Woche der Goldhandys

Woche der Goldhandys - Mitmachaktion von missio

Woche der Goldhandys - Aufruf
Woche der Goldhandys - Aufruf
Do 14. Nov 2019
Eva Baillie

Handy-Spendenaktion für einen guten Zweck

Jeden Tag und überall kann die Handyspendenaktion durchgeführt werden. Doch einmal im Jahr setzt missio mit der „Woche der Goldhandys“ einen besonderen Akzent, um möglichst viele Menschen zum Mitmachen zu motivieren. In diesem Jahr ruft das katholische Hilfswerk missio zwischen dem 23. und 29. November zum Spenden von ausgemusterten Handys auf.

Anlass ist der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November. Dieser Tag soll darauf aufmerksam machen, dass sexuelle Gewalt im Kongo als Kriegswaffe von Rebellen eingesetzt wird, während sie gezielt die Regionen mit den wertvollen Mineralien erobern, die für die Produktion von Smartphones benötigt werden.

Dein altes Handy macht Sinn

Viele haben solche ausgedienten Geräte in der Schublade liegen
Viele haben solche ausgedienten Geräte in der Schublade liegen

missio ruft seit 2017 zum dritten Mal die Woche der Goldhandys aus. Seitdem wurden über 120.000 alte Mobiltelefone gespendet. Mit der Aktionswoche sollen bis zum Jahresende 140.000 Handys dem Recycling innerhalb Europas zugeführt werden. Die Telefone werden durch das Unternehmen mobile Box recycelt. 

Unter allen Teilnehmern der Handyspenden-Aktion verlost missio als Hauptpreis ein fair hergestelltes „Shiftphone“, als zweiten Preis ein wiederaufbereitetes Smartphone von „Futurephones-Shop“.

Abgabestellen auch im Bistum Mainz

Sammelstelle
Sammelstelle

Die alten Handys können entweder direkt nach Aachen geschickt werden oder an einer Sammelstelle abgegeben werden. Gerne kann auch eine eigene Sammelstelle eingerichtet werden, dazu reicht eigentlich ein größerer Karton und Infomaterial, das kostenfrei bei missio bestellt werden kann. 

Online-Petition unterschreiben

Online Petition
Online Petition

missio fordert die Handyhersteller dazu auf,

  • von ihren Lieferanten den Nachweis zu verlangen, dass sie für die Produktion der Handys kein Coltan aus der Demokratischen Republik Kongo verwenden, von dessen Handel Milizen profitieren. Dieser Nachweis muss durch externe Kontrollen überprüft werden.
  • den Aufbau transparenter Handelsstrukturen über gezielte Verträge mit ihren Lieferanten aktiv zu unterstützen.
  • sich an „runden Tischen“ zu beteiligen, bei denen die betroffenen Händler, Kleinschürfer, Zertifizierer und Regierungsstellen gemeinsam Richtlinien erarbeiten, wie Transparenzinitiativen gestaltet sein sollen.