Erwachsenentaufe und Katechumenat

Vorbereitungen für die Taufe (c) pixabay.com

Die Taufe ist die feierliche Aufnahme in die Gemeinschaft der Christen und die Eingliederung in die Kirche. Jede, die bzw. jeder, der sich zum christlichen Gott bekennt und um die Taufe bittet, kann getauft werden, wobei die Taufe kein Verdienst des Menschen ist, sondern ein Geschenk Gottes. In ihr drückt sich aus, dass Gott jeden Menschen, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Alter und Lebenssituation, bedingungslos und unwiderruflich annimmt.

In der katholischen Kirche bezeichnet man erwachsene Taufbewerber:innen als Katechumenen, die Zeit, in der sie sich auf den Empfang des Taufsakraments vorbereiten, als Katechumenat. Dies geschieht sehr individuell in Form einer persönlichen Gesprächsbegleitung oder durch den Austausch in kleinen Gruppen. Perspektivisch soll die Vorbereitung noch stärker auf der regionaler Ebene unseres Bistum stattfinden. Nicht Wissensvermittlung steht hier im Mittelpunkt, sondern das praktische „Glaubenlernen“ mit allen Sinnen und immer wieder die Frage: Was hat der Glaube mit meinem Leben zu tun?

Als Erwachsene empfangen Sie das Sakrament (Zeichen der Gemeinschaft mit Gott) der Taufe, gleichzeitig mit dem Sakrament der Firmung und der Erstkommunion im Rahmen einer Eucharistiefeier. Ihr Taufpate oder Ihre Taufpatin wird Ihren Weg in die katholische Kirche weiterhin begleiten.

Wo bekommen Sie weitere Informationen und was sind die notwendigen Schritte? Wenden Sie sich das Pfarrbüro, Seelsorger:in aus Ihrer Wohnortpfarrei oder über das Infoportal katholisch-werden.de an eine andere Ansprechpartner:in. Hier können Sie Ihr Anliegen und alle Fragen zu Ihrem Weg zur Taufe besprechen.