Zivil-dienstleistende, Josef Kolbeck, ist die zuständige Stelle für Einsatz, Praxisbegleitung und Seelsorge der Zivildienstleistenden. Es weist darauf hin, dass insgesamt 156 Einsatz-stellen in kirchlichen Einrichtungen zur Verfügung stehen, also noch eine Reihe von Zi-vildienstleistenden, die sich bereitfinden, im kirchlichen oder caritativen Bereich zu arbeiten, eingestellt werden können. Interessierte können sich zur weiteren Beratung an das Zivildienstbüro der Diözese Mainz, Holzhofstraße 8, 6500 Mainz, Telefon 06131/ 93571 wenden.“

Unter dem Titel „Papst Johannes Paul II. dankt für Glückwünsche“ berichten die MBN: „Mit besonderem Wohlwollen hat Papst Johannes Paul II. dem geschäftsführenden Vorsitzenden der Diözesanversammlung im Bistum Mainz, Dr. Wilhelm Westenberger, und allen Mitgliedern der Diözesanversammlung seinen Apostolischen Segen erteilt. Dies teilte das Staatssekretariat des Vatikans in Rom in einem Dankschreiben für die von Dr. Westenberger dem Heiligen Vater übermittelten Glück- und Segenswünsche anlässlich seiner Wahl mit. Sie bedeuteten dem Heiligen Vater einen besonderen Trost und bestärkten ihn in seinem neuen verantwortungsvollen Amt im Dienst der Kirche und der Menschen. Er werde aller Gläubigen im Bistum Mainz und ihrer Anliegen am Altar gedenken.“

„22 junge Männer haben zu Beginn des Wintersemesters 1978/79 im Mainzer Priesterseminar das Theologiestudium mit dem Ziel, Priester zu werden, aufgenommen“, schreiben die Bistumsnachrichten. Sieben davon kommen aus dem Bistum Speyer, alle übrigen aus dem Bistum Mainz. Somit studieren im Priesterseminar 83 Theologen aller Semester. Mit den in anderen Seminaren und Freisemestern studierenden und beurlaubten Alumnen beläuft sich die Zahl der Mainzer Priesterseminaristen insgesamt auf 115.“

Mainzer Bistumsnachrichten Nr. 21 vom 21. November 1978

Chagall-Sonderbriefmarke in Mainz vorgestellt

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